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LOK Report – News von Mittwoch, 20.05.15

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Der Streik hat begonnen
Absatzlinie
Bund schlägt Fortführung kommunaler Nahverkehrs-
finanzierung vor

Absatzlinie
Talent 2 für Abellio Rail Mittel-
deutschland hat Zulassung

Absatzlinie
Ausgliederung von SBB Cargo
soll noch abgeklärt werden

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Martin Wehmeyer

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Streik

RechteckDeutsche Bahn: Ersatzfahrplan der DB ab heute Nachmittag online
Die Deutsche Bahn (DB) bereitet sich intensiv darauf vor, ihren Kunden erneut einen stabilen Ersatzfahrplan für den ab Mittwochmorgen angekündigten Streik der GDL im Personenverkehr zu bieten. Der Ersatzfahrplan für den Fernverkehr ist bereits ab heute Mittag für die nächsten zwei Tage, das heißt für Mittwoch und Donnerstag, in den Live-Auskunftssystemen der DB abrufbar.
Für den S-Bahn- und Regionalverkehr wird der Ersatzfahrplan heute im Laufe des Nachmittags in den Live-Auskunftssystemen für den nächsten Tag, also Mittwoch, freigeschaltet.
Die DB bittet alle Bahnreisenden, sich vor Reiseantritt aktuell über ihre Verbindung aktuell zu informieren. Die kostenlose Servicenummer 08000 99 66 33 ist ab sofort geschaltet. Tagesaktuelle Reiseverbindungen – sowie Umsteigeverbindungen und zusätzliche Halte während des Streiks – können über die Live-Auskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/liveauskunft abgefragt werden. Reisende haben außerdem die Möglichkeit, mit ihren DB Fahrkarten auf die Fernbusse der DB (IC Bus und berlinlinienbus.de) auszuweichen, sofern freie Plätze verfügbar sind.
Um einen zuverlässigen Übergang in den Ersatzfahrplan zu ermöglichen, werden bereits heute einzelne Züge auf Teilstrecken entfallen. Dazu gehören Fernzüge in Richtung Warnemünde und Stralsund. Die Nachtzüge der DB entfallen ebenso ab heute. Die DB wird bei Bedarf wieder Hotelzüge in größeren Bahnhöfen für Reisende, die nicht weiterkommen, bereitstellen.
Der Streik im Schienengüterverkehr beginnt heute um 15 Uhr und wird bundesweit zu Verspätungen und Einschränkungen für die Kunden von DB Schenker Rail im In- und Ausland führen. DB Schenker Rail setzt alles daran, mit dem Krisenteam in der europäischen Leitstelle und einer ständigen Kommunikation mit den Kunden die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Zeitkritische und versorgungsrelevante Züge werden priorisiert abgefahren, um drastische Auswirkungen auf wichtige Industriezweige soweit wie möglich zu vermeiden. Wie in den vorangegangenen Streiks wird DB Schenker Rail versuchen, wieder mehr als zwei Drittel der Züge zu fahren.
Die Deutsche Bahn möchte ihre Kunden ermuntern, die verkehrenden Züge während der Streiktage zu nutzen. Mit dem Ersatzfahrplan wurden bei den jüngsten Streiks die Ziele zuverlässig erreicht.
Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, können ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen. Fahrgäste, die ihre Reise nicht antreten, können ihr Ticket auch nach dem ersten Gültigkeitstag, das heißt auch nach dem Streik, erstatten lassen. Alternativ können Reisende den nächsten - auch höherwertigen - Zug nutzen. In diesem Fall wird bei zuggebundenen Angeboten, wie beispielsweise Sparpreis-Tickets, auch die Zugbindung aufgehoben. Ausgenommen hiervon sind regionale Angebote mit erheblich ermäßigtem Fahrpreis (Schönes Wochenende-, Quer-durchs-Land- oder Länder-Tickets) sowie reservierungspflichtige Züge. 
Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der DB können die betroffenen Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten kommen die Beförderungsbedingungen der jeweiligen Verkehrsverbünde zur Anwendung
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 20.05.15).

RechteckPrivatbahnen: Züge fahren während GDL-Streik
Folgende Privatbahnen werden nicht oder nur als Folgereaktion sonstiger ausgefallener oder verspäteter Züge vom Streik betroffen sein:
• Die Abellio Rail NRW GmbH ist auch bei der für diese Woche unbefristet angekündigten neunten Auflage nicht vom aktuellen Bahnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) betroffen und wird während der zu erwartenden Streikmaßnahmen alle Strecken fahrplanmäßig befahren. Die Tarifauseinandersetzung wird nur zwischen der GDL und der Deutschen Bahn AG ausgetragen. Abellio wird seinen Regelverkehr auf den Strecken S7, RB 40, RB 46, RB 91 und RE 16 ganz normal aufrechterhalten.
• Auch von dem erneuten Streik der GDL bei der Deutschen Bahn ist erixx nicht betroffen: alle Züge des erixx werden planmäßig eingesetzt und fahren lt. Fahrplan. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich dennoch auf vereinzelte, leichte Verspätungen einzustellen, da der gesamte Bahnverkehr durch den Streik beeinträchtigt werden kann.
• Der Hamburg-Köln-Express (HKX) ist auch von dem erneuten Streik der GDL nicht betroffen. Die HKX-Züge werden während aller Tage, an denen die DB bestreikt wird, planmäßig zwischen Hamburg und Köln fahren. Das gilt für alle Streiktage und insbesondere auch für das bevorstehende Pfingstwochenende.

• Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH ist auch diesmal nicht von dem Streik betroffen und fährt regulär nach Fahrplan, wieder mit zusätzlichen Halten in Finkenkrug und Brieselang.
• Die Transdev GmbH, Deutschlands größter privater Bus- und Bahnbetreiber, weist darauf hin, dass ihre Züge nicht vom aktuell seitens der GDL angekündigten Streik bei der Deutschen Bahn betroffen sind und daher fahrplanmäßig verkehren. Dies betrifft die Züge im Streckennetz der Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) mit der Strecke: Hamburg (Altona) - Elmshorn- Heide - Husum - Westerland (Sylt). Dies betrifft in der Region Leipzig die Züge im Netz der MRB mit den Strecken: MRB 113 – Leipzig Hbf. – Bad Lausick - Geithain MRB 118 – Halle (Saale) Hbf. – Delitzsch - Eilenburg (LR, 20.05.15).

Verkehrspolitik im Bund

RechteckVDV: Bund schlägt Fortführung kommunaler Nahverkehrsfinanzierung vor
Gute Nachricht für die deutschen Nahverkehrsunternehmen: Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, bestätigte heute im Rahmen der VDV-Jahrestagung in Köln, dass sich die Bundesregierung eine Fortführung wichtiger Finanzierungsinstrumente für den kommunalen Nahverkehr im Rahmen einer Gesamteinigung von Bund, Ländern und Gemeinden vorstellen könne.
Das insgesamt sieben Milliarden Euro umfassende Finanzpaket, das der Bund den Ländern im Rahmen der anstehenden Finanzverhandlungen bereitstellen will, bietet dazu gute Möglichkeiten, so Gatzer. In den Bund-Länder-Gesprächen wird dabei auch über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und die Entflechtungsmittel nach 2019 zu sprechen sein. Damit stünden auch weiterhin jährlich Finanzmittel zweckgebunden für Investitionen in die kommunale Verkehrsinfrastruktur, und dort allem voran für den ÖPNV, zur Verfügung.
"Das ist ein sehr gutes Signal für die ÖPNV-Unternehmen in ganz Deutschland. Denn dadurch gäbe es für Aus- und Neubaumaßnahmen im kommunalen Nahverkehr endlich wieder langfristige Planungssicherheit. Wir appellieren an die Länder, diesem Vorschlag in den anstehenden Verhandlungen uneingeschränkt zuzustimmen", so VDV-Präsident Jürgen Fenske.
Bereits seit zwei Wochen wird in den Medien diskutiert, ob der Bund sich in den Verhandlungen mit den Ländern über die Neuordnung der Finanzbeziehungen auch weiterhin zu Investitionen in die kommunale Verkehrsinfrastruktur bekennt. Durch Gatzers Aussage im verkehrspolitischen Forum der VDV-Jahrestagung wurde dies nun bestätigt. Der Bund ist sich darüber bewusst, dass die Fortführung der Finanzierung des kommunalen Nahverkehrs ein wichtiger Baustein in dem zu verhandelnden Gesamtpaket zwischen Bund und Ländern sein wird, so Gatzer. "Angesichts eines Sanierungsstaus von über vier Milliarden Euro bei unseren Fahrzeugen, technischen Anlagen und Haltestellen sowie den immensen Investitionen für einen barrierefreien Um- und Ausbau des kommunalen Nahverkehrs ist dieser Vorschlag nicht nur sachgerecht, sondern auch alternativlos. Die Bundesregierung hat in den anstehenden Verhandlungen mit den Ländern in dieser Sache unsere vollste Unterstützung", so Fenske.
Die Entflechtungsmittel und die Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sorgen seit Jahrzehnten erfolgreich für die Verbesserung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Vor allem im Nahverkehr aber auch im Straßenbau wären Modernisierungen und Erweiterungen der Verkehrsangebote ohne diese Bundesmittel in diesem Umfang nicht möglich gewesen. Nach aktuellem Stand enden beide Gesetze Ende 2019, der VDV drängt seit Jahren auf dringend notwendige Anschlussregelungen. "Um Finanzierungsinstrumente wie das GVFG beneidet man Deutschland weltweit. Damit wurde vor über 40 Jahren ein Gesetz geschaffen, mit dem der Bund bis heute unmittelbar, ohne Umwege und zweckgebunden verkehrliche Verbesserungen vor Ort finanziert. Aktuell sucht die Politik nach neuen Wegen der Infrastrukturfinanzierung in Deutschland. "Beim GVFG muss man nicht lange suchen, sondern einfach den erfolgreichen Weg weitergehen. Das müssen auch die Länder erkennen und dem Vorschlag der Bundesregierung deshalb zustimmen", so Fenske abschließend (Pressemeldung VDV, 20.05.15).

