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Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

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LOK Report – News von Freitag, 29.05.15

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
EVG-Bundesvorstand stimmt
Tarifabschluss einstimmig zu

Absatzlinie
20 Jahre RMV
Absatzlinie
Förderprogramm "Regiobuslinien"
geht an den Start

Absatzlinie
ARAF verteidigt Unabhängigkeit
Absatzlinie
TrainOSE bietet Zugortung per GPS
Willkommen beim LOK Report
Foto links: Jörg Seidel

LOK Report aktuell

RechteckFototipp: BR 407 nach Paris
Am Montag, 01.06.2015, startet der kommerzielle Betrieb mit der BR 407 (bisher BR 406) nach Paris. Zuerst wird ein Umlauf übernommen:
• ICE 9558, Frankfurt (M) Hbf ab 05.59, Mannheim ab 6.38, Kaiserslautern ab 7.20, Saarbrücken Hbf ab 7.58 (-Paris)
• ICE 9555, (Paris-) Mannheim an 17.18, Frankfurt (M) Hbf an 18.05.
Über Fotos freut sich wie immer die Redaktion des LOK Report (LR, 21.05.15).

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckEVG: Bundesvorstand stimmt Tarifabschluss einstimmig zu
Der Bundesvorstand der EVG ist am späten Mittwochabend der Beschlussempfehlung der Tarifkommission gefolgt und hat dem vorliegenden Tarifabschluss einstimmig zugestimmt. Damit kann der neue Tarifvertrag für die 100.000 bei der DB AG Beschäftigten EVG-Mitglieder fristgerecht zum 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten.
"Unsere Kolleginnen und Kollegen sind von unserem Abschluss überzeugt, insbesondere davon, dass wir durchsetzen konnten, dass alle am Ende mindestens 120 Euro monatlich mehr in der Tasche haben werden und wir keinerlei Abweichungen bei einzelnen Berufsgruppen zugelassen haben, findet große Zustimmung", sagte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.
Im nächsten Schritt werde es nun darum gehen, in dem ebenfalls vereinbarten Tarifvertrag 4.0, die Berufsgruppen weiterzuentwickeln. Die Anforderungen und Verantwortlichkeiten in fast jedem Beruf bei der Eisenbahn hätten sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, so dass aus Sicht der EVG Handlungsbedarf bestehe. Hier die nötigen Anpassungen vorzunehmen sei mit dem Arbeitgeber im Rahmen des Tarifabschlusses vereinbart worden. "Dies wollen wir im Interesse der Kolleginnen und Kollegen so schnell wie möglichst umsetzen", machte Regina Rusch-Ziemba deutlich (Pressemeldung EVG, 21.05.15).

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Bahnberufe

Industrie

RechteckTX Logistik: Abfahrten von Norwegen nach Schweden verlegt
Der Intermodalzug, mit dem die TX Logistik AG (TXL) seit gut zwei Jahren Norwegen mit Italien verbindet, verkehrt seit Mai von Göteborg aus nach Verona. Grund dafür war die gemeinsam mit dem Hauptkunden getroffene strategische Entscheidung, die Relation in die schwedische Wirtschaftsmetropole zu verlegen.
"Von Göteborg aus fahren wir nun einmal die Woche im Rundlauf nach Verona, inklusive eines Zwischenstopps in unserem Hub in Padborg", erläutert Jörg Nowaczyk Geschäftsbereichsleiter Intermodal bei TXL. Gleichzeitig wird der bisherige Company train aufgrund zahlreicher Nachfragen für weitere Nutzer geöffnet. "Wir sehen durch das vorhandene Intermodalvolumen in der Region gute Wachstumschancen", sagt Jörg Nowaczyk. "Ab September wollen wir unser Angebot mit einem zweiten Rundlauf aufstocken."
Abgefertigt wird der Intermodalzug im Terminal Arken im Göteborger Hafen. Die Abfahrtszeiten sind immer freitags um 19.30 Uhr. Am darauffolgenden Montag ist der Zug dann um 12.00 Uhr im Terminal Quadrante Europa in Verona. Start in Italien ist jeweils samstags um 4.30 Uhr mit Ankunft am Montag um 4.00 Uhr morgens in Schweden. Jörg Nowaczyk: "Damit sind wir rund fünf Stunden vor der Fähre in Göteborg." Sämtliche Leistungen werden dabei von TX Logistik in Eigenregie abgewickelt. Dazu verfügt das Eisenbahnlogistikunternehmen über alle erforderlichen Lizenzen und setzt bei der Fahrt durch Italien, Österreich, Deutschland, Dänemark und Schweden moderne Mehrsystemlokomotiven und eigene Lokführer ein.
Neben dem Ausbau der intermodalen Nord-Süd-Verbindung gibt es zudem Überlegungen für nationale Züge von Göteborg aus Richtung Stockholm oder zu anderen Wirtschaftszentren in Schweden. "Dies können reine Seecontainerzüge oder auch gemischte Züge werden",
erläutert Klaus Niemöhlmann, als Geschäftsbereichsleiter bei TX Logistik für die maritimen Verkehre zuständig. "Hier gibt es eine Nachfrage von Reedern und Spediteuren mit denen wir derzeit intensive Gespräche führen." Strategischer Brückenkopf zur Koordination der intermodalen und maritimen Verkehre sowohl auf der Achse Süd-Nordeuropa als auch national ist das skandinavische Headoffice von TXL in Helsingborg (Pressemeldung TX Logistik, 21.05.15).

