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LOK Report – News von Mittwoch, 01.10.14

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Spektakuläre Bahnhöfe der Welt

Absatzlinie
Hamburg schreibt Prüfsystem zur
Beschaffung von U-Bahnen aus

Absatzlinie
SNCF holt sich Verstärkung
von der Air France

Absatzlinie
Österreich legt klares Bekenntnis
zu Autoreisezügen ab

Willkommen beim LOK Report
Foto links: ÖBB

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Zu den Innotrans-Meldungen 2014

 

Presse aktuell

RechteckGeraMond: Übernahme der Alba Publikation
Die GeraMond Verlag GmbH übernimmt zum 1. Oktober 2014 die Alba Publikation Alf Teloeken GmbH & Co. KG aus Meerbusch. In der Alba Publikation erscheinen u.a. das 1962 gegründete EISENBAHN MAGAZIN, eine der führenden deutschsprachigen Zeitschriften für Eisenbahn und Modellbahn, sowie ein breites Buch- und Kalendersortiment. Der GeraMond Verlag ist nicht nur für Titel wie AUTO CLASSIC oder FLUGMODELL bekannt, sondern auch für erfolgreiche Bahn-Publikationen wie BAHN EXTRA, das LOK MAGAZIN, Bücher und Sammler-Editionen.
»Verstärkt durch die Alba Publikation mit ihren namhaften Magazinen bauen wir unser Portfolio im Bereich der Special-Interest-Medien weiter aus und bieten den Eisenbahn-Enthusiasten ein noch vielfältigeres Programm. Alba Publikation und GeraMond ergänzen sich geradezu ideal«, erklärt GeraMond-Geschäftsführer Clemens Hahn.
Der GeraMond Verlag ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GeraNova Bruckmann Verlagshaus GmbH und zählt zu den führenden deutschsprachigen Verlagen für Publikationen über Verkehrsgeschichte und -technik. Das 1989 gegründete Unternehmen publiziert Bücher, Zeitschriften, DVDs, Kalender, Sammler-Editionen sowie Online-Portale und Apps zu den Themen Automobil, Motorrad, Eisenbahn, Modellbahn, Nahverkehr, Luftfahrt und Geschichte.
Die Alba Fachverlag GmbH & Co. KG ist von der Transaktion nicht betroffen
(Pressemeldung GeraMond Verlag, 01.10.14).