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Industrie

RechteckAbellio: TALENT 2 Züge für Abellio Rail Mitteldeutschland haben Zulassung

Bombardier Talent 2 für das STS. Foto: Abellio.
Die drei- und fünfteiligen TALENT 2-Züge für das Saale-Thüringen-Südharz-Netz (STS) haben bereits vorfristig die uneingeschränkte Inbetriebnahme-Genehmigung vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erhalten und dürfen somit im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Damit hat Abellio Rail Mitteldeutschland, das im Dezember 2015 das STS-Netz mit insgesamt zehn Linien startet, bereits sieben Monate vor der Betriebsaufnahme volle Planungs- und Handlungssicherheit. "In der zweiten Märzhälfte hatte der Fahrzeughersteller Bombardier alle für die Fahrzeugzulassung erforderlichen Unterlagen beim EBA eingereicht. Dass wir den Zulassungsbescheid schon rund sechs Wochen später in den Händen halten, zeugt von der sehr zuverlässigen Arbeit aller Beteiligten", freute sich der Geschäftsführer von Abellio Rail Mitteldeutschland, Dirk Ballerstein.
Bombardier Transportation liefert insgesamt 35 TALENT 2 Triebzüge an Abellio, die im STS-Netz zum Einsatz kommen werden. Mit der kurzfristigen Erteilung der Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt können die ersten beiden fünfteiligen Züge bereits am 9. Juni 2015 an Abellio ausgeliefert werden. Im Anschluss daran beginnen erste Test- und Schulungsfahrten. Der Öffentlichkeit werden die Züge erstmals am 29. Juni 2015 im Rahmen einer Präsentationsfahrt im Saaletal vorgestellt. Dabei wird es für die zukünftigen Fahrgäste auch die Gelegenheit zu Schnupperfahrten geben. Wann die Fahrten stattfinden, wird Abellio frühzeitig mitteilen.
Auch die sogenannte Sicherheitsbescheinigung des EBA liegt Abellio bereits vor. Damit wird dem Verkehrsunternehmen bestätigt, dass alle sicherheitsrelevanten Prozesse rechtskonform aufgebaut sind und stabil ablaufen sowie nach europäischem Standard erfolgen. Die Sicherheitsbescheinigung ist unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Abellio Rail Mitteldeutschland öffentlichen Eisenbahnbetrieb durchführen darf. "Wir sind sehr glücklich über die frühzeitige Erteilung der Sicherheitsbescheinigung durch das EBA. Damit können wir die Schulungsfahrten für unser Personal bereits mit eigenen Zügen und als eigenes Eisenbahnverkehrsunternehmen durchführen", erläuterte Prokurist und Eisenbahnbetriebsleiter Stephan Schreier die Bedeutung dieses Vorganges (Pressemeldung Abellio, 20.05.15).

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Tanago

Aus den Ländern

RechteckBW: Bahn vergibt Bau der Neubaustrecke im Bereich Weilheim an der Teck

Vergabe der Neubaustrecke im Bereich Weilheim an der Teck
Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat bei der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm im Bereich des Projektabschnitts Albvorland das erste von insgesamt vier Hauptbaulosen vergeben. Der Auftrag für den Bau des Loses 4, welches den Streckenabschnitt im Bereich von Weilheim an der Teck umfasst, geht an eine Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmen Leonhard Weiss (Göppingen) und Fischer (Weilheim). Das Auftragsvolumen liegt bei rund 39 Millionen Euro. "Wir freuen uns, dass sich für den Bau der Neubaustrecke ein weiteres Mal regionale Anbieter im europaweiten Wettbewerb durchsetzen konnten", sagt Jens Hallfeldt, der DB-Projektleiter für den Abschnitt Albvorland. "Wir haben den Start der Hauptbaumaßnahmen in diesem Bereich für Ende dieses Jahr angekündigt. Diesen Fahrplan werden wir mit der jetzt erfolgten Vergabe auch so einhalten können", so Hallfeldt weiter.
Das Hauptbaulos 4 ist Teil des Planfeststellungsabschnitts (PFA) 2.1c und umfasst eine Streckenlänge von rund fünf Kilometern. In dem Abschnitt beginnt der Aufstieg zur Schwäbischen Alb. Das Teilstück beginnt zwischen Kirchheim unter Teck und Weilheim an der Teck und führt bis nach Aichelberg. Die Strecke verläuft dabei zunächst auf Geländeniveau und in enger Bündelung mit der Bundesautobahn A8. Vor dem Autobahnrastplatz "Vor dem Aichelberg" taucht die Trasse in einen 250 Meter langen Tunnel ein, in dem der 16 km lange Anstieg zur Schwäbischen Alb beginnt. Der über dem Tunnel liegende Parkplatz mit WC-Anlage (PWC-Anlage) muss während der Tunnelbauarbeiten geschlossen werden. Die PWC-Anlage wird vor dem Aushub der Baugrube, da der Tunnel in offener Bauweise hergestellt wird, zurückgebaut und nach Fertigstellung und Verfüllung des Tunnels neu errichtet. Hinter dem Tunnel löst sich die Neubaustrecke aus der Bündelung mit der Autobahn. Der Abschnitt endet vor dem Westportal des Boßlertunnels. Neben dem Tunnel werden zwei 50 bis 60 Meter lange Eisenbahnbrücken über die Lindach sowie die Landesstraße 1200 gebaut. Darüber hinaus wird ein Hochwasserrückhaltebecken für den Seebach geschaffen.
Die Eisenbahnüberführung über die Landesstraße 1214, die ebenfalls im Planfeststellungs-abschnitt 2.1c liegt, wurde bereits als vorgezogene Maßnahme hergestellt. Sie wird für die Logistik der Erstellung des Boßlertunnels genutzt
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 20.05.15).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckNiedersachsen: Neue Bahnhaltepunkte ausgewählt


