LOK Report - Nachrichtenmagazin fuer Eisenbahnfreunde
  English Introduction ImpressumRedaktionKontakt
   
Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

LOK Report – News von Mittwoch, 03.09.14

Schicken Sie eine Meldung
Foto Harald Becker

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

DB und GDL werfen sich gegen-
seitig Wortbruch und Foulspiel vor
Absatzlinie
Vorinformation Stendal -
Rathenow/Tangermünde

Absatzlinie
Größtes Viadukt der LGV
Tours-Bordeaux fertiggestellt

Absatzlinie
Network Rail wird
Öffentliche Einrichtung des DfT

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Harald Becker

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckDeutsche Bahn: GDL spielt Foul - Kunden vorsätzlich in die Irre geführt
Die Deutsche Bahn wirft der GDL-Spitze Wortbruch auf der ganzen Linie vor. Ob bei der rechtzeitigen Ankündigung von Warnstreiks, der Behauptung, Berufspendler zu verschonen, oder ihrer angeblichen Verhandlungsbereitschaft über neue Tarifspielregeln – auf die GDL ist kein Verlass. In einer Bilanz hat die DB die Warnstreiks am Montagabend als völlig überflüssig kritisiert. Die DB fordert, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Die erheblichen Unannehmlichkeiten bedauert die DB sehr. Die Verantwortung dafür trägt allein die GDL. Entgegen der Ankündigung, Pendler und Reisende verschonen zu wollen, hat die GDL dann doch den Feierabendverkehr bestreikt. "Morgens gehen die Menschen mit der Ankündigung der GDL aus dem Hause, lediglich den Güterverkehr treffen zu wollen, und abends fahren dann keine S-Bahnen – wer so mit Kunden und Öffentlichkeit umgeht, ist kein seriöser Partner", erklärt das Unternehmen. Die GDL hatte angekündigt, dass der erste Streik im Schwerpunkt den Güterverkehr treffen solle, weniger die Fahrgäste.
Im Tarifstreit mit der GDL fordert die DB, sofort wieder in Verhandlungen einzutreten statt durch überzogene Warnstreiks Bahnkunden zu verunsichern und dem Unternehmen DB zu schaden. DB-Personalvorstand Ulrich Weber: "Die Warnstreiks sind total überzogen. Die GDL verfällt in alte Rituale. Ich hatte geglaubt, wir sind in der Partnerschaft weiter." Wenn die GDL-Führung tatsächlich Interesse an Themen wie Arbeitsbedingungen oder Einkommensverbesserungen habe, dann gehe das nur am Verhandlungstisch. Weber: "Unser jüngstes Angebot liegt noch auf dem Tisch."
Weber verweist weiterhin auf die dringende Notwendigkeit, dass beide Gewerkschaften sich auf eine Geschäftsgrundlage für die künftige Zusammenarbeit im DB-Konzern verständigen. Die GDL hatte am Montag ohne nachvollziehbaren Grund ein weiteres verbessertes Angebot abgelehnt. Dieses sieht eine Erhöhung des Entgelts um 1,9 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr vor. Darüber hinaus ist die DB bereit, für Lokomotivführer über alle weiteren entgelt- und arbeitszeitbezogenen Forderungen zu verhandeln.
Zehntausende Reisende saßen am Montagabend in Zügen und auf Bahnhöfen fest, weil die Gewerkschaft mit der dreistündigen Aktion bundesweit Züge im Nah- und Fernverkehr der DB bestreikt hatte. Die GDL hatte vor allem Lokführer aktiviert - mehr als 90 Prozent der Streikenden gehörten dieser Berufsgruppe an. Nur wenige Zugbegleiter beteiligten sich an der Aktion (Pressemeldung Deutsche Bahn, 03.09.14).