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Tanago

Industrie

RechteckEmporis: Die spektakulärsten Bahnhöfe der Welt



Dank dieser Bahnhöfe wird Ihre Reise nicht erst im Zug zum Erlebnis, hier beginnt das Abenteuer bereits am Gleis: Immer mehr Städte schmücken sich mit Aufsehen erregenden Bahnhofsgebäuden, die durch unkonventionelle Dachkonstruktionen, strahlende Farben und extravagante Formen zu einzigartigen architektonischen Wahrzeichen ihrer Stadt werden. Emporis, der internationale Anbieter von Gebäudeinformationen, hat nun eine Auswahl der spektakulärsten Bahnhöfe zusammengestellt.
Eines der außergewöhnlichsten neuen Projekte ist dabei der Gare de Liège-Guillemins in Belgien. Er beeindruckt vor allem durch sein gigantisches bogenförmiges Dach, das die gesamte Länge des Bahnhofes überspannt. Der 312 Mio. Euro teure Bahnhof wurde von dem berühmten Architekten Santiago Calatrava entworfen und verbindet Lüttich dank modernster Hochgeschwindigkeitszüge in kürzester Zeit mit europäischen Metropolen wie Paris, London, Brüssel oder Köln.
Ebenfalls hoch im Kurs stehen aufwendige und ausgefallene Renovierungen historischer Bahnhofsgebäude: So bildet die gewölbte Glasverkleidung des 2007 renovierten Gare de Strasbourg einen futuristischen Kontrast zur altehrwürdigen Fassade des Empfangs-gebäudes und lässt es von außen wie ein gestrandetes Ufo aussehen. Die King's Cross Railway Station in London hingegen verzaubert Reisende nicht nur durch das aus den Harry Potter Geschichten bekannte fiktive Gleis 9 ¾, sondern seit 2012 vor allem durch ein 20 Meter hohes Stahldach, das sich in Rauten und Dreiecken über dem viktorianischen Bahnhofsgebäude ausbreitet. Als ein besonders farbenfrohes Projekt sticht der Bahnhof der norddeutschen Stadt Uelzen hervor. Dieser wurde im Jahr 2000 im unverwechselbaren Stil des Künstlers Friedensreich Hundertwasser umgestaltet und ist seitdem der einzige Hundertwasser-Bahnhof der Welt.
Mindestens ebenso eindrucksvoll sind die Bahnhöfe aus den Anfangstagen des Eisenbahntourismus', die sich als architektonische Meisterleistungen ihrer Zeit das Flair der vergangenen Epoche bewahrt haben. So zählt der Grand Central Terminal in New York seit seiner Eröffnung 1913 zu den herausragendsten Bahnhöfen der Welt und wird jedes Jahr von über 21,6 Mio. Touristen besucht. Der monumentale Chhatrapati Shivaji Terminus in Mumbai wurde 2004 sogar als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet und ist bis heute der geschäftigste Bahnhof Indiens.
Auch in Zukunft wird es für Freunde moderner Bahnhofsarchitektur vieles zu bestaunen geben. Denn in Städten wie Anaheim oder New York stehen mit der ARTIC Station und dem World Trade Center Transportation Hub gleich zwei Projekte kurz vor der Fertigstellung, die in Sachen Bahnhofsarchitektur neue Maßstäbe setzen werden
(Pressemeldung Emporis, 01.10.14).