Halten bald wieder Züge in Rosdorf? Die niedersächsische Landesregierung hat eine Liste mit 21 Bahnhaltepunkten vorgestellt, die reaktiviert werden sollen. Darunter auch Rosdorf bei Göttingen. Auf der Strecke von Südniedersachsen nach Kassel und Bebra verkehrt unter anderem der Cantus. Heute müssen nur die Autos an der Schranke halten. Ferdinand Jacksch.
"Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und damit der Mobilität der Menschen im Flächenland Niedersachsen ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Hierzu gehört insbesondere ein attraktives ÖPNV-Angebot. Zusätzliche Bahnhaltepunkte tragen maßgeblich dazu bei, das Angebot auf der Schiene in Niedersachsen weiter zu verbessern." Mit diesen Worten hat heute Verkehrsminister Olaf Lies in Hannover die ersten Ergebnisse zur Reaktivierung von Bahnhaltepunkten in Niedersachsen vorgestellt.
Minister Lies hatte im August 2013 den Startschuss zur Untersuchung von zusätzlichen Strecken sowie Haltepunkten gegeben. Die damit beauftragte Landesnahverkehrs-gesellschaft (LNVG) hat seitdem insgesamt 38 Stationen einer eingehenden Analyse und Bewertung unterzogen. Diese waren zuvor von Kommunen bzw. Interessenverbänden benannt worden. Nun steht fest: 21 gemeldete Projekte haben gute Chancen, umgesetzt zu werden, davon sollen zehn kurzfristig realisiert werden.
Verkehrsminister Lies: "Wer auf dem Land kein Auto hat und in einem Ort wohnt, der nur schlecht an den ÖPNV und SPNV angebunden ist, ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Mobilität ist aber ein Stück Lebensqualität. Die Landesregierung setzt deshalb konsequent auf den Ausbau des ÖPNV und SPNV. Ich freue mich daher, dass so viele untersuchte Bahnhaltepunkte in Niedersachsen die Chance auf Reaktivierung haben."
Uneingeschränkt positiv bewertet wurden folgende Stationen: Jaderberg, Kirchlinteln, Neermoor, Osnabrück-Rosenplatz sowie mindestens drei weitere Stationen in den Landkreisen Leer und Cuxhaven. Bei den positiv bewerteten Stationen im Landkreis Leer werden voraussichtlich Bunde und Ihrhove realisiert. Von den Haltepunkten Spieka und Cappel-Midlum (Landkreis Cuxhaven) wird nur einer aus fahrplantechnischen Gründen eingerichtet werden können. Welcher dies am Ende ist, soll der Landkreis als ÖPNV-Aufgabenträger entscheiden.
Realisiert werden sollen auch die Stationen Adendorf, Hildesheim-Himmelsthür und Rosdorf. Hier müssen lediglich noch final die Rahmenbedingungen für den künftigen Fahrplan geklärt werden.
Neun Haltestellen wurden zwar positiv bewertet, können aber im heutigen Fahrplan noch nicht problemlos integriert bzw. aufgrund nötiger Infrastrukturmaßnahmen nur mittel- bis langfristig realisiert werden. Das sind im Einzelnen: Alfhausen, Apen, Fischbeck, Hildesheim-Marienburg, Lenne, Naensen, Vehrte, Verden-Dauelsen, Verliehausen.
Alle 38 Stationen wurden einer detaillierten fachlichen Prüfung unterzogen: Entscheidende Prüffaktoren waren dabei:
• das Einwohnerpotenzial im 1,5 km-Radius liegt über 2.000 Einwohner
• die Entfernung zum nächsten Haltepunkt/Bahnhof beträgt mehr als drei Kilometer
• der Hauptort liegt direkt an der Schienenstrecke
• die Strecke wird von einer Regional (RB)- oder S-Bahn bedient
• keine Gefährdung der Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen
• keine negativen Auswirkungen auf den Fahrzeugeinsatz
• fahrplantechnische Machbarkeit ist gegeben.
Die Bewertungskriterien waren im Vorfeld von der LNVG entwickelt und mit dem Lenkungskreis, der die Reaktivierungsuntersuchungen von Strecken und Stationen begleitet, abgestimmt worden. Dem Lenkungskreis gehören u.a. die verkehrspolitischen Sprecher aller Landtagsfraktionen, die kommunalen Spitzenverbände und Interessensverbände an.
Verkehrsminister Lies: "Hiermit ist ein ganz entscheidender Schritt zur Reaktivierung von Haltepunkten getan. Jetzt gilt es gemeinsam mit den Kommunen und den Infrastrukturbetreibern Finanzierungsvereinbarungen zu schließen und in die bauliche Planung einzusteigen. Das Land sich bereit erklärt, 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zu übernehmen."
Verkehrsminister Olaf Lies wies darauf hin, dass auch andere Aufgabenträger die Einrichtung von zusätzlichen Bahnhaltepunkten vorantreiben. Er begrüßte ausdrücklich, dass in dem Gebiet des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) die Reaktivierung von fünf Stationen geprüft wird, die eine bessere Verbindung nach und von Braunschweig, Wolfenbüttel und Wolfsburg ermöglichen sollen. Im Bereich der Region Hannover sind es vier zusätzliche Haltepunkte
(Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 20.05.15).

