LOK Report - Nachrichtenmagazin fuer Eisenbahnfreunde
  English Introduction ImpressumRedaktionKontakt
   
Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

LOK Report – News von Mittwoch, 23.07.14

Schicken Sie eine Meldung
Foto GK

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Ludolf Kerkeling verlässt Captrain
Absatzlinie
Werk Bremen wartet Diesel-
triebwagen der LNVG

Absatzlinie

Wachstum für Eurostar
und Eurotunnel

Absatzlinie
Eisenbahnreform angenommen

Willkommen beim LOK Report
Foto links: GK

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBMVI: Korridorstudie Mittelrhein für den Abschnitt Frankfurt-Mannheim
Die Güterstrecke entlang des Rheins ist eine der am stärksten befahrenen Schienenstrecken Europas. Auf dieser Achse verkehren die Güterzüge zwischen den großen Umschlaghäfen Rotterdam und Genua, zahlreiche starke Industriestandorte liegen entlang der Strecke. Für den Korridor zwischen Köln und Karlsruhe werden zudem für die nächsten Jahre erhebliche Verkehrszuwächse erwartet. Um keinen Engpass im europäischen Schienenverkehrsnetz entstehen zu lassen, muss die Kapazität der Strecke erhöht und gleichzeitig der Lärmschutz für die Anwohner deutlich verbessert werden. Das BMVI hat deshalb 2012 einen Gutachter beauftragt, Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Erste Ergebnisse für den Abschnitt Frankfurt-Mannheim liegen jetzt vor.
Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Wir müssen die Kapazität zwischen Frankfurt und Mannheim optimieren und gleichzeitig den Lärmschutz für die Anwohner deutlich verbessern. Der Lösungsvorschlag der Gutachter hat dreifach Vorteile für die Region: besseren ICE-Anschluss, mehr Regionalverbindungen und nachts eine deutliche Entlastung vom Schienengüterverkehr auf den bestehenden Strecken. Das ist eine gute Basis für weitere Planungen."
Der Abschnitt Frankfurt-Mannheim ist ein zentrales Element des Mittelrheinkorridors. Schon heute ist er der am stärksten belastete Abschnitt des gesamten ICE-Netzes der Deutschen Bahn. Nach den Erkenntnissen der Gutachter ist eine neue Bahnstrecke für den Mischverkehr - am Tag schneller Personenfernverkehr, in der Nacht Güterverkehr - parallel zu den Autobahnen A5 / A67 die beste Lösung. Die Neubaustrecke soll die steigenden Verkehrsmengen aufnehmen und für deutlich kürzere Fahrzeiten sorgen. Gleichzeitig wird auf den Bestandsstrecken Platz für ein erweitertes Angebot der S-Bahn Rhein-Main/Rhein-Neckar geschaffen. Die Neubaustrecke ermöglicht zudem schnelle Nahverkehrsangebote zwischen Bergstraße, Darmstadt und Frankfurter Flughafen sowie Wiesbaden. In der Nacht soll die Strecke genutzt werden, um den Güterverkehr von den Bestandsstrecken umzuleiten und dadurch deren Anwohner zu entlasten. Im Raum Darmstadt soll die Neubaustrecke mit dem Bestandsnetz verbunden werden. Der Darmstädter Hauptbahnhof könnte von Norden und Süden an die Neubaustrecke angeschlossen werden.
Tarek Al-Wazir, Hessischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, begrüßt, dass das BMVI der Bitte des Landes Hessen entsprochen und die von ihm beauftragte Studie in den Regionen des Zentralkorridors vorgestellt hat.
"Mir ist wichtig", so Al-Wazir, "dass einer der größten Engpässe im Eisenbahnnetz aufgelöst wird, damit mehr und bessere Verbindungen auf der Schiene angeboten werden können, die Bürgerinnen und Bürger vom Schienenlärm an den Bestandsstrecken entlastet werden und gleichzeitig niemand von einem attraktiven Schienenangebot abgehängt wird. Mit dem anstehenden Konsultationsverfahren schaffen wir Transparenz!"
So könne mit den Bürgerinnen und Bürgern geklärt werden, ob das zur Lösung des Kapazitätsengpasses im Schienenpersonen- und Güterverkehr entwickelte Maßnahmenbündel auch den regionalen Erfordernissen - insbesondere der Anbindung Darmstadts - entspricht und diese hinreichend berücksichtigt.
Das vollständige Gutachten zum gesamten Korridor Köln - Karlsruhe wird im Herbst vorliegen. In der anschließenden Konsultationsphase können sich Bürgerinnen und Bürger einbringen. Die abschließenden Lösungsvorschläge werden dann im Rahmen der Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans weiter untersucht. Der neue BVWP wird 2015 vorgelegt
(Pressemeldung BMVI, 23.07.14).