RechteckKEYMILE: Industrial-Switch-Portfolio für Mission-Critical-Netze
Die neuen Mitglieder der LineRunner-IS-Produktfamilie von KEYMILE bieten eine leistungsfähige und kosteneffiziente Lösung für die Überwachung und Steuerung der Mission-Critical-Datennetze von Energieversorgern, Eisenbahnen sowie Öl- und Gasgesellschaften. Durch ihre kompakte und robuste Bauweise eignen sich die Industrial-Switche für den Einsatz in rauen Umgebungen und stellen hier eine höchst zuverlässige Datenübertragung sicher.
KEYMILE erweitert und verstärkt mit den neuen LineRunner-IS-3200-Systemen sein Lösungsangebot zur Datenübertragung über optische Ethernet-Netze im Mission-Critical-Umfeld. Typische Anwender sind Betreiber von Öl- und Gaspipelines, Eisenbahnen und Energieversorger, die eine höchst zuverlässige Datenübertragung in Ethernet-Netzen benötigen. Beispiele für Anwendungen sind die Überwachung mit IP-Videokameras, die VoIP-Telefonie und Intranet-Anschlüsse in bemannten Überwachungsstationen oder auch Sensoren, die anwendungskritische Daten erfassen. Da die LineRunner-IS-3200-Systeme das Media-Redundancy-Protocol (MRP) unterstützen, sind sehr geringe Umschaltzeiten im Falle einer Leitungsunterbrechung möglich. Zusätzlich können besonders sensible Daten mit Hilfe der Zero-Loss-Redundancy-Funktion so abgesichert werden, dass selbst bei Topologie-Änderungen keine Pakete verloren gehen.
Die Industrial-Switche LineRunner-IS-3200 sind für den Einsatz in rauen Umgebungen mit extremen Umgebungstemperaturen gedacht. Sie zeichnen sich durch höchste Verfügbarkeit, einen einfachen Betrieb und eine einfache Wartung, einen geringen Energiebedarf sowie eine lange Lebensdauer und damit Zukunftssicherheit aus. Aufgrund einer kompakten und robusten Bauweise ohne Lüftungsschlitze lassen sich die Industrial-Switche auf einer DIN-Hutschiene, in einem Kabelverzweiger oder auch direkt an der Wand installieren. Optional ist eine Ausstattung mit Power-over-Ethernet-Modulen vorgesehen, um angeschlossene Ethernet-Endgeräte zusätzlich mit Strom zu versorgen. Damit ist eine individuelle Adaption an verschiedene Mission-Critical-Anwendungsszenarien möglich. Die optischen SFP (Small Form Factor Pluggable)-Schnittstellen erlauben einen flexiblen Einsatz der Systeme auch für Übertragungsreichweiten von über 100km. Mit entsprechenden SFP-Modulen können die Schnittstellen an die jeweiligen Geschwindigkeiten, Fast Ethernet oder Gigabit Ethernet, angepasst werden. I/O-Kontakte ermöglichen die Weiterleitung von Alarmen oder Schaltzuständen externer Geräte wie Fernwirkanlagen. LineRunner IS-3200 unterstützt verschiedenste Topologien wie Ringe, Ketten sowie vermaschte Netzwerke und ist in Varianten mit zehn beziehungsweise 16 Ports ab sofort verfügbar (Pressemeldung KEYMILE, 01.10.14)
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RechteckSiemens: Modernisierung der Metrolinie C im argentinischen Buenos Aires
Siemens hat vom städtischen Infrastrukturunternehmen SBASE (Subterráneos de Buenos Aires/Sociedad del Estado) den Auftrag erhalten die Metrolinie C sowie das Depot der argentinischen Hauptstadt signal- und betriebsleittechnisch aufzurüsten und ein neues Fahrgastinformationssystem zu installieren. Das Auftragsvolumen hat einen Wert von rund 30 Millionen Euro. Die Linie C verbindet auf einer Streckenlänge von rund fünf Kilometern und neun Stationen den Norden mit dem Süden der Stadt und befördert bis zu 340.000 Fahrgäste täglich. Da es sich hierbei um eine der am stärksten frequentierten Linien der Stadt handelt, findet die Aufrüstung unter rollendem Rad statt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2016 geplant.
Um die Pünktlichkeit und die Zugfolgezeiten zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen, wird Siemens auf der Metrolinie C das Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT installieren. Das System überwacht und steuert kontinuierlich die Geschwindigkeit des Zuges. Gleichzeitig erhöht sich die Pünktlichkeit. Das automatisierte System berechnet auf Basis der Streckendaten exakt wie und an welchen Stellen beschleunigt und gebremst werden muss, um pünktlich an der nächsten Station anzukommen. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem Controlguide Vicos zum Einsatz, für die Funkübertragung die Siemens-Lösung Airlink. Zur Zugsteuerung werden elektronische Stellwerke vom Typ Sicas installiert. Die Signaltechnik wird über die Betriebsleitzentrale in Constitución gesteuert und überwacht.
