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Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

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LOK Report – News von Dienstag, 28.06.16

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Škoda präsentiert Baureihe 102
Absatzlinie

TÜV Rheinland optimiert
Werkstattkonzept der BSAG

Absatzlinie

Hitachi warnt vor Brexit-Folgen

Absatzlinie

Flirt für Voralpen-Express

Absatzlinie
Tschechien: Schienennetzver-
waltung übernimmt Bahnhöfe

Absatzlinie
Vietnam: Ghenh-Eisenbahnbrücke
wieder in Betrieb

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Verkehrsmin.Vietnam

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckDeutsche Bahn: DB begrüßt 20 Auszubildende der SNCF in Berlin
Vom 26. Juni bis 3. Juli begrüßt die Deutsche Bahn AG 20 Auszubildende der französischen Staatsbahn SNCF. Der Besuch ist der erste Teil des deutsch-französischen Austausch-programms, das die DB und die SNCF bereits zum 58. Mal durchführen. Der zweite Teil ist der Gegenbesuch der DB-Auszubildenden in Paris, der sich direkt an die gemeinsame Woche in Berlin anschließt. Das Programm bietet gewerblich-technischen Auszubildenden die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeitswelt und den Bahnbetrieb im Nachbarland zu gewinnen und internationale Erfahrung zu sammeln.
DB-Personalvorstand Ulrich Weber: "Vielfalt wird bei der DB groß geschrieben, bei uns arbeiten Menschen aus über 100 Nationen zusammen. Deshalb liegt uns daran, dass auch unsere Auszubildenden über den Tellerrand blicken und Sensibilität für andere Kulturen entwickeln. Unser deutsch-französisches Austauschprogramm bietet dazu eine exzellente Gelegenheit."
Während der Woche in Berlin stellen die angehenden Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik gemeinsam in deutsch-französischen Tandems kleine Werkstücke wie mechanische Flaschenöffner oder Mini-Helikopter her. Daneben stehen Werksbesichtigungen, Sprachanimationen und ein spannendes Kultur- und Freizeitprogramm inklusive gemeinsamer Fußballabende zur Europameisterschaft auf dem Programm.
"Im Studium ist ein Auslandsaufenthalt heute schon fast die Regel, für Auszubildende hingegen bleibt es viel schwieriger, Auslandserfahrung zu sammeln. Deswegen sind wir stolz auf das Austauschprogramm mit der SNCF, das wir für unsere engagierten Nachwuchskräfte schon seit mehr als 50 Jahren organisieren", sagt Silke Kull, Programmverantwortliche bei der DB.
Die Zusammenarbeit von DB und SNCF bei der Berufsausbildung wurde 1964 erstmals vertraglich vereinbart. Vor zwei Jahren haben beide Unternehmen die Bedeutung dieses Austauschprogramms noch einmal bekräftigt, indem der Kooperationsvertrag unbefristet verlängert wurde. Bisher haben mehr als 1.000 Nachwuchskräfte daran teilgenommen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 28.06.16).

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IGE Werrabahn Eisenach

Industrie

RechteckAlstom: Emissionsfreier Zug auf der InnoTrans 2016
Alstom wird auf der InnoTrans, der größten Fachmesse der Bahnindustrie, die vom 20. bis zum 23. September 2016 in Berlin stattfindet, vertreten sein. Bei dieser Gelegenheit enthüllt Alstom seinen emissionsfreien Zug, für den 2014 Absichtserklärungen von den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und den Verkehrsbetrieben in Hessen unterzeichnet wurden.
Am Alstom-Stand erwartet Sie eine Reise durch alle Phasen, die das Unternehmen in Bahnprojekten seiner Kunden meistert: Konstruktion, Fertigung, Betrieb & Wartung sowie Erneuerung. Alstom wird anhand von greifbaren Beispielen zeigen, wie das Unternehmen seine Kunden begleitet - vom Konzept eines Projekts über die bedarfsgerechte Fertigung, Betrieb und Wartung bis hin zur Sanierung und Erneuerung.
Entdecken Sie Alstoms Innovationen und besuchen Sie unseren Stand auf der InnoTrans Halle 3.2, Stand 308
(Pressemeldung Alstom, 28.06.16).