Industrie

RechteckCaptrain: Ludolf Kerkeling verlässt Deutschland-Gruppe zum 30. September
Ludolf Kerkeling, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Captrain Deutschland GmbH sowie Geschäftsführer der Captrain Deutschland-Tochter Rail4Captrain GmbH, wird die Unternehmensgruppe zum 30.09.2014 verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Bis zum Tag seines Ausscheidens wird Kerkeling seine bisherigen Aufgaben uneingeschränkt fortführen.
Mit Wirkung zum 01.10.2014 wird Marcel de la Haye zum Geschäftsführer der Rail4Captrain bestellt, der zudem den Bereich Internationale Projekte der Captrain Deutschland leiten wird. De la Haye ist seit 2011 für die SNCF tätig, zuletzt als Direktor für strategische und internationale Studien u. a. mit den Schwerpunkten europäisches Eisenbahnrecht und Unternehmensstrategie (Pressemeldung Captrain, 23.07.14).

Anzeige

Torfbahnen in Deutschland

Aus den Ländern

RechteckBW: Verkehrsmanagementkonzept für den Raum „Nördlich Stuttgart“
Am 21. Juli 2014 hat Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, vor hochrangigen Vertretern der Region Stuttgart – das Gutachten zum Verkehrsmanagementkonzept für den Raum „Nördlich Stuttgart“ vorgestellt. Dabei ging es insbesondere auch um die Verkehrsführung in Remseck.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in diesem Raum hatten bereits im Oktober 2012 umfangreiche Verkehrserhebungen zur Ermittlung der aktuellen Verkehrssituation zwischen den Zentren Ludwigsburg und Waiblingen stattgefunden. Darüber hinaus wurden Fahrzeiterfassungen zur Ermittlung der tatsächlichen Fahrzeiten und Befragungen der Verkehrsteilnehmer durchgeführt. Dadurch konnte ein genaueres Verkehrsmodell erzeugt werden, welches die derzeitigen Fahrverbindungen im dortigen Raum abbildet und die hohe Gesamtverkehrsbelastung im Untersuchungsraum verdeutlicht. Obwohl sich durch kurzfristige Verkehrslenkung und -steuerung sowie den Umbau von Knotenpunkten eine Verbesserung der Verkehrsabwicklung erzielen ließe, betonte Minister Hermann: „Die Untersuchungen verdeutlichen, dass sich mit Knotenpunktumbauten oder -erweiterungen Staubildungen nur teilweise reduzieren lassen.“ Langfristig werde sich die Situation um die Neckarbrücke und die benachbarten Knotenpunkte in Remseck nicht ohne bauliche Maßnahmen entspannen lassen.
Ein denkbarer Lösungsansatz wäre es, die von Remseck zur Erschließung seines geplanten urbanen Zentrums „Neuen Mitte Remseck“ ohnehin geplante neue Ne-ckarbrücke auch für den Landesstraßenverkehr und die bestehende Brücke nur noch für innerörtlichen Verkehr zu nutzen. Dies wäre für alle Seiten von Vorteil. Der Verkehr auf den Landesstraßen ließe sich mit einer neuen Brücke besser or-ganisieren. Das Zentrum Remsecks wäre von Verkehr entlastet. „Hier müssen Stadt und Land zusammenfinden“, sagte Hermann. „Wir sind bereit, uns in dem Umfang an den Kosten zu beteiligen, die für die Arbeiten an der bestehenden Brücke kalkuliert wurden.“ Allerdings müsse die Stadt die erforderlichen Netzanschlüsse einer neuen Neckarquerung, die sogenannte Westendstraße, finanzieren.
Hermann stellte auch noch einmal fest, dass die nun vorgeschlagenen Maßnahmen keinen Ersatz für die ursprünglich geplante Neckarquerung im Zuge der L 1197 oder eines Nordostrings seien. Dieser sei endgültig vom Tisch. Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte das Planfeststellungsverfahren im Juni diesen Jahres gestoppt Mit dem neuen Vorschlag soll die problematische Verkehrssituation in Remseck und der Region verbessert werden (Pressemeldung Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, 22.07.14).