Der öffentliche Nahverkehr in Buenos Aires, insbesondere der Subte, wie die U‑Bahn dort heißt, soll bis 2015 ausgebaut werden. 2007 wurde mit der U‑Bahnlinie "H" die erste Neubaustrecke nach 60 Jahren in der argentinischen Hauptstadt in Betrieb genommen. Sie befördert heute täglich bis zu 30.000 Fahrgäste. Für die rund sechs Kilometer lange Strecke lieferte Siemens damals die Signaltechnik und Stromversorgung. Im Zuge der Erweiterung um rund vier Kilometer stattete Siemens im Jahr 2012 die Gesamtstrecke mit funkbasierter CBTC‑Automatisierungstechnik aus. Zur Elektrifizierung der erweiterten Linie lieferte Siemens ein Gleichrichterunterwerk, Mittelspannungsschaltanlagen, ein SCADA‑System (Supervisory Control and Data Acquisition) zum Steuern und Überwachen des Bahnstromnetzes sowie das Oberleitungssystem.
Der erste Streckenabschnitt der U-Bahn in Buenos Aires wurde am 1. Dezember 1913 eröffnet. Sie ist damit die älteste U-Bahn Lateinamerikas und verkehrt heute auf einem Netz von sechs Linien mit einer Länge von rund 53 Kilometern und 83 Stationen. Jährlich nutzen rund 310.000 Millionen Menschen die U-Bahn in der argentinischen Hauptstadt (Pressemeldung Siemens, 01.10.14)
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RechteckVTG: Übernahme des Waggonvermieters AAE
Die VTG Aktiengesellschaft (WKN: VTG999), eines der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa, übernimmt den Waggonvermieter AAE – Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding AG. Durch diesen Zusammenschluss festigt die VTG ihre Position als größter privater Waggonvermieter Europas mit einer Flotte von rund 80.000 Waggons. Der Schwerpunkt der neu hinzugewonnenen Flotte liegt auf Wagen für den kombinierten Verkehr. Damit rundet die VTG ihr Waggon- und Serviceangebot in Europa ab und schließt eine wesentliche Lücke in ihrem Produktportfolio.
"Mit dem Kauf der AAE machen wir einen großen strategischen Schritt in die Zukunft", erläutert Dr. Heiko Fischer, Vorstandsvorsitzender der VTG Aktiengesellschaft. "Durch den Zusammenschluss von zwei Innovationsführern entsteht der einzige Komplettanbieter für alle wesentlichen Wagensegmente des Schienengüterverkehrs in ganz Europa. Wir erschließen uns neue Kundengruppen und adressieren zukünftig auch den Markt mit den stärksten Wachstumsaussichten. Verlader und Eisenbahnen können gleichermaßen von unserem Angebot profitieren."
AAE ist als Vermieter ein führender Anbieter im Bereich des kombinierten Verkehrs. Als kombinierter oder intermodaler Verkehr werden alle Speditions- und Transportgeschäfte bezeichnet, bei denen die gleiche Ladungseinheit, z. B. Container, auf der Schiene in Kombination mit anderen Verkehrsträgern transportiert werden. Der Markt der kombinierten Verkehre wächst weiter stark an: Experten prognostizieren bis 2030 eine Verdopplung. Zu der bestehenden VTG-Waggonflotte von über 50.000 kommen etwa 30.000 Wagen der AAE hinzu. Das Durchschnittsalter der AAE-Wagen liegt bei circa 15 Jahren und damit deutlich unter dem Altersdurchschnitt der VTG-Flotte von 23 Jahren. AAE ist in 24 Ländern in Europa und Russland aktiv.
Andreas Goer, Inhaber von AAE, freut sich über den Zusammenschluss: "Für mich gilt die VTG seit langem als innovatives, strategisch getriebenes Unternehmen mit einem klaren Weg. Ich freue mich sehr darüber, das Lebenswerk meiner Familie in diese zuverlässigen Hände übergeben zu können und das gemeinsame Unternehmen auf seinem Weg weiter zu begleiten."
"Ich freue mich über den weiteren Großaktionär mit exzellenten Branchenkenntnissen, der uns mit diesem für die jüngere VTG-Geschichte bisher einmaligen Wachstumssprung ganz neue Horizonte eröffnet", ordnet Fischer die Bedeutung der Transaktion ein.
Die Finanzierung des Kaufs erfolgt über VTG-Aktien, eine Barkomponente sowie ein Verkäuferdarlehen. Die VTG-Aktien werden in Form einer Sachkapitalerhöhung ausgegeben: Andreas Goer zeichnet 7,4 Mio. neue Aktien und erwirbt damit 26 Prozent am erhöhten Kapital der VTG. Das Verkäuferdarlehen beläuft sich auf circa 230 Mio. Euro, die Barkomponente beträgt 15 Mio. Euro. Hinzu kommt, auf Grund einer im Vertrag vorgesehenen Anpassungsregelung, gegebenenfalls eine weitere Gegenleistung von maximal rund drei Mio. Euro. Goer hat die VTG darüber informiert, dass er nicht beabsichtigt, die VTG zu übernehmen.
Hauptsitz der AAE ist Baar in der Schweiz. Etwa 135 Mitarbeiter erwirtschafteten 2013 einen Umsatz von über 200 Mio. Euro und ein EBITDA von knapp 150 Mio. Euro. Das Unternehmen hatte zum 31.12.2013 eine Nettoverschuldung von 890 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird die Transaktion voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen sein (Pressemeldung VTG, 01.10.14)
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LOK Report Reiseführer 2014/2015