RechteckSchleswig-Holstein: Elbehafen Brunsbüttel verlädt direkt von Schiff auf Bahn

v.l.n.r. Frank Schnabel, Dr. Frank Nägele und Hans Helmut Schramm.
Brunsbüttel Ports, Eigentümer und Betreiber der Brunsbütteler Häfen und ein Unternehmen der SCHRAMM group weihte am 18.05.15 feierlich die neuen Hafengleise im Elbehafen ein. Dr. Frank Nägele, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, eröffnet gemeinsam mit den Geschäftsführern der SCHRAMM group, Hans Helmut Schramm und Frank Schnabel, die rund 800 Meter langen neuen Gleise direkt an der Pier.
Die neue Bahnanbindung in den Elbehafen ergänzt das vorhandene KV-Terminal und ermöglicht den direkten Umschlag vom Schiff auf den Zug, ein absoluter Logistikvorteil. "Brunsbüttel Ports leistet einen weiteren Beitrag zur wirtschaftlichen Attraktivität des Standorts. Der trimodal angebundene Elbehafen zeigt sich modern und kundenorientiert. Mit vorausschauenden Investitionen sichern die Betreiber die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Umschlagsknotenpunkts Brunsbüttel. Als Landesregierung begrüßen und unterstützen wir diesen Kurs", erklärt der Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele.
Das Investment zur Reaktivierung der Kaigleise erfolgt im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme zur Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes im Elbehafen. Um den Universalliegeplatz für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten, investierte Brunsbüttel Ports insgesamt ca. 15 Millionen Euro in den Ausbau. Das Land Schleswig-Holstein förderte das Projekt mit rund 1,35 Mio. Euro aus dem "Zukunftsprogramm Wirtschaft". Begonnen mit der neuen Spundwand im Jahr 2013, sind die Baumaßnahmen jetzt mit der Einweihung der Gleise abgeschlossen.
"Mit Ertüchtigung der Gleise bis an die Kaikante, sind wir in der Lage unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten, der einzigartig in der Region ist. Der Direktumschlag vom Schiff auf die Bahn spart Arbeitsschritte. Die Güter müssen nicht mehr zwischengelagert und somit einmal weniger bewegt werden", erläutert Frank Schnabel. Der Brunsbütteler Elbehafen eignet sich somit insbesondere auch für Transitverladungen, die direkt vom Wasser auf die Schiene verladen werden sollen. "Wir investieren in den Standort, um das Potential dieses Verkehrsträgers zu heben und seine Zukunftsfähigkeit zu sichern" führt Schnabel weiter aus (Pressemeldung Brunsbüttel Ports GmbH, 20.05.15).

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LOK Report

 

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckAlbbähnle UEF mit 99 7203


An Christi Himmelfahrt war das Dampfzügle der UEF beim Albbähnle zwischen Amstetten und Oppingen mit der 1904 gebauten Tenderdampflok 99 7203 unterwegs (Harald Becker, 20.05.15).

RechteckGeoparktage Muskauer Faltenbogen 2015


Am letzten Sonnabend war ein Dampfsonderzug mit der 99 3462 der DKM auf dem aktuellen Streckennetz der WEM in Weißwasser/Oberlausitz unterwegs.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand der Geopark "MuskauerFaltenbogen" eine durch mehrer Eiszeiten gestaltete Landschaft mit der EuropäischenWasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. Der Abbau der teilweise sehrwertvollen Rohstoffe an etwa 400 Bergaufschlüssen hat bis heute sehr vieleSpuren hinterlassen.
Im Bereich des Badeparkes (früher Moorbad) und vielen Teilen von Bad Muskau liegt die Braunkohle oft nur 50 Zentimeter tief. Im vergangenen Monat April sackte der Boden in Kromlau auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern bis zu 4 Metern Tiefe ab. Als Ursache wurde ein Braunkohleabbau nach 1945 unter Tage ermittelt.
Die 600-mm-Schmalspurbahn wurde vor 120 Jahren als reine Industriebahnzum Transport von Rohstoffen und Gütern errichtet. In der Blütezeit gab es in Weißwasservier Betriebe zur Ziegelherstellung und in den dreißiger Jahren den größtenBetrieb zur Glasherstellung in Deutschland (Heinz Seyfert, 20.05.15).