RechteckBremen: Am 1.August in Einweihung
Foto WRFoto WR
Dss Bremer Straßenbahnetz wächst weiter und erstmals auch ins niedersächsische Umland hinein. Doch schon jetzt wird auf der 5,5 km langen Verbindung von Borgfeld, das noch auf Bremer Stadtgebiet liegt, nach Falkenberg mit Zügen der Linie 4 gefahren. Dabei handelt es sich um Schulungsfahrten der Linie 4 für das Personal.
Fahrgäste müssen auf diesem Abschnitt einstweilen mit den Bussen der Linie 30 vorlieb nehmen und wie bisher in Borgfeld umsteigen. Nach der Verlängerung der Linie 1 von der Neuen Fahr bis nach Mahndorf, hart an der Landesgrenze zu Niedersachsen, ist das die bedeutendste Erweiterung des Schienennetzes der Bremer Straßenbahn.
In Mahndorf kann direkt auf die S-Bahn bzw Regionalzüge der DB umgestiegen werden. Wer in Falkenberg, Teil der Kommune Lilienthal, weiter ins Umland zum Beispiel nach Worpswede, der muss künftig dort in die Busse umsteigen, nicht mehr in Borgfeld.
Die Bilder entstanden bei den Testfahrten am Montag, 21. Juli, in der Endschleife (WR, 23.07.14).

RechteckNiedersachsen: Werk Bremen wartet Dieseltriebwagen der LNVG
Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH erhält den Auftrag zur Revision der Antriebsanlagen von insgesamt bis zu 44 niedersächsischen Dieseltriebwagen und setzt sich damit in einem europaweiten Wettbewerbsverfahren gegen mehrere Konkurrenten durch. Die Arbeiten werden im Werk Bremen ausgeführt, das mit seinen rund 450 Beschäftigten innerhalb der DB Fahrzeuginstandhaltung das Kompetenzzentrum für Dieselmotoren ist.
Auftraggeber ist die in Hannover ansässige Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG). Die hundertprozentige Landestochter verfügt über einen eigenen Fahrzeugpool und organisiert zwischen Nordsee und Harz den Personennahverkehr auf der Schiene.
Wie LNVG-Chef Hans-Joachim Menn am Dienstag in Hannover erklärte, erreicht der Auftrag einen Wert von knapp sieben Millionen Euro und hat eine Laufzeit bis Sommer 2018. In den 44 Dieseltriebwagen werden unter anderem die Motoren, Getriebe und Dieselpartikelfilter ausgebaut, in Einzelteile zerlegt, auf ihre Funktionstüchtigkeit gecheckt und gegebenenfalls aufgearbeitet.
„Mit dieser präventiven Instandhaltung“, erläutert Menn, „verbessern wir die Leistungsfähigkeit unserer Regionalzüge und steigern gleichzeitig ihre Lebensdauer“. Bei regelmäßiger und fachgerechter Instandhaltung erreicht die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Fahrzeuge 25 bis 30 Jahre.
Bei den 44 Zügen handelt es sich um Fahrzeuge vom Typ LINT 41, die zwischen Harz und Küste eingesetzt werden und zum LNVG-Fahrzeugpool mit etwa 350 Fahrzeugen (Doppelstockwagen, Elektro- und Diesellokomotiven sowie Dieseltriebwagen) zählen. Bevor die Zuschlagerteilung an die DB endgültig ist, muss die LNVG noch eine gesetzliche Rechtsmittelfrist bis zum Montag (28. Juli) abwarten (Pressemeldung LNVG, 22.07.14).