Aus den Ländern

RechteckHamburg: Prüfsystem zur Beschaffung elektrischer U-Bahn-Triebwagen
Die Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft hat im Amtsblatt der Europäischen Union ein Prüfsystem zur Beschaffung von U-Bahn-Triebwagen (DT6) ausgeschrieben (2014/S 187-330786).
Die Fahrzeuge müssen für das konventionell signalgesicherte, fahrergeführte Fahren (GoA1-Betrieb gemäß IEC 62290-1) im festen Raumabstand auf dem Hamburger U-Bahn-Netz uneingeschränkt zugelassen sein. Die Fahrzeuge müssen für ein späteres, fahrerunter-stütztes, rechnergesteuertes, teilautomatisches Fahren (GoA2-Betrieb gemäß IEC 62290-1) im wandernden Raumabstand (Moving Block) auf dafür ausgerüsteten Streckenabschnitten des Hamburger U-Bahn-Netzes weitgehend vorgerüstet sein. Die uneingeschränkte Einsatztauglichkeit der Fahrzeuge muss sowohl beim fahrergeführten Fahren im festen Raumabstand (GoA1), als auch beim optionalen teilautomatischen Fahren im wandernden Raumabstand (GoA2) sichergestellt sein.
Vorgesehen ist die Beschaffung von 40-80 Stück U-Bahn-Personenfahrzeuge mit einer Option über weitere, bis zu ca. 80 Fahrzeuge. Es sollen bevorzugt Fahrzeuge mit ca. 40 m ggf. zusätzlich mit ca. 80 m Länge beschafft werden, welche in Zügen mit ca. 80 bzw. max. 120 m Zuglänge verkehren können. An beiden Fahrzeugenden befindet sich ein Fahrerraum mit Türen zum Fahrgastraum und mit Seitentüren. Der Einsatz vorgenannter Fahrzeuge im Fahrgastverkehr soll für den GoA1-Betrieb des ersten Fahrzeugs ab 2019 durch die zuständige Behörde in Hamburg zugelassen werden.
Dieses Prüfungssystem dient der Eignungsprüfung möglicher Anbieter für den Neu- und/oder Umbau von U-Bahn-Personenfahrzeugen. Die Beschaffungen erfolgen im Zuge von Verhandlungsverfahren mit Bewerbern, die sich auf der Grundlage dieses Prüfungssystems als geeignet erwiesen haben. Es wird darauf hingewiesen, dass im Falle einer erfolgreichen Eignungsprüfung kein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht. Das Prüfungssystem ist in jedem Fall für den Auftraggeber kostenfrei (01.10.14).