RechteckDeutsche Bahn: Neuen IC-Bus von Düsseldorf über Roermond nach Brüssel
Die Deutsche Bahn (DB) baut ihre IC-Bus-Verbindungen in die Niederlande und nach Belgien aus. Ab sofort können Fahrkarten für die neue Linie von Düsseldorf über das niederländische Roermond bis nach Brüssel gebucht werden. Der erste Bus startet am 22. September. Täglich werden in Zusammenarbeit mit DB Arriva, der DB-Tochter für den Regionalverkehr im europäischen Ausland, vier Busfahrten je Richtung angeboten. Die letzte Abendverbindung wird über Brüssel nach Eindhoven weitergeführt, die erste Fahrt am Morgen startet von Eindhoven nach Brüssel. Die neue Linie bietet schnelles, umsteigefreies und komfortables Reisen. Die Fahrt von Düsseldorf – ZOB am Hauptbahnhof – nach Roermond dauert nur 50 Minuten, die Reise nach Brüssel weniger als drei Stunden. In Roermond hält der Bus am Bahnhof, nahe des "Designer Outlet Roermond". In Brüssel steuert er den Bahnhof Brüssel Central an. Ein IC Bus verkehrt bereits mindestens drei Mal täglich von Düsseldorf über Eindhoven nach Antwerpen.
Der IC Bus der DB ergänzt die Verbindungen des Schienenverkehrs. Er ist Teil des Preis-, Vertriebs- und Angebotssystems der DB. BahnCard-Inhaber erhalten die üblichen Rabatte, Familienkinder unter 15 Jahren reisen kostenfrei mit. Tickets für die einfache Fahrt von Düsseldorf nach Brüssel gibt es mit dem "Europa-Spezial IC Bus" ab 14 Euro. Kombiniert mit der BahnCard 25 ist die Fahrkarte bereits ab 10,50 Euro erhältlich. Fahrkarten für den Abschnitt Düsseldorf–Roermond oder Roermond–Brüssel kosten ab 9 Euro bzw. mit BahnCard 25 ab 6,75 Euro. Es besteht Reservierungspflicht; die Sitzplatzreservierung ist im Fahrpreis enthalten.
Zum Einsatz kommen Doppeldeckerbusse mit moderner Komfort- und Sicherheitsausstattung. Dazu gehören kostenloses WLAN im In- und Ausland, großzügiger Sitzabstand, Steckdosen am Platz, Klimaanlage, ein kleiner Getränke- und Snack-Verkauf sowie ausreichend Platz für Gepäck und ein WC.
Fahrzeiten der Busse und weitere Informationen bietet www.bahn.de/icbus. Fahrkarten sind erhältlich über bahn.de, DB Automaten, DB Reisezentren, DB Agenturen oder beim Reiseservice unter 01806 99 66 33*. In den Niederlanden sind Tickets auch bei Treinreiswinkel erhältlich. Der Vertrieb über die Belgischen und Niederländischen Bahnen (SNCB und NS) wird vorbereitet.
Mit dem neuen IC-Bus weitet DB Fernverkehr die Zusammenarbeit mit DB Arriva aus. DB Arriva gehört in den Niederlanden zu den größten Busbetreibern und ist auf der Schiene die Nummer 2. Auch bei den IC Bus-Verbindungen Düsseldorf–Brüssel und München–Zagreb ist DB Arriva dabei (Pressemeldung Deutsche Bahn, 03.09.14).