RechteckNRW: Auf der Oberbergischen Bahn (RB 25) fahren "Alstom Coradia LINT"
Seit heute morgen fahren ausnahmslos die modernen Triebwagen des Typs "Alstom Coradia LINT*" auf der Oberbergischen Bahn zwischen Köln und Meinerzhagen. Neben den hierfür benötigten zehn Triebwagen wurden zwischenzeitlich weitere Fahrzeuge an DB Regio NRW übergeben, die als Fahrzeugreserve zur Verfügung stehen.
Nach der Ausbildung der Lokführer und der Zugbegleiter auf den Zügen werden weitere Neufahrzeuge nach und nach im Fahrgastbetrieb auch auf anderen Linien im südlichen NRW sowie im angrenzenden Rheinland-Pfalz eingesetzt. Das Nahverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn bringt in den nächsten Monaten sukzessive dann insgesamt 56 dieser leistungsstarken Triebwagen auf die Schiene und ersetzt die bislang verkehrenden Bestandsfahrzeuge. Die gesamte Flotte soll dann zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember dieses Jahres im Einsatz sein.
Mit Merkmalen wie ergonomischer Bestuhlung, Steckdosen am Platz, Klimatisierung, Info-Bildschirmen und Videokameras setzt der Triebwagen nicht nur in Sachen Komfort neue Maßstäbe. Er ist auch besonders schadstoffarm und erfüllt durch den Einsatz von AdBlue die strengen EU-Abgasnormen. Hersteller des Coradia LINT ist die Firma Alstom.
Nach Gewinn der bislang größten europaweiten Ausschreibung in Nordrhein-Westfalen hatte DB Regio NRW im Dezember den Betrieb des Kölner Dieselnetzes für weitere 20 Jahre aufgenommen.
Unter dem Markennamen "vareo" bietet das Unternehmen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV Nord) und dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ein neues Nahverkehrskonzept mit verbesserter Qualität und größerem Angebot. Dazu tragen neben den modernen, sprintstarken Zügen ein optimierter Fahrplan und die Einrichtung neuer Haltepunkte bei.
Der Markenname "vareo" setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Einzugsgebiete des Kölner Dieselnetzes: "v" steht für Voreifel, "a" für Ahrtal, "r" für Rhein, "e" für Eifel und "o" für Oberbergisches Land sowie Oberes Volmetal. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.vareo.de.
Der Zulassungs- und Auslieferungsprozess für die neuen Fahrzeuge hatte sich zunächst verzögert, sodass die Züge nicht wie ursprünglich geplant bereits zum Fahrplanwechsel Ende 2013 zum Einsatz kommen konnten. Der NWL hofft, dass durch den Einsatz der neuen vareo-Fahrzeuge die zu hohe Ausfallquote für Züge von und nach Meinerzhagen minimiert werden kann. Dazu befindet sich der NWL bereits im ständigen Dialog mit der DB Regio. Mit Beendigung der Bauarbeiten entlang der Strecke erwartet der NWL eine weitere Stabilisierung der Betriebsqualität zwischen Meinerzhagen und Köln (Pressemeldung ZRL, 22.07.14).