RechteckŠkoda: Baureihe 102 präsentiert

Škoda Transportation hat heute feierlich seine modernste Lokomotive Emil Zátopek vorgestellt, die für den deutschen Betreiber Deutsche Bahn bestimmt ist. Die ersten Lokomotiven absolvieren derzeit eine Reihe anspruchsvoller Tests auf der Teststrecke in Velim. Insgesamt wird das Pilsner Unternehmen sechs Stück dieser Universallokomotiven nach Deutschland liefern.
„Wir sind erfreut, dass es uns erfolgreich gelungen ist eine so moderne Lokomotive für einen der anspruchsvollsten Kunden weltweit, den deutschen Betreiber Deutsche Bahn zu entwickeln und zu produzieren. Das ist für uns eine Bestätigung, dass sich unser Unternehmen Škoda Transportation in die Riege der größten internationalen Schienenfahrzeughersteller einreihen kann,“ erklärt Tomáš Ignačák, Vorstandsvorsitzender von Škoda Transportation
„Dank dieser Referenz von der Deutschen Bahn öffnen sich uns die Türen für weitere Ausschreibungen. An Lokomotiven mit 15/25kV Wechselspannung gibt es nicht nur in deutschsprachigen Ländern, sondern beispielsweise auch in Skandinavien, Ungarn, in der Türkei und weiteren Ländern Interesse,“ ergänzt Zdeněk Majer, Vizepräsident von Škoda Transportation.
Škoda Transportation wird der Deutschen Bahn Regio sechs neue Lokomotiven Emil Zátopek für die Strecke Nürnberg - Ingolstadt - München mit einer 15kv/16 Hz Wechselspannung liefern. Bei der Deutschen Bahn tragen diese Lokomotiven die Bezeichnung BR 102. Die Lokomotiven sind Teil sechsteiliger Push-Pull-Doppelstockgarnituren. Die Bedienung der Garnitur ist also sowohl vom Steuerwagen als auch von der Lokomotive aus möglich. Die Lokomotiven können auch in mehrfacher Traktion eingesetzt werden.
„Die neue Lokomotive ist im typischen roten Design des deutschen Betreibers Deutsche Bahn gestaltet, die Anordnung von Führerstand und Bedienung entspricht den Gewohnheiten der Deutschen Bahn. Bemerkenswert ist, dass im Rahmen der Lokomotive und der sechsteiligen Garnituren teil- und vollautomatische Bremstests durchgeführt werden können,“ fügt der Produktmanager von Škoda Transportation, Jaroslav Brodský hinzu.
Das Pilsner Unternehmen Škoda Transportation setzt eine lange Tradition der Herstellung elektrischer Lokomotiven fort, von denen es in seiner Geschichte mehr als fünftausend Stück produziert hat. Die neuesten Emil Zátopek Lokomotiven sind derzeit in der Tschechischen Republik und in der Slowakei in Betrieb. Als zweite weltweit haben sie das europäische TSI High Speed RST Zertifikat erhalten. Die Lokomotiven für Deutschland erfüllen auch alle anspruchsvollen technischen Parameter und die neuesten europäischen TSI Sicherheitsvorschriften. Ihre Maximalgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Die Teile und Rohstoffe aus denen die Lokomotive gebaut wurde sind zu mehr als 95% wiederverwertbar (Pressemeldung Škoda Transportation, 28.06.16).

RechteckTÜV Rheinland: Optimierung des Werkstattkonzepts der BSAG
Die Bremer Straßenbahn AG (nachfolgend: BSAG) ist der Nahverkehrsbetrieb der Stadt Bremen und führt den öffentlichen Personenverkehr mit Straßenbahnen und Bussen durch. Zur Personenbeförderung stehen 120 Straßenbahnen und 212 Busse zur Verfügung. Die Instandhaltung der Straßenbahnen wird in einer Servicewerkstatt sowie in drei Betriebswerkstätten durchgeführt.
Im Zuge der anstehenden Ersatzbeschaffung für die 67 GT8N-Straßenbahnen wurde die TÜV Rheinland Intertraffic GmbH (nachfolgend: TRIT) im September 2015 von der BSAG beauftragt, das bestehende Instandhaltungs-Konzept der Straßenbahnen und Busse sowie alle Arbeitsprozesse in den Werkstätten bzw. Abstellanlagen zu untersuchen. Primäres Projektziel ist die Entwicklung eines umsetzungsfähigen Werkstattkonzeptes und die systematische Identifikation von möglichen Handlungsfeldern für eine langfristige, zukunftsfähige Straßenbahn- und Businstandhaltung der BSAG.
Die erfahrenen Experten der TRIT analysieren die Werkstattprozesse, verbessern Inhalte sowie Abläufe in der Instandhaltung, spüren Kostentreiber und Flaschenhälse auf und entwickeln innovative Instandhaltungs- und Logistikstrategien im ÖPNV und SPNV. Gemeinsam mit der BSAG wurde ein praxistaugliches Konzept zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung für die Straßenbahn- und Buswerkstätten erarbeitet, um
• die Nutzung der Werkstattkapazitäten an den aktuellen und zukünftigen technischen Anforderungen auszurichten,
• eine prozessorientierte Aufbau- und Ablauforganisation unter Berücksichtigung der Fertigungs- und Materialflüsse einzuführen,
• die Durchlaufzeiten bei der Abarbeitung von Instandhaltungsaufträgen zu senken,
• einen optimalen Ressourceneinsatz (Mitarbeiter, Ersatzteile, Fahrzeuge, Werkstatt-Infrastruktur) zu gewährleisten,
• die Verteilung von Leistungen auf Werkstattstandorte auf die Bedürfnisse des Betriebs auszurichten,
• die Kommunikation zwischen den beteiligten Funktionsbereichen und Mitarbeitern zu verbessern,
• Verlust- und Wartezeiten für Mitarbeiter zur verringern bzw. den Wertschöpfungsanteil in der Instandhaltung erhöhen.
Die TRIT unterstützt aktuell bei der fachlichen und methodischen Umsetzung der identifizierten Handlungsfelder und ist auch für das Monitoring der Ergebnisse verantwortlich.
(Pressemeldung TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, 28.06.16).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBayern: DB Regio Bus, Region Bayern mit neuem Hauptsitz in Ingolstadt
Bei einem Pressetermin wurde am Montag der neue Standort der Regionalleitung von DB Regio Bus, Region Bayern in Anwesenheit des Ingolstädter Oberbürgermeisters Dr. Christian Lösel offiziell eröffnet. Von dort werden nun alle acht regionalen DB Busgesellschaften in Bayern zentral gesteuert.
Das neue Bürogebäude unweit des Hauptbahnhofs bietet für 60 Mitarbeiter der Regionalleitung, die bislang in Nürnberg, Regensburg und München tätig waren, einen modernen Arbeitsplatz.
Omnibusverkehr Franken, Regionalbus Ostbayern, Regionalverkehr Oberbayern, Regionalverkehr Allgäu, Verkehrsgesellschaft Untermain, Kreisomnibusbetrieb Oberthulba, DB Regio Bus Bayern und DB Regionalverkehr Bayern bleiben dabei regional verankert, profitieren aber vom Wissen und der Erfahrung der gemeinsamen Zentrale in Ingolstadt.
Die Busgesellschaften werden in den Bereichen Personal, Produktion, Marketing und Finanzen von Ingolstadt aus geführt. Dadurch werden sie von Aufgaben entlastet und können verstärkt als Ansprechpartner der Politik, Verwaltung und der Fahrgäste vor Ort arbeiten. Individuelle Wünsche können intensiver verfolgt und zügiger umgesetzt werden.
13 Niederlassungen sorgen dafür, dass DB Regio Bus in ganz Bayern präsent ist und die Kunden vor Ort ihre direkten Ansprechpartner haben (Pressemeldung Deutsche Bahn, 28.06.16).