RechteckUIC: E-Ticketing Workshop in Utrecht, Niederlande
Anschließend an den erfolgreichen Workshop vom 24. und 25. Oktober 2012 in Frankfurt am Main fand die 2. Ausgabe des E-Ticketing Workshops der UIC am 21. und 22. Mai 2015 in der NS-Hauptverwaltung in Utrecht, Niederlande, statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Internationalen Eisenbahnverband UIC, zusammen mit dem Internationalen Eisenbahntransportkomitee CIT und den niederländischen Nationalbahnen NS, mit Unterstützung von Mastercard.
Das Reisen mit der Bahn wurde durch die technologische Entwicklung tiefgreifend verändert. Die Bahnunternehmen stehen heute vor der Aufgabe, neue Ticketing-Systeme zu entwickeln, um Kosten zu senken und Kundenerwartungen zu erfüllen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, suchte man im Rahmen des Workshops nach einer optimalen Lösung, um Bahnreisen in jeder Hinsicht attraktiver zu gestalten und die Teilnehmer mit den neuesten diesbezüglichen Entwicklungen vertraut zu machen.
Bei den Teilnehmern an diesem Workshop handelte es sich um Manager, Experten, Entscheidungsträger im E-Tickering aus dem juristischen, kommerziellen und technischen Bereich, Fahrausweisvertreiber, Bahnunternehmen und Beraterfirmen.
Luis Casado, hochrangiger Sachbearbeiter in der UIC-Abteilung Personenverkehr, dankte den Anwesenden im Namen der UIC für ihre Teilnahme am Workshop und zeigte sich erfreut, dass sie der Einladung so zahlreich gefolgt waren (90 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt). Der Workshop bot Gelegenheit, sich mit den jüngsten E-Ticketing-Entwicklungen zu befassen.
Haupttehmn des ersten Tages waren strategische Fragen zu Ticketing-Technologien und –Neuerungen im Bahnbereich:
- Mastercard-Lösungen für die Bahnen: Andrew Slattery, Mastercard
- Bluetooth Low Energy (BLE) im Dienst von E-Ticketing: Jeremy Acklam (GTA)
- Host Card Emulation (NCE), eine Lösung für das NFC-Ticketing: John Elliott (CHYP)
- Überblick über das E-Ticketing aus Sicht der Ticketvertreiber: Klaus Kreher (Travelport)RAIL TICKETING INNOVATION (part II)
- Das Universelle Bahn-Ticketing: David Sarfatti (UIC)
- NS-Technologien zum E-Ticketing: Joost Mortier (NS) - Neue Entwicklungen zu NFC: Nicolas Generali (SNCF)
- Neue Entwickungen bei Touch and Travel: Ruetger Fenkes (DB)
Im 3. Teil des ersten Tages ging es um den rechtlichen Rahmen für E-Ticketing. Ausführungen dazu machte Tetyana Payosova, Rechtsberaterin des CIT. Sie schilderte die juristischen Anforderungen an E-Tickets und die erforderliche Kohärenz der Ticketing-Anforderungen im Hinblick auf die rechtlichen, funktionalen und technischen Spezifikationen. Victorine Kossi, DBRechtsabteilung sprach zum Thema Datenschutz, wobei sie die Bedeutung der Sicherung und Minimierung privater Datenangaben betonte.
Der zweite Tag war Workshops, Analysen und Diskussionen gewidmet. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, jeweils eine Gruppe zu wählen, die zwei E-Ticketing-Fragen sowie kommerzielle, rechtliche und technische Fragen behandelte. Dabei konnten sie zwischen mehreren, von Experten des jeweiligen Bereichs geleiteten, Gruppen wählen (Pressemeldung UIC, 21.05.15).