RechteckRheinland-Pfalz: Logistikkonferenz "Rheinland-Pfalz - Zukunft mit Logistik"
Der Logistik kommt als Standort- und Zukunftsthema in Rheinland-Pfalz eine entscheidende Bedeutung zu. "Wirtschaft und Transportwesen brauchen entsprechende Rahmenbedingungen und Infrastruktur für ihre Zukunftsperspektiven. Davon profitiert Rheinland-Pfalz als Wirtschaftsstandort, aber auch als Arbeits- und Wohnort", sagte Infrastrukturminister Roger Lewentz bei der Logistikkonferenz "Rheinland-Pfalz - Zukunft mit Logistik", bei der Vertreter von Speditions- und Logistikbranche auf Einladung des Ministeriums in Mainz über Zukunftsfragen und Chancen der Logistikwirtschaft diskutierten.
"Eine Exportquote des Landes von nahezu 55 Prozent zeigt, wie leistungsfähig die Logistik ist und sein muss, um dafür die Grundlage zu bilden", so der Minister. Viele Empfehlungen der Standortkonzeption Logistik Rheinland-Pfalz von 2008 seien inzwischen umgesetzt worden, so dass sich die Logistikbranche zu einer Schlüsselbranche der exportorientierten rheinland-pfälzischen Wirtschaft entwickeln konnte. Diese Leistungsfähigkeit der Branche gelte es nachhaltig zu sichern.
Durch die Anmeldungen des Landes für den Bundesverkehrswegeplan 2015 seien wichtige Weichen für den Ausbau von Logistikachsen gestellt, erläuterte Lewentz. Schwerpunkte seien dabei auf die Beseitigung von Engpässen insbesondere auf Hauptverkehrsachse gelegt worden, aber auch auf die Stärkung von Binnenschifffahrt und Schienenwegen.
Zukunftsthemen seien neben einer effizienteren Nutzung, Erhalt und Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur vor allem die Fachkräfteverfügbarkeit sowie die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie, unterstrich der Minister. Mit Blick auf Qualifikation und Beschäftigung im Bereich Logistik habe man eine Vielzahl von Angeboten an Hochschulen des Landes entwickelt. So biete unter anderem die Hochschule Ludwigshafen seit 2010 einen dualen Studiengang Logistik an.
Als Service für die Logistik-Wirtschaft bündelt das Logistikportal Rheinland-Pfalz (www.logistik.rlp.de) online umfangreiche Informationen für die Branche. Minister Lewentz kündigte an, den Austausch mit der Branche bei Firmenbesuchen zu intensivieren, um die Chancen der Logistikbranche und des Güterverkehrs weiter zu verbessern. (Pressemeldung Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, 01.10.14).

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Bahnberufe

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckSonderfahrt nach Staßfurt
Foto Thomas SplittgerberFoto Thomas Splittgerber
Foto Thomas SplittgerberFoto Thomas Splittgerber
Foto Thomas SplittgerberFoto Thomas Splittgerber
Am Sonntag fand eine Sonderfahrt von Lehrte nach Staßfurt mit 042 096-8 und einer gemischten ex DB/DR-Garnitur statt. Sowohl auf der Hin - als auf der Rückreise wurde im ehemaligen DDR-Grenzbahnhof Marienborn Wasser genommen. Recht interessant ist eine Schienenprofilsammlung, die im Bw Staßfurt gezeigt wurde: zahlreiche Bauformen ab 1886 u.a. sächsischen und preußischen Ursprungs bis hin zu den neusten Bauformen. (Thomas Splittgerber, 01.10.14).

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LOK Report 10/14

LOK Report Ausgabe 10/14

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Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin
Foto  Bernd Teubner
Am Bü in der Johannisthaler Chaussee konnte ich am Montag die ML00606 der NME mit einem Kesselwagenzug im Bild festhalten (Bernd Teubner, 01.10.14)
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RechteckBerlin
Foto Sascha Jansen
In Berlin fährt die ODEG mit der Baureihe 445 (Sascha Jansen, 01.10.14).

RechteckWieder Speisewagen-Ausfall
Foto  GKFoto  GK
Foto  GKFoto  GK
Am Freitag 26.09.2014 wurde der ÖBB-Speisewagen des EC 83 München - Verona (Planabfahrt Ibk Hbf 17:27 h) herausrangiert und schadhaft auf Gleis 17 a (Autoverladung Nord) abgestellt. Ursache war wie so häufig der Ausfall der Energieversorgung. Betroffen war WRmz 73 81 88-91 316-9.
Für die Verschubarbeit kam eine der letzten BR 2068 (Nr. 020) zum Zuge. Das Speisewagenpersonal (Do&Co-Tochterfirma "Henry am Zug") geht mit den Stromausfällen routiniert um und räumt die Waren aus dem Kühlschrank sofort ins Gefrierfach. Trotzdem dürften die Tiefkühlsachen danach nicht mehr verwendet werden. Die Speisewagencrews stehen erkennbar unter Umsatzdruck. Ein Ausfall von Kaffeemaschine und Mikrowelle bedeutet Gehaltseinbußen und Rechtfertigungsdruck "nach oben" (GK, 01.10.14)
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Fachhochschule Erfurt