RechteckBayern: Wachsende Fahrgastzahlen erfordern Ausbau der Linienverkehrsmittel
Die Fahrgastzahlen in München steigen und steigen. Beim Bus um 3,2 Prozent bei der U-Bahn um 2 Prozent und bei der Trambahn um 0,8 Prozent. Beim MVV insgesamt sind es 1,84 Prozent. Gleichzeitig steigen auch die MVV-Einnahmen um knappe 6 Prozent. Was aber sehen die Planungen der Münchner Verkehrsgesellschaft für das kommend Jahr vor? Es gibt drei Pakete über die der Stadtrat am 20. Juli 2016 beschließen soll.
Paket A mit dem Namen "dringend erforderlich" sieht eine Steigerung um 0,68 Prozent vor. Paket B "erforderlich" 1,58 Prozent, Paket C "bedarfsgerecht" immerhin 2,02 Prozent. Man muß weder Verkehrswissenschaftler noch Mathematiker sein, um ein Ungleichgewicht festzustellen.
"Wir wollen ein angemessenes Wachstum bei allen MVV-Verkehrsmitteln und Investitionen in die derzeitige Infrastruktur", fordert Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. "Nicht Wunschträume einer U-Bahn nach Germering sind gefragt, sondern funktionierende Weichen, Signale und Schrankenanlagen. Und baufällige U-Bahnstationen stehen auch nicht auf der Wunschliste der Fahrgäste."
Aus den Zahlen kann man auch ersehen, welche Folgen die neuerdings in Mode gekommene Vollsperrung bei Gleisarbeiten bei der Trambahn hat. Im Berichtszeitraum war "nur" die Kreuzung am Ostfriedhof nicht befahrbar. In diesem Jahr sind es die Hauptgleise am Stachus. Die Folgen kann man sich ausmalen.
Wir fordern die Wiedereinführung des 10-Minutentaktes während der gesamten Betriebszeit der U-Bahn, Taktverdichtungen um die Fehler der Vergangenheit auszubügeln und eine Verdichtung der Trambahnlinie 17 zur Schwanseestraße. Die Trambahnneubaustrecke nach Zamdorf (S-Bahnhof Berg am Laim) muß mit einer Innenstadtlinie, beispielsweise der Trambahnlinie 20, befahren werden. Gleichzeitig müssen die Tangenten gestärkt werden. -- Mit freundlichem Gruß Andreas Nagel Aktion Münchner Fahrgäste (Pressemeldung Aktion Münchner Fahrgäste, 28.06.16).