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LOK Report

 

Aus den Ländern

RechteckBW: Förderprogramm "Regiobuslinien" des Landes geht an den Start
Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat zum 22. Mai 2015 das Förderprogramm "Regiobuslinien" ausgeschrieben. Förderanträge können von den für den Busverkehr zuständigen Stadt-, und Landkreisen sowie dem Verband Region Stuttgart ab sofort gestellt werden. Das Land übernimmt jeweils die Hälfte des entstehenden Betriebskostendefizits für Neueinrichtung oder Ausbau der Buslinien. "Die Regiobuslinien schließen Lücken im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs genau dort, wo es nötig ist: im ländlichen Raum und im Übergang vom ländlichen in den städtischen Raum", erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann. 
Hochwertige Regiobusse, die mit Klimatisierung und W-LAN ausgerüstet sein werden, verkehren zukünftig im Stundentakt und verknüpfen Bus und Bahn. Die Betriebszeiten der Regiobuslinien orientieren sich dabei sowohl unter der Woche, als auch am Wochenende an denen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Fährt der erste Zug vor 6 Uhr morgens oder nach 23 Uhr abends, so stellt der Regiobus die Anbindung an diesen sicher. "Wichtig ist mir, dass Pendler, die früh morgens ihren Arbeitsplatz erreichen müssen oder spät abends erst nach Hause kommen, eine echte Alternative zum Pkw haben. Nur so kann sich Mobilitätsverhalten wandeln", so Minister Hermann. "Zudem bietet ein kostenloser W-LAN-Zugang den Fahrgästen neue Möglichkeiten, ihren Aufenthalt im Regiobus zu nutzen und beispielsweise mit Smartphones im Internet zu surfen" ergänzte der Minister.
Entsprechend ambitioniert sind die Förderkriterien für Regiobuslinien definiert. Sie lassen jedoch den Stadt- und Landkreisen genügend Handlungs- und Planungsspielräume, welche und wie sie die Lücken vor Ort im Detail schließen wollen. 
Für die Jahre 2015/2016 stehen insgesamt 4,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Die ersten verbesserten Buslinien sollen nach Zielvorstellung des Ministeriums bereits Ende des Jahres zum Fahrplanwechsel in Betrieb gehen. Dem erklärten Ziel eines flächendeckenden Nahverkehrsangebotes im Stundentakt mit Bahn, Bus und Anrufsammeltaxi in Baden- Württemberg kommt das Land mit dem Förderprogramm "Regiobuslinien" einen guten Schritt näher. Zumal geplant ist, das Programm so bald wie möglich auf die stündliche Anbindung von Unterzentren an den SPNV auszuweiten (Pressemeldung Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, 29.05.15).