RechteckGDL: Über 90 Prozent der Züge standen still
Der Deutschen Bahn (DB) war klar, dass die Züge stehen werden, wenn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Zugpersonal (Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren/Trainer) zum Arbeitskampf aufruft. Über 90 Prozent der Güter- und Personenzüge der DB standen heute von 18 bis 21 Uhr still oder hatten die entsprechende Verspätung.
"Unsere Mitglieder vom Ausbilder bis zum Zugbegleiter haben einmal mehr gezeigt, dass sie es satt haben Überstunden zu machen und ihre berechtigten Interessen dann mit Füßen getreten werden. Das Frustpotenzial über das Missmanagement der DB sitzt tief, weshalb wir uns auf das Zugpersonal und dieses sich auf ihre Gewerkschaft verlassen kann", so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.
Die DB hat bisher kein substanziell verbessertes Angebot vorgelegt, aber zwei Mal der Öffentlichkeit und dem Zugpersonal eines vorgegaukelt. Weselsky: "Nach wie vor will sie uns zwanghaft mit einem Kooperationsabkommen beglücken, um uns damit, natürlich gemeinsam mit der Hausgewerkschaft EVG, auszubooten." Obwohl die GDL über 80 Prozent der Lokomotivführer und 30 Prozent der Zugbegleiter in den Eisenbahnverkehrsunternehmen und damit mehr als 51 Prozent des Zugpersonals organisiert, soll die EVG mittels Kooperationsabkommen in die Führungsrolle gehievt werden. Weselsky: "Wir anerkennen den Organisationsschwerpunkt der EVG in den Eisenbahninfrastrukturunternehmen, lassen uns jedoch die Tarifhoheit für das Zugpersonal in den Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht aus der Hand nehmen und unsere Berufsgruppen im Regen stehen." Die GDL hat als Forderungsschwerpunkt die Entlastung des Zugpersonals in den Vordergrund gestellt. Es muss Schluss sein mit permanenten Überstunden und überzogener Belastung. Deshalb ist die Begrenzung der Überstunden zwingend erforderlich.
Jetzt hat der Arbeitgeber Gelegenheit, die glasklare Botschaft des Zugpersonals nicht nur zu verstehen, sondern mit substantiellen Inhalten für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu sorgen (Pressemeldung GDL, 03.09.14).

RechteckGDL: DB trickst und täuscht
"Die Tarifauseinandersetzung zwischen GDL und DB wird unter billiger Inkaufnahme von Kundentäuschung, Desinformation und gezielter Falschinformation mit einer unglaublichen Arroganz gegenüber allen Betroffenen geführt. Offensichtlich ist der Bahn jedes Mittel recht, um die völlig realitätsferne Haltung ihres Managements wider besseres Wissen aufrecht zu erhalten."
Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky Behauptungen der DB, die GDL habe im Vorfeld des gestrigen Warnstreiks irreführende Informationen verbreitet und wollte ursprünglich nur den Güterverkehr bestreiken.
Und weiter: "Die GDL muss zur Kenntnis nehmen, dass dieses Management sowohl die eigenen Beschäftigten, als auch die Fahrgäste zum Spielball ihrer Interessen macht. Die Beschäftigten des Zugpersonals werden gezielt in die Ecke gestellt, weil sie es wagen in ihrer freien Entscheidung mit weit überwiegender Mehrheit in der GDL organisiert zu sein. Die anderen Beschäftigten der DB werden gezielt benutzt und dann im Stich gelassen, weil sie vom Management mit Falschinformationen gespickt und anschließend dem berechtigten Zorn der Reisenden ausgesetzt werden."
Offensichtlich sind dem DB-Management die eigenen Mitarbeiter gerade Recht, manipuliert zu werden und die Kunden sind als Spielmasse auserkoren, um Stimmung gegen die Zugpersonale und die sie vertretende GDL zu machen. Das alles kommt nicht von ungefähr und zeigt die wahre Zielsetzung der Arbeitgeberseite. Sie will unter bewusster Inkaufnahme von Streiks in ihren Eisenbahnverkehrsunternehmen und vorbei an der Realität die GDL tarifpolitisch der EVG unterwerfen, obwohl mehr als 51 Prozent der Zugpersonale in der GDL organisiert sind und die EVG in dem Bereich nur 21 Prozent vertritt.
Die GDL hat nachweisbar 14 Stunden vor dem Warnstreik mit einer Presseinformation alle Medien informiert. Darin stand für jeden eindeutig erkennbar, dass alle Lokomotivführer und Zugbegleiter der DB zum Streik aufgerufen werden. Wir haben Wochenendpendler und Pendler schonen wollen und deshalb den Beginn des Streiks auf 18 Uhr gelegt. Von GDL-Seite hat es weder eine Information gegeben, dass nur der Güterverkehr bestreikt wird, noch dass der angekündigte Warnstreik wegen dem von der DB in Umlauf gebrachten angeblichen Angebot abgesagt wird. Als die unklare Informationslage erkennbar wurde, hat die GDL um 12:55 Uhr erneut eine Pressemitteilung abgesetzt und auf die Absage des angeblichen Angebotes und die Streiks auch im Personenverkehr hingewiesen.
Es war, ist und bleibt die glasklare Informationspolitik der GDL, nicht mit den berechtigten Interessen und dem hohen Informationsbedarf der Reisenden während eines Streikes zu spielen!
"Die GDL verfügt weder über die Mittel, noch über die Ressourcen um die Medien und auch die Reisenden in unserem Lande so gezielt zu manipulieren. Das dies jedoch absichtlich durch die DB so dargestellt und geschickt in die Medienlandschaft eingespielt wurde, ist der Verantwortungslosigkeit und der gezielten Provokation des DB-Managements zuzuschreiben," so Weselsky (Pressemeldung GDL, 03.09.14).