RechteckNRW: Petition Historischer Bahnhof Döppersberg in Wuppertal

Vorgeschlagene Fassaden der Stadt Wuppertal und der Initiative.
In Wuppertal wird zur Zeit das Bahnhofsareal am Hauptbahnhof umfangreich umgebaut. Dabei ist auch geplant, die durch Umbauten vielfach veränderte Fassade des historischen Empfangsgebäudes wieder herzustellen.
Wir als Initiative Baudenkmal Döppersberg sehen es als Anliegen aller Eisenbahnfreunde Deutschlands an, diesen einmaligen Bahnhof von 1848 wieder historisch korrekt herzurichten. Die Stadt Wuppertal plant bisher die Fassade im Erdgeschoss lediglich mit einer glatten Fassade mit rechteckigen Fenstern und Aluminiumtüren zu versehen. Die Initiative wehrt sich vehement dagegen, die Fassade auf diese Weise zu banalisieren und zu verunstalten. Dazu finden Sie unten als erstes die beiden Varianten der Fassadengestaltung zur Gegenüberstellung angefügt.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Initiative unterstützen würden und die Unterzeichnung der Petition im Internet, die wir am 4.05.2016 gestartet haben, ihren Mitgliedern und Freunden empfehlen würden.
Wir sehen in der Wiederherstellung des Gebäudes in Anlehnung an das historische Original eine einmalige - und nicht wiederkehrende Chance - für Wuppertal und die Eisenbahnfreunde in Deutschland. Das Bahnhofsgebäude kann so für zukünftige Generationen wieder zu einem eindrucksvollen Beispiel aus der frühen Eisenbahngeschichte werden.
Für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem kostbaren Gebäude setzen wir uns als Wuppertaler Bürger ein. Wir hoffen, von der Wichtigkeit der vorgeschlagenen Sanierung für das Image der Stadt und der Bahn viele weitere Bürger und Interessierte bundesweit überzeugen zu können. Die Petition ist deutschlandweit angelegt (Pressemeldung Initiative Baudenkmal Döppersberg, www.grosserbahnhofwuppertal.de, 28.06.16).

RechteckSachsen: Einbau der Hybridkomponenten beim Projekt EcoTrain

PowerPack: Neues Antriebsaggregat mit dieselelektrischem Antrieb.
Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Projekt EcoTrain der Erzgebirgsbahn, die Integration von Hybridkomponenten in ein Dieseltriebfahrzeug der Baureihe VT 642, geht jetzt in die konkrete Umbauphase. Davon konnte sich heute Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, im Beisein von Dr. Jürgen Dornbach, Leiter der DB RegioNetze, und Sören Claus, technischer Leiter des Projektes EcoTrain, überzeugen.
Dulig: "Der Freistaat setzt auf nachhaltige Zukunftstechnologien. Zu dieser Strategie gehören auch die von der Bundesregierung geförderten Projekte der Modellregionen Elektromobilität sowie die des Schaufensters Bayern-Sachsen. Die Staatsregierung hat aus umwelt-, verkehrs- und wirtschaftspolitischen Gründen großes Interesse an der Umsetzung dieses Projektes."
Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, erklärte: "Das BMVI fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität technologieoffen und verkehrsträgerübergreifend. Bei diesem von uns geförderten erfolgreichen Projekt würde ich es sehr begrüßen, wenn der Freistaat Sachsen eine Anschlussförderung realisieren könnte."
Der EcoTrain verknüpft technische Innovationskraft und Umweltfreundlichkeit. Mit dem von DB RegioNetz entwickelten modularen Umbaukonzept für den Dieseltriebwagen VT 642, einem Bestandsfahrzeug, das bei der DB in hoher Stückzahl vorhanden ist, können für den Antrieb Kraftstoff- und Elektroenergie flexibel genutzt werden.
Neu gegenüber dem Vorgängerprojekt ist beim EcoTrain die Entwicklung eines intelligenten Energiemanagementsystems und dessen Verknüpfung mit dem bereits vorhandenen Fahrerassistenzsystem sowie die Einbindung aller relevanter Nebenverbraucher, wie zum Beispiel der Klimaanlage in ein gesamthaftes Energiemanagement. "Auf diese Weise stellen wir eine digitale Kommunikation zwischen Hybrid und Fahrzeugsteuerung sicher", erläutert der zuständige Projektleiter Claus Werner. Je nach Streckenanforderung und vorhandenen Speicherreserven wird der optimale Energiesplit zwischen Elektro und Diesel ermittelt. 
Aus der durchgeführten technischen Analyse des ersten Hybrid-Technologieträgers konnten wichtige Erkenntnisse für den Umbau des EcoTrains gewonnen werden, beispielsweise für die Gewichtsreduzierung der Hybridkomponenten. Bei dem ersten Fahrzeug musste die Sitzplatzanzahl für die Fahrgäste deutlich reduziert werden.
Vor Projektbeginn wurde mit den Projektpartnern Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Dresden und Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI eine umfangreiche Machbarkeitsstudie erarbeitet, aus welcher letztlich die umzusetzende dieselelektrische Variante hervorging.
Diese Erkenntnisse haben mit dazu beigetragen, dass die technische Machbarkeit des Projektes nachgewiesen werden konnte. Dazu gehörten auch die Frage der Zulassung und die Möglichkeit einer Umbau-Serienfertigung für das Fahrzeug. Insgesamt sind bei der DB und anderen Eisenbahn-Verkehrsunternehmen rund 600 VT 642 in Deutschland im Einsatz.
Über eine weiterführende Förderung des Projektes bis hin zur Fertigung einer Kleinserie laufen derzeit Gespräche mit dem Freistaat Sachsen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 28.06.16).