RechteckBayern: Mobilfunkausbau im Münchner U-Bahnnetz
"Nie ohne mein Smartphone" heißt es auch in der Münchner U-Bahn: Die Fahrgäste greifen immer öfter zu ihrem Gerät, um damit vor allem Daten herunterzuladen, aber auch um immer und überall erreichbar zu sein. Bis zu viermal mehr Daten werden heutzutage im Vergleich zu vor zwei Jahren in U-Bahnen abgerufen und verschickt. Hinzu kommen mehr als eine halbe Million Handygespräche pro Woche im unterirdischen Teil der Münchner U-Bahn. Grund genug für die drei Mobilfunknetzbetreiber Vodafone, Telefóni­ca und Telekom unter der Federführung von Vodafone jetzt den weiteren Ausbau der Netze entlang der U-Bahnlinien zu starten. In zwei Stufen wer­den U-Bahn-Gäste eine Optimierung ihrer Verbindung spüren: Bis Juni 2015 erhalten die Fahrgäste deutlich mehr Kapazität im U-Bahn-streckennetz, bis Ende 2017 werden weitere Vorteile folgen.
Der Ausbau unter der Federführung von Vodafone erfolgt mit dem Ziel, dass München als zweite Millionenstadt schon bald schnelle Datendienste über LTE in der U-Bahn nutzen kann. Bereits heute versorgen insgesamt 140 Funkzellen die unterirdischen U-Bahnlinien mit GSM- und UMTS-Diensten. Im zweiten Quartal, mit Ende des Ausbaus, verteilt sich die Ka­pazität auf über 200 Funkzellen. Diese sind mit dem UMTS-Standard HSPA für die schnelle mobile Datenübertragung ausgerüstet. Notwendig ist dafür die Installation von zusätzlicher Übertragungstechnik.
Dafür errichten die Netzbetreiber einen neuen Technikraum, in dem die Drähte und Signale buchstäblich zusammenlaufen. Dieser Ausbau schafft auch die technische und strukturelle Basis für den geplanten Ausbau der LTE-Technik in den U-Bahntunneln. Im Laufe des kommenden Jahres wol­len die Mobilfunkunternehmen mit der Planung für das LTE-Netz beginnen.
Um mit der weiter wachsenden Smartphone-Nutzung Schritt halten zu können, investieren die Netzbetreiber massiv in den Ausbau der Netze. Eine Besonderheit des Netzausbaus in der Münchner U-Bahn sei, dass die Netzbetreiber diese große technische Herausforderung gemeinsam vorantreiben und finanzieren. Damit wer­de München nach Berlin die zweite deutsche Großstadt mit einer LTE-Versorgung in den unterirdischen U-Bahnlinien sein, versprechen die Netzbetreiber.
Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung: "Wir sehen im täglichen Betrieb, wie wichtig die mobile Datenanbindung für unsere Fahrgäste ist. Egal ob über oder unter der Erde: Es wird einfach erwartet, dass die Handynutzung in schneller Geschwindigkeit möglich ist. Aus diesem Grund begrüßen wir die Inves­titionen der Netzbetreiber und unterstützen diese mit unserem Know-how." (Pressemeldung MVG, 29.05.15).

RechteckHessen: 20 Jahre Rhein-Main-Verkehrsverbund
Als Erfolgsgeschichte hat Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die Entwicklung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) bezeichnet. "Heute befördert der RMV jeden Tag 2,5 Millionen Fahrgäste – das sind 35 Prozent mehr als 1996", sagte der Minister am Donnerstag aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Verbandes.
"Aus tausenden Bus- und Bahnlinien in den unterschiedlichen Städten und Kreisen ist ein einheitliches, vertaktetes System entstanden, das mit einem Fahrschein benutzt werden kann", sagte der Minister. "Dinge, die heute als selbstverständlich wahrgenommen werden, sind durch die Verbundgründung erst möglich geworden, wie beispielsweise das Semesterticket. Auch die Leistungen wurden ausgeweitet, alleine das S-Bahn-Angebot ist in dieser Zeit um zwei Drittel gewachsen. Man muss es klar sagen: Ohne den RMV würde der Straßenverkehr im Rhein-Main-Gebiet täglich zusammenbrechen. Selbst der eingefleischteste Autofahrer muss ein ÖPNV-Fan sein."
Mitte der 90er Jahre Al-Wazir erinnerte daran, dass der RMV im Zuge der Bahnreform Mitte der 90er Jahre entstand. Damals übertrug der Bund den Ländern die Aufgabe des regionalen Schienenverkehrs und verpflichtete sich, die dafür erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Neben dem RMV sind in Hessen der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und – für den Kreis Bergstraße – der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) tätig.
"Die Verkehrsverbünde zeigen: Es hat sich bewährt, regionale Aufgaben regional zu organisieren", sagte der Minister. "Wir haben heute bessere Verbindungen, modernere Fahrzeuge, attraktivere Stationen. Leider müssen wir gleichzeitig erleben, dass sich der Bund immer mehr seiner Verantwortung entzieht und den Ländern die nötigen Mittel vorenthält. Das ist das Gegenteil einer nachhaltigen Verkehrspolitik; es schadet dem Angebot für die Bürgerinnen und Bürger, und es schadet unserem Wirtschaftsstandort."
Der Minister wies auf das finanzielle Engagement des Landes für den ÖPNV hin. Als Beispiele nannte er die Rahmenvereinbarung mit den Verkehrsverbünden und der DB Station & Service AG über die Modernisierung von Bahnhöfen und die Beteiligung des Landes an Schienenprojekten: "Die Nordmainische S-Bahn, die Regionaltangente West, die S-Bahn nach Usingen und der Ausbau der S6 sind dringend nötige Projekte, die wir vorantreiben, um den ÖPNV attraktiver zu machen und damit die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet zu sichern." Abseits der Ballungsräume stellten sich jedoch andere Herausforderungen: "Wo die Einwohnerzahlen sinken, müssen wir neue Wege gehen. Anruf-Sammel-Taxis, Bürgerbusse, die Einbeziehung privater Fahrten mittels digitaler Vernetzung – der ÖPNV der Zukunft muss viele Möglichkeiten nutzen." (Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 29.05.15).