RechteckStat. Bundesamt: 1,5 % mehr Güter im Bahnverkehr
Im Eisenbahngüterverkehr in Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 183,8 Millionen Tonnen Güter befördert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. Während es im ersten Quartal im Vorjahresvergleich einen Zuwachs von 4,4 % gegeben hatte, ergab sich im zweiten Quartal ein Minus von 1,3 %. Dies ist auf rückläufige Transportmengen im Juni 2014 zurückzuführen: Mit – 7,5 % ging hier im Vergleich zum Vorjahresmonat die transportierte Menge so stark zurück wie seit Mai 2012 nicht mehr. 
Zum Wachstum des Eisenbahngüterverkehrs im ersten Halbjahr 2014 trugen der Versand ins Ausland (+ 5,4 %), der Empfang aus dem Ausland (+ 4,9 %) sowie der Durchgangsverkehr (+ 27,5 %) bei. Das Frachtaufkommen in dem mit einem Anteil von 65 % an der Gesamttonnage wichtigsten Marktsegment, dem Binnenverkehr, ging dagegen um 1,7 % zurück. 
Zuwächse wurden im ersten Halbjahr 2014 vor allem bei land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen (+ 25,9 %), bei den Sonstigen Produkten im kombinierten Verkehr (+ 7,9 %), bei Maschinen, Ausrüstungen und langlebigen Konsumgütern (+ 6,3 %) sowie bei Erzen, Steinen und Erden und sonstigen Bergbauerzeugnissen (+ 5,8 %) erzielt. 
Die im Güterverkehr der Eisenbahn erbrachte Leistung in Tonnenkilometern stieg im ersten Halbjahr 2014 mit + 4,9 % deutlich stärker als die transportierte Menge. Gleiches gilt für den Transport von Containern und Wechselbehältern mit der Eisenbahn: Er stieg um 4,3 % auf 3,2 Millionen TEU (Twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) (Pressemeldung Statistisches Bundesamt, 03.09.14).

RechteckVeolia: Behauptungen zu Abbau von Lohn- und Sozialstandards nicht nachvollziehbar
Die Veolia Verkehr GmbH, Deutschlands größter privater Betreiber von Bus- und Bahnverkehren, zeigt sich über die von der Deutschen Bahn derzeit in der Presse kolportierten Gerüchte zum angeblichen Lohndumping bei Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sehr verwundert.
"Der Verdacht liegt nahe, dass die Deutsche Bahn mit unzutreffenden Behauptungen zu Gehältern und Sozialstandards eine weitere Öffnung des deutschen SPNV zu verhindern sucht", sagt Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Verkehr GmbH. "Grund dafür könnten die in vielen Bundesländern immer noch geltenden, extrem profitablen Altverträge sein. Diese überteuerten Monopolverträge gehen meist zu Lasten der Fahrgäste, des Services und eines fairen Wettbewerbs."
Veolia Verkehr steht zum Wettbewerb im SPNV, da dieser bundesweit in der Regel ein besseres Angebot für die Fahrgäste mit modernen Zügen und freundlichem Personal gebracht hat. Veolia Verkehr wendet dabei – wie andere Wettbewerbsbahnen auch – den geltenden Branchentarifvertrag an.
Dieser sorgt insbesondere für ein ausgeglichenes und gerechtes Lohnniveau der Beschäftigten, sichert Chancengleichheit unter den Arbeitnehmern und berücksichtigt zahlreiche soziale Aspekte wie etwa die betrieblich unterstützte Altersvorsorge sowie den Wechsel von MitarbeiterInnen zwischen den Betreibern oder bei einem Betriebsübergang. Der Branchentarifvertrag, an dessen Entstehung die Deutsche Bahn neben den privaten Wettbewerbern auch direkt beteiligt war, ist in den meisten Tariftreuegesetzen der Länder auch als repräsentativer Tarifvertrag benannt, wobei die dort genannten Mindeststandards von Veolia Verkehr in vielen Bereichen übertroffen werden.
Schreyer weiter: "Für den Erfolg im SPNV-Wettbewerb sind Kundenservice, innovative Betriebskonzepte, gute Instandhaltungsleistungen sowie eine schlanke Verwaltung von viel größerer Bedeutung als die reinen Personalkosten. Da kompetentes Personal von allen Verkehrsunternehmen dringend gesucht wird, wären hier niedrigere Lohnkosten gar nicht durchsetzbar. Von einem Wettbewerb auf dem Rücken der Arbeitnehmer kann daher auf keinen Fall gesprochen werden (Pressemeldung Veolia Verkehr, 03.09.14).