RechteckSanierte Drehscheibe im Bahnpark Augsburg dem Betrieb übergeben


Jürgen Reichert, Bezirkstagspräsident von Schwaben und Schirmherr des Projektes (rechts), übergab die sanierte Drehscheibe im Bahnpark Augsburg am 17. Mai 2015 feierlich dem Betrieb. Im Bild links Markus Hehl, Architekt und Geschäftsführer der gemeinnützigen Bahnpark Augsburg gGmbH. Zwei historische Dampflokomotiven boten eine spektakuläre Kulisse für die feierliche Wiederinbetriebnahme der Drehscheibe im Bahnpark Augsburg am 17. Mai 2015. Vorn die "38 1301" aus dem Jahr 1935. Auf der Drehscheibe zeigt sich die "Posen 2455" aus dem Jahr 1919, die als eine der ältesten betriebsfähigen Dampflokomotiven in Deutschland gilt. Rund 1600 Besucher strömten zur Wiederinbetriebnahme der Drehscheibe in den Bahnpark Augsburg oder fuhren mit den Museumszügen der Ammersee-Dampfbahn. Rechtzeitig zur feierlichen Wiederinbetriebnahme der sanierten Drehscheibe wurde der Bahnpark Augsburg nun auch Mitglied und Standort der "Europäischen Route der Industriekultur".
Die Welt der Eisenbahn dreht sich wieder im Bahnpark Augsburg: Nach rund vierjährigen Sanierungsarbeiten wurde am 17. Mai 2015 die denkmalgeschützte Drehscheibe feierlich dem Betrieb übergeben. Jürgen Reichert, Bezirkstagspräsident von Schwaben und Schirmherr des Projektes, durchschnitt ein rotes Band und dirigierte anschließend die erste Dampflokomotive auf das restaurierte Bauwerk. Mit der "38 1301" und der "Posen 2455" hatten sich zwei historische Dampflokmotiven zum Festakt eingefunden und boten eine spektakuläre Kulisse für die rund 1600 Besucher, die am Wochenende in den Bahnpark gekommen waren.
Die Drehscheibe war im Jahr 1922 von der Firma Noell in Würzburg gebaut worden und diente im damaligen Bahnbetriebswerk Augsburg über viele Jahrzehnte zum "Drehen" von Dampflokomotiven, die aufgrund ihrer Konstruktion meist nur "vorwärts" ihre Höchstgeschwindigkeit ausfahren konnten. Zudem wurden die Lokomotiven über die Drehscheibe in den Ringlokschuppen zur Abstellung verteilt. Mit einer Tragkraft von 176 Tonnen und einem Durchmesser von 23 Metern konnten auch die schwersten Loks über diese "drehbare Brücke" rollen. Doch Ende der 1990er-Jahre hatte die Drehscheibe ausgedient. Der moderne Eisenbahnbetrieb benötigt keine "gedrehten" Lokomotiven mehr, denn Diesel- und Elektrolokomotiven fahren in beide Richtungen gleich schnell.
Mit dem Museumsprojekt Bahnpark Augsburg wurde die Drehscheibe nun als technisches Denkmal wieder zum Leben erweckt. Die aufwändigen und komplizierten Sanierungsarbeiten mit einem Volumen von rund 300 000 Euro wurden federführend von der Augsburger Stahlbaufirma Matza + Weidner ausgeführt. Da aus alter Zeit keinerlei Unterlagen mehr aufzufinden waren, mussten die Zeichnungen und die statischen Berechnungen neu erstellt werden. Statiker, Metallbauer, Schweißfachleute, Gleisbauer, Elektro-Ingenieure und Denkmalpfleger boten ihr Wissen auf. Materialprüfungen ergaben Aufschluss über den rund 95 Jahre alten Stahl und dessen Belastungsfähigkeit. Schließlich wurde auch der komplette Unterbau mit der "Ringschiene", den Schwellen und dem Betonfundament erneuert.
Mit der Drehscheibe konnte der Bahnpark Augsburg das erste große Sanierungsprojekt erfolgreich abschließen. Nun konzentrieren sich die Museumsmacher auf die Arbeiten am ebenfalls denkmalgeschützten "Rundhaus Europa", das zusammen mit der Drehscheibe Mitte April 2015 in die "Europäische Route der Industriekultur" aufgenommen wurde (Pressemeldung Bahnpark Augsburg,
20.05.15).

RechteckSonderfahrt

Letzten Sonnabend fuhr Lok 03 2155 von Berlin über Dessau - Halle und die Frankenwaldbahn nach Lichtenfels. Hier verlässt der Zug Dessau in Richtung Halle (Albrecht Pilz, 20.05.15).

RechteckVorerst weiterer Betrieb auf der Werdauer Waldeisenbahn
Durch die Hartnäckigkeit des Eisenbahnfördervereins EFWO "Friedrich List" e.V. und Verhandlungsgeschick der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH ist es gelungen eine weitere schriftliche Kooperationsvereinbarung bis zum Herbst 2015 zu vereinbaren. So bleibt die DRE vorerst Hausherr auf der Eisenbahnstrecke Werdau – Wünschendorf/Elster. Der Verein ist weiterhin wieder für die bahnmäßige Entwicklung und betriebliche Angelegenheiten vor Ort zuständig.
Die Zukunft der Eisenbahnstrecke Werdau-West – Wünschendorf/Elster hängt unter anderem von einer gerichtlichen Entscheidung zu einer Klage der Deutschen Bahn AG gegen die Unterdenkmalschutzstellung der 1876 damals eröffneten Sächsisch-Thüringischen Ost-West-Bahn ab. Durch diese Unterschutzstellung entpuppte sich der Verkauf der 29 Kilometer langen Eisenbahnstrecke mit dem ausschließlichen Zweck der Verschrottung an die SIRE AG, als ein von Fördermitteln abhängiges Spekulationsgeschäft. Die Firma selbst ist nicht zahlungsfähig. Mit dem Fahrtenprogramm auf der Werdauer Waldbahn wird nicht nur für mehr Bahn im Land geworben, sondern auch für mehr Vielfalt und Nachhaltigkeit welche die Region mit dem Erhalt und Wiederbelebung der unter Denkmalschutz stehenden Strecke erfahren kann.
Unter dem Motto "Naturerlebnis mit der Werdauer Waldbahn" startet die Streckenmesse 2015 des Eisenbahnfördervereins EFWO "Friedrich List" e.V. für mehr Bahn im Land zu Pfingsten 2015 mit einem Draisinenfahrtenprogramm auf dem denkmalsgeschützten Streckenabschnitt.
Vom 23. bis 25. Mai 2015 fährt ein als "Schienenexpress" bezeichnetes Fahrzeuggespann zwischen Werdau-West – Langenbernsdorf – Teichwolframsdorf und Trünzig. Gleichzeitig gelangt zur Verstärkung die im Werdauer Wald geschätzte Handhebeldraisine des Thüringer Eisenbahnvereins aus Weimar wieder zu fahrplanmäßigen Fahrten als Draisinenbahn im Streckenabschnitt Langenbernsdorf – Teichwolframsdorf und Trünzig.
Die ersten Fahrten starten in Langenbernsdorf in Richtung Werdau-West um 09:05Uhr, in Richtung Teichwolframsdorf um 9:30 Uhr. Die Abfahrten in Werdau-West Richtung Langenbernsdorf sind für 09:35, 11:30, 13:10, 14:25, 15:30 und 17:25 Uhr vorgesehen. In Langenbernsdorf sind die Abfahrtszeiten in Richtung Teichwolframsdorf bzw. Trünzig für 10:00, 10:30, 12:30, 14:00, 14:50, 15:50 und 16:25 Uhr geplant.
Am 23. und 24. Mai 2015 sind zusätzlich noch Fahrten um 17:30, 17:50 und 19:50 Uhr ab Langenbernsdorf Richtung Teichwolframsdorf, Trünzig geplant. Von Werdau-West aus ab 19:30 Uhr. Die Fahrten können aus betrieblichen oder Wetterbedingten Gründen kurzfristig entfallen. Vorbestellungen werden bis Freitagnachmittag über die e-mail-adresse – efwo.friedrichlist@googlemail.com bzw. unter 0173 4339778 (ab 18:00 Uhr) entgegen genommen.
In welche Richtung die Entwicklung der Werdauer Waldeisenbahn gehen wird, ist trotz des positiven Lichtblickes weiterhin unklar (Pressemeldung Eisenbahnförderverein EFWO "Friedrich List" e.V., 20.05.15).