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LOK Report

Reinhard Schulz, Sigurd Hilkenbach
Mit der Straßenbahn durch das Berlin der 60er Jahre

• Band 1: Die Linien 1, 11 und 2 ISBN 978-3-935909-31-0
• Band 2: Die Linien 3 und 4 ISBN 978-3-935909-32-7
• Band 3: Die Linien 6, 13 und 22 ISBN 978-3-935909-33-4
• Band 4: Die Linien 15 und 25 ISBN 978-3-935909-34-1
• Band 5: Die Linien 19, 26, 27 und 46 ISBN 978-3-935909-35-8

Jeweils 96 Seiten, Format 210 x 240 mm, zahlreiche Fotos (Duoton), gebunden, 22,80 Euro (zzgl. Versand)

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck25 Jahre Wismut


25 Jahre Wismut hieß es am 25.06.16. Deshab fuhren 86 1333-3 und V300 005 den Pendelzug zwischen Schmirchau nach Kayna und zurück. Hier einige Bilder in der Umgebung von Frankenau (Alexander Hertel, 28.06.16).

RechteckHannoversches Straßenbahn-Museum

Auf der Außenstrecke des Hannoverschen Straßenbahn-Museums Sehnde - Wehmingen konnte am 26. Juni 2016 der von der Rheinischen Bahngesellschaft aus Düsseldorf stammende DÜWAG-Verbandswagen mit Betriebsnummer 389 bei Bolzum beobachtet werden (Sebastian Bollmann, 28.06.16).

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Tanago

Mit der Kamera notiert

RechteckDüsseldorf Unterrath und Rath


Hochwertigen Schnellzugverkehr hatte Düsseldorf Unterrath am Donnerstag zu bieten. Hinter dem Thalys 4343 von Paris kam im fünf Minuten Blockabstand der TEE Rheingold des AKE mit E10 1309.
Auf der Güterzugstrecke war nachmittags „rote Stunde“ mit 189 075 nach Gremberg und 189 083 Richtung Ruhrpott. Düsseldorf Rath ist neben Derendorf und Bilk einer der letzten Bastionen mit Formsignalen in Düsseldorf (Martin Wehmeyer, 28.06.16).

RechteckErfurt

Am 25.06.2016 verkehrte die 50 3501 mit dem DPE 24168 von Meiningen zum Hussitenkirschfest in Naumburg (Saale) und konnte bei der Durchfahrt in Neudietendorf fotografiert werden. Am Nachmittag pausierten am DB Werk Erfurt die DB Netz 203 314 + 203 312 mit einem Unkrautspritzzug (Frank Thomas, www.unstrutbahn.de, 28.06.16).

RechteckInnsbruck


Am Freitagnachmittag 24. Juni beförderte die 110.491 der BahnTouristikExpress (BTEX) einen bunt zusammengestellten Sonderzug von Innsbruck Hbf nach Ulm zurück (GK, 28.06.16).