Industrie

RechteckSamskip van Dieren: Skandinavien mit Frankreich und Spanien verbunden
Ab 2. September 2014 wird Samskip van Dieren Multimodal sein intermodales Netzwerk durch einen Bahnservice zwischen Duisburg (Deutschland) und Bettembourg (Luxemburg) erweitern. Da das Terminal in Duisburg bereits eine hohe Frequenz an Bahnshuttles von und nach Skandinavien aufnimmt, sichert das neue Shuttle nach Bettembourg eine hervorragende Anbindung an Frankreich und Spanien.
Drei Abfahrten pro Woche werden Le Boulou, Lyon und Bettembourg mit der Region Duisburg verbinden. Die neu installierten Portalkräne im Duisburger Terminal werden die Weiterführung nach Skandinavien, Frankreich oder Spanien ermöglichen.
Die Schienentraktion wird von CFL Cargo Deutschland gestellt. Der Shuttle ist offen für alle Arten intermodaler Ladeeinheiten wie Container und 13,6-(mega)-Anhänger. Die Frequenz soll in der nahen Zukunft auf sechs Abfahrten pro Woche erhöht werden (Pressemeldung Samskip van Dieren Multimodal, 03.09.14).

Anzeige

Torfbahnen in Deutschland

Aus den Ländern

RechteckSachsen-Anhalt: Vorinformation Stendal - Rathenow/Tangermünde
Das Land Sachsen Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, hat im Amtsblatt der Europäischen Union eine Vorinformation zur Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Strecken Stendal - Rathenow und Stendal - Tangermünde gegeben (2014/S 167-297933).
Das loslose Verfahren umfasst den SPNV auf der Strecke Stendal - Rathenow mit insgesamt ca. 230 000 Zugkm. p. a. und optional das Erbringen von fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen auf der Strecke Stendal - Tangermünde mit ca. 140 000 Zugkm. p. a. Die Laufzeit recht vom 09.12.2018 bis 10.12.2022 (03.09.14).

Anzeige

Bahnberufe

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck23. Heizhausfest SEM
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Am vergangenen Wochenende fand das 23. Heizhausfest des Sächsischen Eisenbahnmuseums in Chemnitz-Hilbersdorf statt. Eine reichhaltige Fahrzeugausstellung aus Dampf-, Diesel- und Elloks so wie zwei Schnelltriebwagen, wurde präsentiert. Zahlreiche betriebsfähige Dampf- und Dieselloks sorgten für eine tolle Atmosphäre. Führerstands Mitfahrten, Fahrzeugparade, Modellbahn- und Souvenirstände, Mitfahrten auf der Feldbahn, Besichtigungen der alten Seilablaufanlage, für alle Interessen wurde etwas geboten. Auch eine der drei amtierenden Kohlenhof-Prinzessinnen des Deutschen Dampflokomotive Museums aus Neuenmarkt-Wirsberg, Sarah I. stattete den Heizhaustagen einen Besuch ab (Harald Becker, 03.09.14).