RechteckSachsen: Abbruch und Neubau von Bahnsteigen im Leipziger Hauptbahnhof
Vom 27. Juli bis 20. August werden im Leipziger Hauptbahnhof die Bahnsteige 12/13 und 14/15 abgebrochen. Danach werden sie in moderner Form neu errichtet um Platz für lange Züge bieten zu können. Gearbeitet wird rund um die Uhr, auch nachts und am Wochenende. Um den Zeitraum der Beeinträchtigung so kurz wie möglich zu halten, werden diese Bauarbeiten in einer konzentrierten Aktion durchgeführt. Der Baubereich ist gegen Staub komplett durch Planen abgeschirmt. Trotzdem kommt es zu unvermeidlichen Belästigungen. Dafür bitten wir um Verständnis.
Verschiedene Hohlräume unter den Bahnsteigen müssen für eine lange Stabilität vor dem Neuaufbau gesichert, d.h. verfüllt werden. Das Material dafür wird über für den Bahnkunden „unsichtbar“ über alte vorhandene Tunnel zum Einbauort geleitet. Außerhalb des Bahnsteigbereiches werden bereits die neuen Bahnsteigkanten gesetzt.
Am Museumsgleis 24 stehen die Mitarbeiter des Informationspunktes zu Einzelfragen und zum Gesamtprojekt von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr zur Verfügung. Mit regelmäßigen Postwurfsendungen werden die Anwohner über den aktuellen Bauablauf und anstehende Baubelästigungen informiert. Unter www.vde8.de gibt es detaillierte Informationen zum Knoten Leipzig. Wer Life im Baugeschehen dabei sein möchte, nutzt die Webcams mit Blick in den Bahnhof und auf das Gleisvorfeld.
Hintergrund: Im Dezember 2015 wird die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle (Teil des Projektes Nürnberg–Berlin, VDE8) an den Leipziger Hauptbahnhof angeschlossen. Ziel ist u. a eine Fahrzeit von Leipzig nach Erfurt in einer dreiviertel Stunde, von Leipzig nach Nürnberg von unter zwei Stunden. Dafür werden moderne Zugangsmöglichkeiten geschaffen. Verlängerte Bahnsteige und schnellere Zufahrtsgleise für den Fernverkehr. Züge können künftig mit bis zu 160 km/h ein- und ausfahren. Dazu müssen rund 65 Weichen und mehr als 22 Kilometer Gleise und Oberleitungsanlagen erneuert werden. Die Gesamtkosten für die Einbindung des Projektes Nürnberg-Berlin (VDE 8) liegen bei rund 350 Millionen Euro. Davon fließen allein rund 120 Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt mit der Verlängerung der Bahnsteige (Pressemeldung Deutsche Bahn, 22.07.14).

Anzeige

Bahnberufe

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckErlebniswoche beim MERIDIAN
„Wir haben fertig!“ – So lautet das Motto des Gewinnspiels, mit dem der MERIDIAN seine nun vollständige FLIRT-Fahrzeugflotte feiert und sich dabei gleichzeitig bei seinen Fahrgästen für ihre Geduld während des Übergangskonzeptes bedankt. Eine ganze Woche lang, vom 28. Juli bis 3. August, können Fahrgäste einen von 261 tollen Preisen gewinnen, für jeden Zugkilometer des MERIDIAN-Streckennetzes ein Geschenk! Als erster Preis winkt ein Verwöhnwochenende mit zwei Übernachtungen für zwei Personen im exklusiven 5-Sterne-Hotel Schloss Mönchstein in Salzburg. Der Gewinner des zweiten Preises kann sich über ein Wellness-Arrangement für zwei Personen im monte mare in der Vitalwelt Schliersee freuen. Vom dritten bis elften Preis gibt es je einen MERIDIAN-Gutschein im Wert von 100 Euro und ab dem zwölften bis zum 261. Preis winken Eintrittskarten und Erlebnisgutscheine von attraktiven Freizeitpartnern aus dem gesamten MERIDIAN-Netz.
Und so geht’s: Während der Erlebniswoche ist das MERIDIAN Team in den Zügen unterwegs und verteilt Lose. Auf den Gewinnlosen steht jeweils eine Nummer von eins bis 261. Fahrgäste, die ein entsprechendes Los geschenkt bekommen haben, erhalten sofort beim MERIDIAN Team ihren Preis. Also, gleich Los öffnen, nachschauen und eventuellen Gewinn abholen (Pressemeldung Meridian, 23.07.14).

Anzeige

Fachhochschule Erfurt

Mit der Kamera notiert

RechteckInnsbruck
Foto GKFoto GK
Foto GKFoto GK
Am 19. Juli sind im Innsbrucker Westbahnhof auch ein Arbeitszug von Swietelsky/Plasser & Theurer sowie weitab vom Bahnsteig ein Speno-Schienenschleifzug hinterstellt. Oben links fährt EC 164 nach Zürich vorbei, der Zug der ausschließlich in der Schweiz wieder "Transalpin" heißen darf. In Österreich erinnert dieser Name zu sehr an vergangene Qualität (GK,
23.07.14).