RechteckTschechien/Deutschland





Am 25.06.2016 ergab sich eine Tour in die Tschechische Republik (CZ). Von Erfurt ging es erst per ICE (ICE 1543) nach Leipzig und von dort per Mitteldeutscher S-Bahn (S 5x) nach Zwickau. Ab Zwickau dann per Erzgebirgsbahn (RB 23867), mit Umsteigen in Johanngeorgenstadt, nach Karlovy Vary (CZ). Von Karlovy Vary (CZ) fuhr ich dann nach Chomutov (CZ) mit einem Nahverkehrszug der "Ceske Drahy", in einem Triebwagen des polnischen Herstellers "PESA". Nach Aufenhalt in Chomutov (CZ) ging es weiter und zurück nach Deutschland, auf der reaktivierten Bahnstrecke in Richtung nach Cranzahl (DE) über Vejprty (CZ).
Auf tschechischer Seite wurde ein Triebwagen der Baureihe "RegioNova" eingesetzt. Nach Umsteigen in Cranzahl (DE) in die Erzgebirgsbahn (RB 23726) ging es dann nach Chemnitz, die Umsteigezeit ist bedeutend zu kurz, diese sollte auf 15 Minuten verlängert werden.
Da die Züge der "Ceske Drahy" couragiertes Personal an Bord haben, verhalten sich die Fahrgäste anständiger, es gibt weniger auffällige Vandalismusprobleme, Rauchen auf den Zugtoiletten scheint nicht so oft aufzutreten, wie hier in deutschen Zügen, zumindest in den Zügen der DB wird oft auf den Toiletten geraucht, ohne, dass das Personal einschreitet oder Rauchmelder anschlagen.
Bis auf das fehlende Zugpersonal, außer dem Lokführer, und einer verrauchten Toilette war die Fahrt mit der Erzgebirgsbahn (RB 23726) angenehm. Von Chemnitz aus (MRB - RB 26930) ging es erst nach Glauchau und dann über Gera zurück nach Erfurt. Die Fahrt mit der MRB zwischen Chemnitz und Glauchau war angenehm und die Zugbegleiterin freundlich/kompetent. Allerdings ergab sich eine Hilflosigkeit, bei der Frage nach Fahrplaninformationen aus dem HAFAS-Infosystem. Es ist scheinbar nicht beabsichtigt, das sich Fahrgäste der MRB über das HAFAS-Infosystem über weitergehende Bahnverbindungen informieren, diese könnten ja von einem Mitbewerber angeboten werden. Dies scheint aber ein generelles Problem zu sein, welches nur von seiten der Aufgabenträger bundesländerübergreifend zu lösen ist, scheinbar haben einige Aufgabenträger kein Interesse, das Fahrgäste sich über Bahnverbindungen, auch ausserhalb des regionalen Bereiches, informieren können. Beim Fahrkartenautomaten der MRB in Glauchau fand ich keinen Punkt zum HAFAS_FPL-Infosystem. Leider gibt es auch in den Zügen von DB Regio noch viele Automaten ohne FPL-Info, die Druckfunktion muss ja nicht immer aktiviert werden.
Werbung für die reaktivierte Bahnstrecke "Cranzahl (DE) - Comutov (CZ) über Vejprty (CZ)" wird nur in den Zügen der Erzgebirgsbahn gemacht, obwohl in Glauchau, im MRB Serviceschalter, alle Infoflyer, egal ob MRB oder DB Regio, zusammen ausliegen. Es ist auch eine Blamage, dass die Bundesländer Sachsen und Thüringen sich nicht über durchgängige Bahnverbindungen von Erfurt nach Chemnitz/Zwickau einigen können, so wie es sie schonmal gab. Im Bahnhofsgebäude in Glauchau brummte laut ein Trafo und erzeugte unnötigen Lärm, schade, dass das Gebäude auch langsam unattraktiv wird (Ralf Kuke, 28.06.16).

RechteckLovosice - Třebívlice - Most



Am 25. Juni fuhr ich aus Prag nach Lovosice (Lobositz). Von dort ging es mit dem Privatzug Railwaycapitel mit Tw M240.0113 über Třebívlice (Trschiblitz) nach Obrnice und Most (Brüx).
Im Schloß Třebívlice (Trschiblitz) lebte Ulrike Baronin von Levetzow (1804-1899), Goethes jugendliche Freundin. Die Strecke über Třebívlice wurde im Dezember 2007 durch den Kreis Ústí nad Labem (Aussig) abbestellt. Neuer Inhaber der Strecke Čížkovice - Třebívlice - Obrnice ist die Gesellschaft AŽD Praha. In den Zügen gilt auch die Tageskarte Ústecký kraj für 130,-Kč. Die Tageskarte gilt auf allen Strecken im Raum Ústecký kraj auch für Museumsbahnen und die Elbeschiftfahrt, Fähren, Busse, Obusse und Strassenbahnen. Ich fotgrafierte auch die Strassenbahn T3 auf der Schleife vor dem Bhf Most. Der Straßenbahnverkehr in Most bleibt unklar, die Opposition in Most ist gegen die Strassenbahnen. Das letzte Foto zeigt den Bhf Most - rechts ist die Dekanalkirche am ehemaligen Markt Brüx zu erkennen. Die Kirche wurde ca 1 Kilometer in den 1970er Jahren über Spezialgleise verbschoben (Kohlegebiet) (Martin Kubík, 28.06.16).

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LOK Report 06/16

LOK Report Ausgabe 7/16

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Europa

RechteckFrankreich: Arafer fordert SNCF zur Änderung der Tankstellenversorgung auf
In einer Entscheidung vom 22.06.2016 fordert die Regulierungsbehörde für Bahn und Straße (Arafer) die SNCF auf, jede Tätigkeit eines Betreibers der Brennstoffversorgungsstationen zu stoppen. Diese Entscheidung soll die Einhaltung der Bahnreform vom 04.08.2014 sicherzustellen, die die Aufgaben zwischen den drei Institutionen der neuen öffentlichen Schienengruppe aufteilt.
Das nationale Schienennetz hat 75 Diesel-Tankstellen. Diese sind SNCF Mobilité zugeordnet, werden derzeit aber von SNCF Combustible betrieben, einem von der SNCF-Kopfgesellschaft delegierten Betrieb. Zum 01.07.2016 wird das Eigentum von 36 dieser Stationen an SNCF Réseau übertragen werden, die verbleibenden 39 bleiben bei SNCF Mobilité. In diesem Schema würde SNCF Combustible weiterhin den Betrieb der gesamten Anlagen gewährleisten.
Die Angliederung von SNCF Combustible an die SNCF-Kopfgesellschaft stellt einen Verstoß gegen das Verkehrsgesetz (code des transports) dar. Das Gesetz untersagt dem Kopfunternehmen die Ausführung von Aufgaben, die in der Verantwortung von SNCF Mobilité und SNCF Réseau stehen.
Die SNCF muss daher die Angliederung von ​​SNCF Combustible bis zum 30.06.2017 ändern. Dafür gibt es mehrere Optionen, einige würden den Vorteil eines gemeinsamen Managements innerhalb des öffentlichen Eisenbahngruppe bewahren (WKZ, Quelle Arafer, 28.06.16).