Anzeige

Fachhochschule Erfurt

Mit der Kamera notiert

RechteckIpolytarnoc
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik Am 28.August fuhr ich mit dem Bus von der slowakischen Stadt Lučenec zur ehemaligen Hst Kalonda, wo noch mechanische Schanken vorhanden sind. Dann ging es mit dem Zug weiter vom ungarischen Bhf Ipolytarnoc nach Balassagyarmat und am nächsten Morgen zum Kehrbahnhof Dregalypalánk.
Im Bhf Nógrádszakál ist ein Abzweig zum slowakischen Bhf Malé Straciny - Veľký Krtíš. In Malé Straciny ist noch ein Fahrdienstleiter. Auf slowakischer Seite ist der Personenzug-verkehr seit 1992 (nach V.Krtíš) und Kalonda - Lučenec seit 2003 eingestellt.
Güterverkehr existiert noch (Mine Malé straciny, Holz V.Krtíš). Die Strecke zwischen Malé Straciny und Veľký Krtíš ist die jüngste Regionalstrecke der ehemalige Tschechoslowakei, sie wurde am 28. Februar 1978 eröffnet! In Veľký Krtíš wurde der Bahnhof entfernt, um das Holzwerk auszubauen.
Fie Fotos zeigen V.Krtíš, Malé Straciny mit Fahrleiterung, Fahrdienstleiter in Ipolytarnoc, den Morgen in Balassagyarmat und Dregelypalánk (Martin Kubik, 03.09.14)

RechteckRennsteig: 10.000er Fahrgast am Sonntag im Bf. Rennsteig begrüsst
Foto H. GrafeFoto H. Grafe
Foto H. GrafeFoto H. Grafe
Am Sonntag den 31.08.2014 wurde mit den VT 116/ VT 117 der Südthüringenbahn der zehntausendste Fahrgast im Rahmen des touristischen Wochenendverkehrs von Erfurt zum Bf. Rennsteig seit dem Start dieses Angebotes am 15.06.2014 befördert.
Da das Angebot wirklich sehr gut angenommen wird, verkehren die Züge jetzt schon mit zwei Triebwagen - bei besonderen Events am Bf. Rennsteig werden sogar drei Triebwagen im Zug gefahren. Dies war z.B. am 23. und 24.08.2014 der Fall.
Die Bilder 1 und 2 zeigen ein paar Imprssionen vom 23.08.2014 - im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die neue Lok 212 297 der RSBG auf den Namen CARO getauft (H. Grafe, 03.09.14)
.

RechteckWürzburg
Foto GWS
Die blau-beige 295 095-4 von Railsystems war am Montag kurzzeitig im Würzburger Hauptbahnhof abgestellt (GWS,
03.09.14).

Anzeige

IGE Erlebnisreisen

Europa

RechteckFrankreich: Größtes Viadukt der LGV Tours-Bordeaux eröffnet

Das größte Viadukt der zukünftigen LGV Tours - Bordeaux Linie wurde am 01.08.14 von Premierminister Manuel Valls in Anwesenheit des Staatssekretärs für Verkehr, Alain Vidalies, der Präsidenten von SNCF und RFF, Guillaume Pepy und Jacques Rapoport, regionalen Präfekten und dem PDG von Vinci, Xavier Huillard, eingweiht.

02.05 Stunden wird die Fahrzeit zwischen den Ufern der Seine und der Garonne in Zukunft betragen, wie Manuel Valls betonte. Zwei Jahre dauerte der Bau der 1319 m langen Brücke über die Dordogne zwischen den Städten Saint-Loubès und Saint-Romain-la-Virvée, 35 Kilometer nördlich von Bordeaux.
19 Stahlbetonpfeiler tragen das Viadukt, davon sechs im Fluss verankert. Von den zwei Zufahrtsviadukten ist einer auf unsicherem Boden mit 153 Bohrpfählen verankert, davon 58 im Fluss. Ende Oktober 2014 sollen die Gleise verlegt werden. Die 340 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke soll im Juli 2017 in Betrieb genommen werden (WKZ, Quelle RFF, 03.09.14).