RechteckKranichfeld
Foto Alex Huber
Am 21.07.14 konnte in Kranichfeld die frisch revisionierten 202 811 fotografiert werden (Alex Huber, 23.07.14)
.

RechteckSchwedt
Foto Thilo WagnerFoto Thilo Wagner
Foto Thilo WagnerFoto Thilo Wagner Am 19.07.2014 verlässt ein Kesselwagenzug den Bahnhof Schwedt, gezogen vom "Brotkasten" 155 150-6 mit Schubunterstützung von 298 336-9 (Thilo Wagner, 23.07.14)
.

Anzeige

IGE Erlebnisreisen

Europa

RechteckBelgien/Frankreich: Eurostar trotz Weltmeisterschaft mit gutem Ergebnis
Eurostar konnte in der ersten Hälfte des Jahres 2014 sowohl die Anzahl der Fahrgäste als auch den Umsatz erhöhen. In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg die Anzahl der Reisenden um 2% von 4,9 Mio. (2013) auf 5,0 Mio. Passagiere. Der Umsatz stieg um 0,5% von 453 auf 456. Mio. GBP.
Ein vielversprechender und ermutigender Anstieg der wirtschaftlichen Erholung in Frankreich und dem Vereinigten Königreich trug zu diesem Aufwärtstrend bei. So stieg der Markt für Geschäftsreisen mit dem Eurostar um 6%. Die Zahl der internationalen Reisenden ist um 7% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2013 gestiegen.
Dieses Wachstum über das ganze halbe Jahr wurde jedoch durch eine Reihe von Faktoren im zweiten Quartal beeinflusst. So war die Zahl der Reisenden aus Südamerika aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft im zweiten Quartal signifikant niedriger.
Die nächsten Projekte für Eurostar sind günstige Sommerangebote in der Urlaubszeit und der Ausbau der Empfangsanlagen im Bahnhof Bruxelles-Midi (WKZ, Quelle Eurostar, 23.07.14).

RechteckFrankreich: Eisenbahnreform in der Nationalversammlung angenommen
Die Nationalversammlung hat am Abend des Montags, 21. Juli, die Bahnreform in letzter Abstimmung angenommen. Der verabschiedete Text ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen Abgeordneten (Nationalversammlung) und Senatoren (Senat) und wurde von den Regierungsparteien einschließlich der Mehrheit der UDI getragen, Ablehnung kam vom Front de gauche und der UMP. Am Dienstag (22. Juli) muss noch der Senat ebenfalls in letzter Abstimmung zustimmen.
Für den Staatssekretär für Verkehr, Frédéric Cuvillier, ist die Verabschiedung dieses Gesetzes ein "starkes Signal an unsere europäischen Partner". Diese Reform beweise, dass es möglich ist, ein integriertes Eisenbahnsystem aufzubauen, dass einen transparenten, fairen und diskriminierungsfreien Zugang zum Netz beinhaltet.
Dieser Zustand werde durch die Eisenbahnregulierungsbehörde ARAF (l'Autorité de régulation des activités ferroviaires) überwacht, die die Pflicht der Zustimmung (Avis conforme) zu den Trassengebühren und den Gebühren für den Zugang zur Service-Infrastruktur (Bahnhöfe, etc.) erhalten hat.
Darüber hinaus stimmten die Abgeordneten für eine "goldene Regel", nach der der Bau von neuen Bahnprojekten in Zukunft nicht durch RFF, sondern staatliche oder regionale Auftraggeber finanziert wird. Darunter falle auch die Beendigung der "pharaonischen Projekte" von Hochgeschwindigkeitsstrecken, die zum Teil für die Explosion der Schulden des Eisenbahnsystems von derzeit 44 Mrd. Euro verantwortlich sind.
Ebenso enthalten sind im Gesetz Änderungen zur Wiederbelebung des Schienengüter-verkehrs. Die Häfen dürfen Eigentümer der Eisenbahn-Infrastruktur auf ihrem Gebiet werden.
Unzufrieden zeigte sich die Vereinigung der privaten Betreiber (l'Association française du rail, AFRA). Die Reform würde weder die Öffnung für den Wettbewerb in Frankreich vorbereiten, noch das Problem der seit vielen Jahren angehäuften Schulden lösen. Trotzdem sei sie "ein erster wichtiger Schritt zur Modernisierung des Eisenbahnnetzes in Frankreich" und "die Schaffung eines Infrastruktur-Managers sollte zu einer verbesserten Verwaltung des Schienennetzes führen" (WKZ, Quelle Monde, Nationalversammlung, Midi libre, 23.07.14).