RechteckFrankreich: Eiffage Rail Service übernimmt Sicherheitszertifikate von Pichenot
Zum 17.06.2016 hat die französische Sicherheitsbehörde EPSF die am 11.12.2015 an die Eiffage-Tochter Pichenot ausgegebenen Sicherheitszertifikate (Teil A und B) an die Eiffage Rail Service, einer Tochtergesellschaft der gleichen Gruppe, übertragen.
Der Transfer ermöglicht Eiffage Rail Service die Durchführung von Schienenfrachtdiensten auf dem nationalen Schienennetz, die nicht der Beförderung gefährlicher Güter dienen. Das Enddatum der Gültigkeit der Sicherheitszertifikate bleibt zum 11. Dezember 2020 festgelegt. (WKZ, Quelle EPSF, 28.06.16).

RechteckGroßbritannien: Hitachi warnt vor Brexit-Folgen
Einer der größten Investoren im Nordosten Englands wird seine Zukunft nach dem Brexit neu bewerten. Hitachi Rail Europe, mit mehr als 500 Beschäftigten in der Produktionsanlage Newton Aycliffe, County Durham, hatte schon vor der Brexit-Abstimmung davor gewarnt, dass ein EU-Austritt regionale Investitionen beeinträchtigen könnte.
Für die meisten globalen Unternehmen wie Hitachi, liegt der kritische Nutzen in der bestmöglichen Basis für den Zugriff auf den gesamten europäischen Markt mit 500 Millionen Menschen. Durch die "kalte wirtschaftliche Realität eines Brexit" können Arbeitsplätze verloren gehen und Investitionen zurückgehalten werden, sagte Chairman Hiroaki Nakanishi Anfang Juni gegenüber der Presse.
Weiterhin sagte er: "In den 80er Jahren kamen Nissan und Toyota unter der Basis in das Vereinigte Königreich, dass sie, wenn sie hier produzieren und britische Arbeitskräfte beschäftigen, als europäische Unternehmen behandelt werden. Dies war nur möglich, weil Großbritannien innerhalb der EU war; und so wurde die britische Autoindustrie wiederbelebt und konnte wieder exportierten. Aus Japan gesehen, bedeutet diese unglaubliche Erfolgsgeschichte einen großen Gewinn für das Vereinigte Königreich durch die Mitgliedschaft in der EU."
Als Reaktion auf das Referendum bestätigte Toshiaki Higashihara, President und Chief Executive von Hitachi Limited, gegenüber "The Northern Echo", dass sich an diesen Aussagen nichts geändert hat. Er fügte hinzu: "Wir werden uns die Zeit nehmen, sorgfältig die Auswirkungen zu bewerten, und Schritte unternehmen, sobald diese klarer geworden sind."
Wie Japanmarkt Online berichtet, verloren Nissan und Toyota an der Börse fast neun Prozent, Epson über neun Prozent, Hitachi über zehn Prozent. Der Nikkei 225 stürzte um 7,9 Prozent unter die Marke von 15.000 Yen (WKZ, diverse Quellen, 28.06.16).