RechteckSchleswig-Holstein: AKN bietet ab sofort WLAN an allen Stationen

Starteten per Knopfdruck das kostenfreie Highspeed-WLAN: AKN-Vorstand Wolfgang Seyb (links) und wilhelm.tel-Geschäftsführer Theo Weirich
Wer bisher nicht recht wusste, wie er sich beim Warten auf den Zug die Zeit vertreiben sollte, dem bietet die AKN Eisenbahn AG (AKN) einen neuen Service: Ab sofort verfügen alle AKN-eigenen Stationen über ein kostenfreies WLAN. Möglich macht diesen modernen Stationsservice eine neue Kooperation mit dem Norderstedter Kommunikationsanbieter wilhelm.tel. AKN-Vorstand Seyb und wilhem.tel-Geschäftsführer Weirich drückten am Donnerstag, 28. Mai symbolisch den Startknopf und gaben somit das Netz frei.
"Wir stellen schon seit einiger Zeit im öffentlichen Bereich in Norderstedt ein frei zugängliches Funknetz zur Verfügung", erläuterte wilhelm.tel-Geschäftsführer Theo Weirich. "Die Kooperation mit der AKN gibt uns die Möglichkeit, unseren Internetzugang "MobyKlick" auch in Regionen mit einer sonst eher geringen Bandbreite anzubieten." Die Höchstgeschwindigkeit garantiere unter anderem ein schnelles und verzögerungsfreies Laden z.B. von Musik und Videos. "Wir schränken weder Inhalte ein noch drosseln wir die Geschwindigkeit", führte Weirich weiter aus. Er freue sich über die Kooperation mit der AKN, steige so doch der Bekanntheitsgrad des bewährten MobyKlick-Netzes sprunghaft an. Für die AKN sei die Zusammenarbeit mit wilhem.tel ein großer Gewinn, so AKN-Vorstand Wolfgang Seyb. "Wir sind bundesweit das erste Verkehrsunternehmen, das flächendeckend an all seinen Stationen einen kostenfreien WLAN-Zugang bietet." Das sei ein wichtiger Schritt Richtung Modernität. "Mit wilhelm.tel haben wir einen verlässlichen und erfahrenen Partner an unserer Seite, der zudem noch aus der Region stammt und wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen gemeinsam diesen innovativen Service bieten können", führte Seyb weiter aus.
Die AKN-Linien: A1 Neumünster – Eidelstedt, A2 Ulzburg Süd – Norderstedt Mitte sowie A3 Elmshorn – Ulzburg Süd. Sowohl die Haltestellen Eidelstedt als auch Neumünster sind keine AKN-eigenen Bahnhöfe. Daher ist das neue Angebot dort nicht nutzbar. Die Stadt Norderstedt verfügt bereits flächendeckend über frei nutzbares WLAN.
Bei Aktivierung des WLAN-Zugangs an einer AKN-Station erscheint auf dem jeweiligen Smartphone, Tablet-PC oder Notebook automatisch das MobyKlick-Netz. Per SMS-Anfrage erhalten Wartende die Zugangsdaten. Einloggen und lossurfen – fertig. Der WLAN-Zugang steht allen Kunden nun für die Dauer von 24 Stunden kostenfrei zur Verfügung (Pressemeldung AKN, 29.05.15).