 

Europa

RechteckFrankreich: Florence Parly soll der SNCF-Direktion beitreten
Guillaume Pepy, Präsident der SNCF, plant die Besetzung der "neuen SNCF" nach dem Inkrafttreten der Bahnreform. Wie Les Échos berichtet, ist die ehemalige Staatssekretärin für Haushalt in der Regierung Lionel Jospin von 2000 bis 2002, Florence Parly (51), als stellvertretende Generaldirektorin (directrice générale déléguée) mit der Aufgabe "Strategie und Finanzen" vorgesehen und soll ab 15.11.14 der SNCF beitreten.
Zuvor war Florence Parly bei der Air France tätig, wo sie zuerst in der Finanzabteilung für Investitionen, anschließend für die Umstruktuierung der Frachtabteilung und schließlich für die Planung "Transform 2015" zuständig war. In der neuen SNCF soll sie die Verhandlungen über den zukünftigen Performance-Vertrag gegenüber dem Staat führen. In einer Pressemeldung der Air France ist von einem "Engagement innerhalb einer neuen Phase ihrer Karriere" die Rede. (WKZ, Quelle Les Échos, 01.10.14).

RechteckÖsterreich: Bestbieterprinzip bei ÖBB und ASFINAG
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, sowie die ÖBB und die ASFINAG unterstützen die Forderungen der Sozialpartner-Initiative "Faire Vergaben". In die-sem Sinne werden Projekte anhand qualitativer Kriterien nach dem Bestbieterprinzip ausge-schrieben.
Mit dem klaren Bekenntnis zu regionalen Firmen, der österreichischen Wertschöpfung und zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich, nehmen ÖBB und ASFINAG eine Vorreiterrolle in Österreich ein.
Nähere Informationen werden im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 01.10.14).

RechteckÖsterreich: Der Löwe ist wieder da

Er ist wieder da: Der Steinlöwe, das unter Denkmalschutz stehende Wahrzeichen des alten Südbahnhofs, ist heute in den Wiener Hauptbahnhof zurückgekehrt. Mit besonders großer Vorsicht wurde der allseits beliebte und markante Blickfang in die Eingangshalle gebracht und auf seinem 1,2 Meter hohen Sockel befestigt. Der steinerne Löwe wiegt exakt eine Tonne, ist mit Sockel drei Meter hoch und wirft von seinem neuen Zuhause ein beschützendes Auge auf die Fahrgäste. Das Gesamtgewicht der Konstruktion beträgt 7,5 Tonnen.
Gute Nachrichten also für Freunde, Verliebte, Gruppenreisende und Schulklassen: Schon mit der Eröffnung des Wiener Hauptbahnhofs am 10. Oktober gibt es wieder den seit Jahrzehnten eingeübten Treffpunkt "beim Löwen" (Pressemeldung ÖBB, 01.10.14).

RechteckÖsterreich: Klares Bekenntnis zu Autoreisezügen
"Wir stehen zur Verlagerung von der Straße auf die Schiene", betont Verkehrsminister Alois Stöger angesichts der Einstellung der Autoreisezugverbindung zwischen Villach und Düsseldorf durch die Deutsche Bahn. "Auch wenn diese nicht rentabel sein können, so sind sie doch ein wichtiger Faktor für Umwelt und Wirtschaft sowie für die österreichischen Tourismusregionen", so Stöger.
"Die österreichischen Eisenbahnunternehmen erbringen Leistungen, die aus rein wirtschaftlichen Gründen oft nicht möglich wären, die aber aus verkehrs-, sozial- und umweltpolitischen Gründen nötig sind", erklärt der Verkehrsminister.
Österreich hat einen anderen Weg eingeschlagen als die Deutsche Bahn. "Unser Ziel ist es, die Mobilität der Menschen nachhaltig zu gestalten und Alternativen zur Straße anzubieten. Daher müssen ökologisch wertvolle Angebote wie Autoreisezüge gerade auch im Sinn unserer Tourismusregionen weiterhin gefördert werden", so Stöger abschließend. (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 01.10.14).