RechteckSchweiz: Stadler baut neue Züge für Voralpen-Express

Ab Fahrplanwechsel 2019/2020 soll das Erfolgsprodukt Voralpen-Express auf der Strecke St. Gallen - Luzern mit einer zeitgemässen Fahrzeuggeneration verkehren. Der einheimische Hersteller Stadler konnte sich im Wettbewerb durchsetzen und erhält von der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) den Zuschlag für den Auftrag für elf FLIRT mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Schweizer Franken. Hans Altherr, Verwaltungsratspräsident von SOB, und Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, haben den Vertrag heute in Herisau unterschrieben.
Stadler hat sich in einer internationalen Ausschreibung durchgesetzt und hat den Zuschlag für die Ersatzbeschaffung des Voralpen-Express erhalten. Die älteren, teils 40 Jahre im Einsatz stehenden Kompositionen werden auf den Fahrplanwechsel 2019/2020 hin mit elf neuen FLIRT ausgetauscht. Hans Altherr, Peter Spuhler, Thomas Küchler, CEO SOB, und Pascal Cantin, Leiter Verkauf Schweiz bei Stadler, haben den Vertrag für die elf FLIRT heute gemeinsam in Herisau unterschrieben.
Für die SOB ist es ein historischer Moment: "Nach dem Ja von Bund und Kantonen 2014 zur Rollmaterialbeschaffung ist mit der heutigen Vertragsunterzeichnung ein weiterer Meilenstein erreicht. Mit rund 1500 Anforderungen an die neuen Fahrzeuge haben wir die Messlatte sehr hoch gesetzt, insbesondere auch deshalb, um den Ansprüchen unserer Reisenden zu entsprechen. Wir sind zuversichtlich, dass diese hochwertige Fahrzeuggeneration in Kooperation mit unserem regionalen Partner fristgerecht in Betrieb genommen wird», sagt SOB-Verwaltungsratspräsident Hans Altherr.
"Es freut uns ausserordentlich, dass wir die neuen Züge für diese sehr beliebte Strecke von St. Gallen nach Luzern bauen dürfen. Wir sind stolz, einen Beitrag zum Erfolgsprodukt Voralpen-Express leisten zu können. Die komplett neuen Züge werden den Fahrgästen auf dieser wunderschönen Strecke noch mehr Komfort bieten und den Fahrspass beträchtlich erhöhen", sagt Peter Spuhler. Es freue ihn besonders, dass sich mit diesem Auftrag für Stadler auch ein Kreis schliesse. Denn das Unternehmen konnte bereits Ende der 90er Jahre ein umfangreiches Modernisierungsprogramm an der bestehenden Flotte vornehmen und darf nun, knapp 20 Jahre später, die Fahrzeuge des Voralpen-Express ersetzen.
Bei den elf FLIRT handelt es sich um sechs 8-teilige und fünf 4-teilige Triebzüge der neuen Generation. Die hochwertige Innenausstattung ist speziell auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Benutzergruppen ausgerichtet: Pendlerinnen und Pendler finden Raum, wo sie in Ruhe arbeiten können. Touristen und Wochenend-Ausflügler geniessen die fantastische Aussicht aus den Panoramafenstern, können Skier und Velo deponieren und sich in den zwei Cateringzonen verpflegen. Für Familien steht ein eigener Familienbereich zur Verfügung.
Die 8-teiligen Züge verfügen über 361 Sitzplätze, davon 70 Plätze in der 1. Klasse. In den 4-teiligen Zügen stehen 198 Plätze zur Verfügung, davon 23 in der 1. Klasse. An allen Sitzplätzen stehen den Fahrgästen Steckdosen zur Verfügung. Die Züge fahren mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 160 km/h.
Wie alle FLIRT weisen auch diese Züge folgende typische Merkmale auf: Stufenlose Eingänge, eine grosszügige, übersichtliche Innenraumgestaltung, grosse Mehrzweckflächen in den Eingangsbereichen und Wagenkasten in Aluminium-Leichtbauweise, was zu deutlich tieferem Energieverbrauch und somit auch wesentlich tieferen Energiekosten führt. Innovative Fahrwerktechnik sorgt für verschleissarmen Betrieb auf dem kurvenreichen Streckennetz der SOB (Pressemeldung Schweizerische Südostbahn AG, 28.06.16).

RechteckTschechien: Schienennetzverwaltung übernimmt Bahnhöfe
Die tschechischen Bahnhöfe gehören in Zukunft nicht mehr zur Bahn (ČD), sondern zur staatlichen Schienennetzverwaltung (SŽDC). Den entsprechenden Vertrag unterschrieben beide Seiten am Freitag (24.06.16) in Prag.
Ab 1. Juli übernimmt damit die Schienennetzverwaltung rund 1500 Bahnhofsgebäude inklusive der dort Beschäftigten. Der Gesamtwert der Immobilien liegt bei 3,3 Milliarden Kronen (über 120 Millionen Euro). Die Tschechische Bahn will einen Teil des Erlöses zur Schuldentilgung verwenden, mit dem anderen soll der Betrieb modernisiert werden (Pressemeldung Radio Praha, 28.06.16).

Übersee

RechteckVietnam: Ghenh-Eisenbahnbrücke wieder in Betrieb


Fotos Verkehrsministerium.
Nach Belastungsfahrten ab 24.06.16 fuhr am Morgen des 26.06.16 der erste Zug Hanoi – Sai Gon über die innerhalb von drei Monaten renovierte Eisenbahnbrücke Ghenh über den Fluss Dong Nai. Die offizielle Einweihungsfeier soll am 02.07.16 erfolgen. Die neue Brücke wurde mit drei Bögen mit Spannweiten von je 75 m (gegenüber 4 der alten Brücke) und einer lichten Höhe von 6,5 m (alte Brücke 5 m) über dem Dong Nai entworfen.
Am 20. März 2016 wurden zwei Säulen der Brücke von einem Lastkahn gerammt, so dass die wichtige Nord-Süd-Verbindung unterbrochen war. Der Zusammenbruch der Brücke hatte mit Stichtag 16.05.16 einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von 800 Mrd. VND (39 Mio. USD) verursacht.
"Dies ist das Ergebnis der Bemühungen von Hunderten von Arbeitern, Ingenieuren und Managern, den normalen Verkehr auf der Nord-Süd-Bahnlinie wieder herzustellen", sagte Doi Sy Hung, stellvertretender Generaldirektor der Eisenbahngesellschaft Vietnam (WKZ, Quelle Vietnam+, Saigon-GPDaily, 28.06.16).

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