RechteckFrankreich/Großbritannien: Rekordsommer für Eurotunnel Le Shuttle
Eurotunnel Le Shuttle hat in diesem Sommer 665.400 Fahrzeuge zwischen dem 1. Juli und 31. August befördert, eine Steigerung von 4% in einem stabilen Markt. 375.000 Fahrzeuge wurden im August überführt, mit dem Tagesrekord von 16.416 Fahrzeugen. Noch bemerkenswerter ist, dass mehr als 85.400 Fahrzeuge in der Woche vom 11. bis 17. August überführt wurden. Dies ist die höchste Zahl innerhalb von 20 Jahren Betrieb.
Eurotunnel Le Shuttle ist auch das bevorzugte Transportmittel für den Familienhund, 20.209 Haustiere wurden im August transportiert. Zum ersten Mal wurde die symbolischen zahl von 1000 Katzen übertroffen (1.058 in einem Monat).
Das schlechte Wetter sorgte dafür, dass viele Familien den Komfort und die Sicherheit der Shuttles gegenüber Luft- oder Seewegen während des Hurrikans Bertha und der Vulkanausbrüche in Island bevorzugten. Zusätzliche Mitarbeiter wurden im Sommer eingestellt, um den bestmöglichen Service zu bieten
(WKZ, Quelle Eurotunnel, 03.09.14).

RechteckGroßbritannien: Network Rail wird Öffentliche Einrichtung des DfT
Im Dezember 2013 gab das Office for National Statistics (ONS) bekannt, dass aufgrund einer Änderung der europäischen Rechnungslegungsvorschriften, Network Rail Ltd mit all seinen Tochtergesellschaften in eine zentrale Regierungsstelle umgegliedert werden muss. Diese Entscheidung trat am 01.09.14 in Kraft, so dass Network Rail jetzt eine unabhängige öffentliche Einrichtung des Department for Transport ist ("a public sector arm's-length body of the Department for Transport").
Zwischen Network Rail und dem Transportministerium wurde eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die regelt, wie beide Körper in Bezug auf Unternehmensführung und Finanzmanagement interagieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Network Rail hat das Verkehrsministerium die entsprechende Rechenschaftspflicht gegenüber dem Parlament und dem Steuerzahler unter Wahrung operativer Unabhängigkeit von Network Rail vereinbart. Das Transportministerium wird Führungspositionen von Network Rail ernennen und wichtige Änderungen in der Governance und Vergütungspolitik genehmigen. Über ein Memorandum of Understanding wurde das schottische Verkehrsministerium eingebunden
(WKZ, Quelle DfT, 03.09.14).

RechteckItalien: Landesregierung will Euregio-Wappen auf grenzüberschreitenden Zügen

Ab 13. Dezember werden alle Regionalzüge, die Südtirol mit Trient, Innsbruck oder Lienz verbinden, auch optisch als Euregio-Züge ausgewiesen werden. "Die Züge werden mit dem Logo der Euregio versehen", so Mobilitätslandesrat Florian Mussner heute (2. September) nach der Sitzung der Landesregierung.
Bei dieser Sitzung hat die Landesregierung beschlossen, ein Wappen- und Logo-Wirrwarr auf den grenzüberschreitenden Zügen zu vermeiden und stattdessen mit Einführung des Winterfahrplans auf ein einziges zu setzen: auf das Logo der Euregio. "Ziel ist, allen auf diesen Strecken eingesetzten Zügen ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild zu geben", so Landesrat Mussner heute (Pressemeldung Autonome Provinz bozen-Südtirol, 03.09.14).

RechteckÖsterreich: Doris Bures neue Parlamentspräsidentin
Doris Bures ist am Dienstag mit klarer Mehrheit zur neuen Nationalratspräsidentin gewählt worden. Die bisherige Infrastrukturministerin erhielt in einer geheimen Abstimmung 78 Prozent der Stimmen. Vorgängerin Barbara Prammer hatte zuletzt Ergebnisse von jeweils gut 83 Prozent erreicht. Bures ist die zweite Frau an der Spitze des Hohen Hauses (Pressemeldung APA, 03.09.14).