RechteckSchweiz: Alpen-Initiative zeigt Verlagerungspolitik
Die Alpen-Initiative hat französische Vertreterinnen und Vertreter eingeladen, um ihnen die Schweizer Verlagerungspolitik näher zu bringen. Das Interesse war ausgesprochen gross: Parlamentarier und Parlamentarierinnen, der Präsident der Region Rhône-Alpes und mehrere Vize-Präsidenten, Vertreter aus der Wirtschaft und Akademiker sowie Mitglieder von regionalen Parlamenten und Beamte sind in den Kanton Uri gekommen. Mit den Transitrouten am Mont-Blanc und der Vintimille ist Frankreich vom ebenfalls besonders vom Schwerverkehr auf der Strasse betroffen.
Auf der zweitägigen Reise vom 29. bis 30. September besuchten die französischen Teilnehmenden das Schwerverkehrskontrollzentrum in Ripshausen bei Erstfeld (UR), das grösste Zentrum Europas, sowie die Baustelle des Gotthard-Basistunnels. In Vorträgen durch z.B. Hans-Peter Wessels, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, der AlpTransit, der SBB Cargo und des Kantons Uri wurden dem Besuch aus Frankreich die Eckpfeiler der Schweizer Verkehrs- und Verlagerungspolitik präsentiert.
Die Alpen-Initiative hat den Vertreterinnen und Vertretern ausserdem die Alpentransitbörse (ATB) vorgestellt, welche eine effiziente Verlagerung der Gütertransporte auf die Schiene erlauben würde. "Der neue Gotthardbasistunnel alleine, der ja übrigens schon in zwei Jahren aufgeht, führt nicht automatisch zu einer Verlagerung, " erklärte Laurent Seydoux, Vorstand Alpen-Initiative und Vizepräsident der Schweizer Grünliberalen. Diese Feststellung wurde durch eine Studie im Auftrag des Bundesrats von 2012 und auch Analysen der Alpen-Initiative bestätigt. "Ohne weitere Massnahmen, wie zum Beispiel einer Alpentransitbörse, wird der Schwerverkehr auf der Strasse in Zukunft zunehmen", so Seydoux. Die Alpen-Initiative fordert schon lange, dass der Bundesrat die Motionen 12.3330 und 12.3401 umsetzt und endlich ernsthaft mit der EU über die Einführung der ATB verhandelt.
Die Teilnehmenden zeigten sich von den Anstrengungen der Schweiz, den Transitverkehr umweltverträglicher zu machen, beeindruckt. So meinte Michèle Bonneton, Abgeordnete des französischen Parlaments: "Frankreich unternimmt schon länger Anstrengungen für eine nachhaltigere Verkehrspolitik. In vielen Bereichen können wir aber sicherlich von der Schweiz lernen: Zum Beispiel bei den Kontrollen des Schwerverkehrs, oder bei der Internalisierung der externen und sozialen Kosten, wie etwa bei der LSVA."
Um die Transitproblematik in den Alpentälern von Mont-Blanc bis zum Brenner zu entschärfen, braucht es aber eine stärkere Zusammenarbeit der Alpenländer und -regionen. Claire Simon, welche für die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA an der Reise einen Vortrag hielt, sagte: "Lastwagen und Züge machen nicht an nationalen Grenzen halt. Informationsreisen wie diese sind enorm wichtig, um wichtigen Repräsentantinnen und Repräsentanten die Verkehrssituation in den Alpentälern zu zeigen und Lösungen des Problems zu präsentieren. Denn für die Verlagerung braucht es mehr als ‚Hardware' – die Basistunnel – es braucht auch die ‚Software', wie die Alpentransitbörse (Pressemeldung Alpen-Initiative, 01.10.14).

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