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Mit der Kamera notiert

RechteckErfurt

Am Freitag, den 15.05.2015 fuhr der EN 452 (Moskau - Paris) über Erfurt und Gerstungen. Ihm folgte der "Müllzug" von Großkorbetha nach Ilmenau, welcher nur noch bis 30.05.2015 verkehrt. Aufgenommen wurden die Züge in Erfurt-Bischleben (Sven Molle, 20.05.15).

RechteckVenedig Santa Lucia



Reger Betrieb herrscht am zentralen Hauptbahnhof von Venedig. Der Bahnhof ist über einen Damm , der durch die Lagune führt, mit dem Festland angebunden. Das einzigartige Flair dieser Stadt empfängt den Besucher schon am Bahnhof. Denn die Verkehrsmmittel für die Weiterfahrt beispielsweise zur weltberühmten Rialtobrücke, die sich derzeit in Renovierung befindet, sind Wassertaxis. ETR 610 verbinden als Eurostar Italia Venedig in knapp vier Stunden mit Rom. Der Nahverkehr liegt fest in der Hand der E464 (Martin Wehmeyer, 20.05.15).

RechteckWerdau

Die Press Lok 110 043 (110 511) hat am 17.5.2015 den VW Autozug Mosel-Emden am Haken. Aufgenommen wurde der DGS 98623 in Steinpleis bei Werdau.
Weil die Autos zum entladen falsch herum auf den Wagen standen, musste eine sogennannte Drehfahrt gemacht werden. Diese geht meistens von Zwickau nach Werdau, von Werdau nach Neumark und von Neumark wieder zurück nach Zwickau. Am 9.5.2015 wurde diese Fahrt mit 140 008(140 845) der Press gemacht. Aufgenommen wurde 813 09 in Steinpleis bei Werdau. (Daniel Wolf, 19.05.15)
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RechteckWesterwald


Die Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen besitzt neben einigen Lokomotiven auch zwei Verbrennungstriebwagen. Beide Triebwagen werden zwischen Betzdorf und Daaden, sowie zwischen Betzdorf und Dillenburg eingesetzt (Jan Krehl,
20.05.15).