RechteckSchweiz: Mobilfunkanbieter und SBB wollen Empfang im Regionalverkehr verbessern
Der Mobilfunkempfang im Regionalverkehr soll in den kommenden Jahren verbessert werden. Darauf haben sich Swisscom, Sunrise und Orange mit der SBB geeinigt. Dazu sollen die rund 1'700 Zugwagen des SBB-Regionalverkehrs mit Repeatern ausgestattet werden. Die drei Mobilfunkanbieter übernehmen dabei einen Anteil der Investitionen in die Ausrüstung der Züge und stellen den Betrieb der Signalverstärker sicher. Voraussetzung ist eine finanzielle Beteiligung des Bundes und der Kantone. Zusätzlich werden die Mobilfunkanbieter entlang der Regionalverkehrsstrecken weitere Antennenstandorte bauen, um die Versorgung zu verbessern.
In den Jahren 2010 bis Ende 2014 rüstet das InTrainCom Konsortium, ein Zusammenschluss der drei Schweizer Mobilfunkanbieter, gemeinsam mit der SBB alle Fernverkehrszüge der SBB mit Mobilfunkverstärkern, sogenannten Repeatern, aus. Damit kann die Empfangsqualität und Datengeschwindigkeit für die Kunden deutlich verbessert werden.
Nun sollen bis Ende 2020 auch die knapp 1'700 Zugwagen des SBB Regionalverkehrs mit Repeatern ausgerüstet werden, um den Mobilfunkempfang auch auf den Regionalstrecken zu verbessern. Darauf haben sich das InTrainCom Konsortium und die SBB geeinigt. Voraussetzung dafür ist, dass die SBB mit dem Bund und den Kantonen ebenfalls eine finanzielle Lösung findet; entsprechende Gespräche mit dem Bund laufen. Die Vorbereitungen für den Einbau der Repeater haben bereits begonnen. Gestartet wurde mit der Flotte des Regio Dosto, ab 2015 sollen alle weiteren Regionalverkehrs- und S-Bahn-Züge folgen. Bis 2020 könnten so rund 900'000 Zugreisende täglich von besserem Mobilfunkempfang im schweizweiten Regionalverkehr profitieren.
Neben den Signalverstärkern im Zug bauen die Mobilfunkanbieter auch die Aussenversorgung mit neuen Antennen weiter aus. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Versorgung von S-Bahnen und Regionalverkehr bis ins Jahr 2020 auf über CHF 300 Mio. Die gemeinsam erarbeitete Lösung gilt für alle regionalen Eisenbahn-Unternehmen.
Das InTrainCom Konsortium hat gemeinsam mit der SBB bereits mehr als 90% der Fernverkehrsflotte mit sogenannten Signalverstärker ausgerüstet. Bis Ende 2014 soll die Ausrüstung aller Fernverkehrszüge abgeschlossen sein.
Zugwagen wirken aufgrund ihrer Bauweise wie ein Faradayscher Käfig, also eine allseitig geschlossene Hülle, die als elektrische Abschirmung gegen Mobilfunksignale und andere elektromagnetische Felder wirkt. Aus diesem Grund müssen Signalverstärker (Repeater) im Zugwagen eingebaut werden, die das Signal mit einer Aussenantenne am Zug aufnehmen und im Zuginnern verstärken. So kann die abschirmende Hülle des Wagens überbrückt werden
(Pressemeldung SBB, 03.09.14).

Probeabo

Probeabo nur 10 Euro
Probeabo:
3 Hefte nur 10 Euro


Specials


ICE-Reihung
ICE-Reihungen


Fotoerlaubnis D


Fotoerlaubnis UK


Aktuelle Angebote


Bahnbetriebswerk Pasewalk

Bahnbetriebswerk Pasewalk


LOK Report Reiseführer

Europa Reiseführer 2014/2015