RechteckFrankreich/Großbritannien: Eurotunnel wächst in allen Sparten
Die Groupe Eurotunnel SA hat am 22.07.14 die Ergebnisse und Verkehrszahlen für das erste Halbjahr 2014 bekannt gegeben. Der Umsatz steigerte sich auf 559 Mio. Euro (+8%), das EBITDA um 6% auf 216 Mio. Euro.
• Der Kanaltunnelverkehr (Fixed Link) erreichte einen Umsatz von 393 Mio. Euro (+5%) mit einem Wachstum der Zahl der Fahrgäste im Hochgeschwindigkeitsverkehr (+2%, etwas abgemildert durch den Streik in Frankreich) und einem starken Anstieg der Zahl der Schienengüterzüge (+15%) aufgrund der Einführung von ETICA (Eurotunnel Incentive for Capacity Additions). Im Kanalverkehr erreicht Eurotunnel einen Marktanteil von 38%, im Autoshuttle-Service sogar 58%.
• Europorte zeigt anhaltendes Wachstum im Umsatz (+10%) auf 127 Mio. Euro, das vor allem auf neuen Verträgen beruht, aber auch einen Anstieg der Betriebskosten um 13% zur Ursache hatte. Auch GB Railfreight zeigte weiterhin steigende Umsätze.
• MyFerryLink erzielte einen Anstieg der Umsatzerlöse um 31% auf 39 Mio. Euro
Nach den Einwänden in einer mit Gründen versehenen Stellungnahme der Europäischen Kommission vom 20. Juni 2013 hat Eurotunnel im April die Höhe der Zugangsentgelte für den Kanal-Tunnel gesenkt und Gebührenstruktur und Wirtschaftsmodells validiert. Die Wettbewerbs-und Marktaufsichtsbehörde (CMA) hat MyFerryLink die Einstellung des Fährbetriebs von Dover innerhalb von 6 Monaten untersagt (WKZ, Quelle Europorte, 23.07.14).

RechteckÖsterreich: ÖBB RAIL AD 2014

Eine Lok als grüne Almwiese, lebende Fahnenmasten am Bahnhof oder ein Bus mit Baugerüst - das sind nur einige der spektakulären Einreichungen zum ÖBB RAIL AD 2014. Aufgrund des großen Erfolges in den vergangenen drei Jahren wird der Werbepreis der ÖBB auch heuer wieder - und damit bereits zum vierten Mal - ausgeschrieben.
111 Ideen in fünf Kategorien stellen sich der Publikumswahl. Vom 21. Juli bis 01. September kann online abstimmen: Einfach auf oebb-railad.at den kreativsten, interessantesten, oder außergewöhnlichen Entwurf in den Kategorien Bahnhof, Zug, Bus, Dialog & Interaktion und Innovation wählen. Das Publikumsvoting ist ein wichtiger Teil der Gesamtwertung. Er wird mit der Meinung der Jury abgemischt, daraus ergibt sich die finale Gesamtplatzierung im Rennen um eine der begehrten ÖBB RAIL AD Trophäen.
Heuer neu: Erstmals wird ein Sonderpreis für den Publikumssieger vergeben. Jene Einreichung, die im Rahmen des Online-Votings kategorieübergreifend die meisten Stimmen erhält, wird mit diesem Preis ausgezeichnet (Pressemeldung ÖBB, 23.07.14).

Probeabo

Probeabo nur 10 Euro
Probeabo:
3 Hefte nur 10 Euro


Specials


ICE-Reihung
ICE-Reihungen


Fotoerlaubnis D


Fotoerlaubnis UK


Aktuelle Angebote


Bahnbetriebswerk Pasewalk

Bahnbetriebswerk Pasewalk


LOK Report Reiseführer

Europa Reiseführer 2014/2015