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Europa

RechteckÖsterreich: Liste Fritz zum Direktzug Lienz-Innsbruck
Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zieht auf Basis einer schriftlichen Anfragebeantwortung vernichtende Zwei-Jahres-Bilanz. Im Jahr 2013 hat der damalige ÖVP-Landesrat Steixner den Direktzug Lienz-Innsbruck ohne Not und überfallsartig abgeschafft, seither hat die schwarz-grüne Landesregierung um Platter und Felipe der Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung die Wiedereinführung zwar mehrmals versprochen, aber bis dato nicht umgesetzt.
"Seit zwei Jahren murksen Felipe und Platter an einem Ersatzprogramm für den gestrichenen Direktzug herum. Für eine fundierte Zwei-Jahres-Bilanz haben wir der zuständigen Grün-Landesrätin Felipe 55 Fragen gestellt, die Antworten liegen schriftlich vor und haben es in sich. Wir können jetzt belegen, dass Steixner und Platter den Direktzug nach Osttirol abgeschafft haben, ohne eine Ersatzlösung parat zu haben! Streichen ohne Ersatz zeigt, wie wenig ihnen der Bezirk und die Menschen dort am Herzen liegen. Der Schaden war angerichtet, die schwarz-grüne Landesregierung hat ihn fortgesetzt. Sie haben die Notlösung in Form eines Ersatzbusses ohne Ausschreibung direkt an die ÖBB vergeben, nur die ÖBB Postbus Gesellschaft verfügte über eine aufrechte Konzession. Diese Direktvergabe in Höhe von 1,2 Millionen Euro stinkt gewaltig nach einem abgekarteten Spiel", zeigen FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Osttirol-Bezirkssprecher Markus Sint auf.
Die ÖBB fahren jetzt Bus statt Bahn, die Landesregierung preist das als verbessertes Angebot und die Bevölkerung hat keine Alternative. Wie wenig begeistert die Menschen sind, zeigt sich etwa an der Fahrgastbilanz, durchschnittlich fahren nur 27 Personen im 75 Sitze fassenden Bus mit. Der Ersatzbus hat ein paar Freunde gewonnen, seine Gesamtbilanz hält den Lobhudeleien von Landesrätin Felipe aber nicht Stand", halten Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint fest.
Inzwischen ist zwischen Lienz und Innsbruck ein teures, weil dreifaches Öffi-System eingerichtet: Ersatzbus, Bus-Bahn-Kombination über Kitzbühel und der Südtiroler FLIRT-Zug mit Umsteigen in Franzensfeste.
"Die Gesamtkosten für diese drei Öffi-Systeme haben sich nahezu verdreifacht: Hat der Direktzug noch rund 2,7 Millionen gekostet, zahlen die Steuerzahler jetzt 7,6 Millionen Euro! Natürlich gibt es jetzt so viele Verbindungen wie noch nie, aber die Bevölkerung haben Felipe und Platter damit zwangsbeglückt. Die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung hat Öffi-Verbindungen bekommen, die sie nicht braucht, aber die Verbindung, die sie braucht, bekommt sie nicht! 7.442 Bürger haben für den Direktzug unterschrieben, jetzt heißt´s an einem nicht barrierefreien Bahnhof umsteigen. Wir haben mehrere Landtagsinitiativen - gemeinsam mit den Südtiroler Parteien - eingebracht, Felipe und Platter sind über alle Anliegen drübergefahren. Gerade Felipe fehlt jedes Gespür für die Sondersituation Osttirol, sie agiert stur und ignoriert einstimmig gefasste Beschlüsse. Zwei Jahre Schwarz-Grün sind zwei Jahre Öffi-Fiasko in Osttirol – undurchsichtig, unnütz und unsinnig!, kritisiert FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint (Pressemeldung Bürgerforum Tirol - Liste Fritz, 20.05.15). ).

RechteckSchweiz: Verkehrskommission will Ausgliederung von SBB Cargo noch abklären
​Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates beantragt ihrem Rat ohne Gegenstimmen, das neue Gütertransportgesetz (14.036) anzunehmen. Sie ist dabei im Wesentlichen dem Bundesrat gefolgt. Anders als der Nationalrat möchte sie aber für die SBB-Cargo erst dann einen Richtungsentscheid treffen, wenn die verschiedenen Optionen seriös abgeklärt sind. Die Kommission hat deshalb eine Motion des Nationalrates verworfen und ein eigenes Postulat eingereicht.
​Abgeschlossen hat die Kommission die Detailberatung zur Totalrevision des Gütertransport-gesetzes (14.036). An ihrer letzten Sitzung ist sie klar auf die Vorlage eingetreten und hat sich im Wesentlichen den Anträgen des Bundesrates angeschlossen. Dies tat die Mehrheit der Kommission auch heute.
Der Bundesrat hat in seiner Botschaft beantragt, die Verpflichtung der SBB zur Erbringung von Dienstleistungen im Güterverkehr zu lockern (Art. 3 SBBG). Die Kommission hat sich mit 8 zu 5 Stimmen für das geltende Recht ausgesprochen.
Der Nationalrat ist in der Frühjahrssession einen Schritt weitergegangen als der Bundesrat und wollte diesen mittels Motion (14.3998 Mo. KVF-NR. Weiterentwicklung von SBB Cargo ) beauftragen, direkt eine Vorlage zur Ausgliederung der Cargosparte aus dem SBB-Konzern vorzulegen. Die Kommission beantragt ihrem Rat mit 7 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung diese Motion abzulehnen. Stattdessen hat sie mit 8 zu 0 Stimmen ein Postulat deponiert (15.3496 Evaluation der Weiterentwicklungsmöglichkeiten der SBB Cargo), welches den Bundesrat beauftragt, verschiedene Varianten gründlich abzuklären.
In der Gesamtabstimmung hat die Kommission dem totalrevidierten Gütertransportgesetz mit 9 zu 0 Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt. Den Finanzrahmen hat sie mit 6 zu 4 Stimmen aus finanzpolitischen Gründen bei 210 Millionen Franken festgesetzt und will damit dem Bundesrat folgen.
Mit 8 zu 4 Stimmen hat die Kommission zudem ein Postulat (15.3497) beschlossen, welches den Bundesrat beauftragen will, weitere Massnahmen zur Minderung der Risiken beim Transport von Gefahrengut, insbesondere Chlorgas, zu prüfen.
An ihrer Sitzung vom 14. April 2015 ist die Kommission einstimmig auf die Vorlage zur Schaffung eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) (15.023) eingetreten. Sie hat nun eine erste Diskussion über gewisse Fragestellungen geführt und wird die eigentliche Detailberatung an ihrer nächsten Sitzung Ende Juni aufnehmen. Das Geschäft kann voraussichtlich anlässlich der Herbstsession vom Ständerat behandelt werden (Pressemeldung Parlament, 20.05.15). ).

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