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Berliner Parkeisenbahn

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTerminvorschläge zum Wochenende
Termine zu Museumsveranstaltungen an diesem Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (29.05.15).

RechteckBrohltalbahn


Am 25.05. war die Malletlok 11sm der Brohtalbahn, die seit kurzem wieder unter Dampf steht, vor dem voll besetzten Vulkan-Express im Einsatz (Jürgen Reichert, 29.05.15)
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Rechteck SAB Ferien-Express


In den baden-württembergischen Pfingstferien ist von Mittwoch bis Freitag der Ferien-Express der Schwäbischen Albbahn zwischen Schelklingen - Münsingen und Engstingen unterwegs. Leider war das Wetter am Mittwoch nicht so richtig ferienfreundlich, als die 2-teilige MAN-Garnitur der SAB zum Einsatz kam (Harald Becker, 29.05.15)
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RechteckSugar Cane Train Maui USA

Der Sugar Cane Train war eine bekannte Touristenattraktion auf der Insel Maui im Hawaii Archipel. Die rund 10 Kilometer lange Strecke verband die Orte Lahaina, Kaanapali und Pukolii und wurde 1970 aus dem Material einer stillgelegten Zuckerrohrbahn neu gebaut. Zum Einsatz kamen zwei 1943 bei Porter gebaute 914 mm spurige Dampflokomotiven im Wildwest Look. Zu den weiteren Dampflokomotiven gehörte die am Streckenendpunkt Laihana ausgestellte Lok Waikukalaua (Baldwin 1921).
Leider wurde der Betrieb der Bahn im August 2014 eingestellt. Die Internetseite spricht von einem Neuanfang Ende 2015. Davon war aber bei einem Besuch im Mai noch nichts erkennbar (Text Jörg Seidel, Fotos Melanie Eisnerr, 29.05.15).

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Mit der Kamera notiert

RechteckČerná v Pošumaví


Der Bhf Černá v Pošumaví (KBS 194) liegt am Strecke České Budějovice (Budweis) - Nová Pec (Salnau) - Černý Kříž (Schwarz Kreuz). Derzeit sind auf der Strecke Bauarbeiten, wegen Bauarbeiten wurde zwischen Český Krumlov (Krummau) und Boršov nad Vltavou SEV eingerichtet. Der Bhf Černá v Pošumaví wurde ganz saniert. Viele Bü werden mit Lichtsignalen ausgestattet. Im Bhf Černá existiert noch ein Anschlussgleise zum Sägewerk, aber dort ist kein Eisenbahngüterverkehr! Geringe Holzlandung ist am Nebengleis zu beobachten, dieses Gleis wurde bei der Sanierung sehr verkürzt (Martin Kubik, 29.05.15)
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RechteckE 655 mit Übergangskupplung


Am Pfingstsonntag 24. Mai steht frühmorgens die E 655.416 im Bahnhof Bozen, abfahrbereit in Richtung Brenner oder Franzensfeste mit zusätzlichen Güterzug-Schlussleuchten (Intervallblitzern). Auf der Stirnseite fällt die montierte Scharfenberg-Übergangskupplung auf, mit der eine Nahverkehrsgarnitur nach Bozen geholt werden soll.
Die E 655 wurden von 1975 bis 1989 als E 656 "Caimano" für eine v/max von 160 km/h gebaut. Der Umbau für den Güterzugdienst mit geänderter Getriebeübersetzung für 120 km/h geht einher mit der Umzeichnung auf E 655 (GK, 29.05.15)
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RechteckFASSI


Das Fahrerassistenzsystem FASSI der Berliner S-Bahn wurde von der DB Kommunikationstechnik GmbH entwickelt. Durch FASSI werden rund 1,5 Kg Buchfahrpläne und Langsamfahrstellen-Hefte ersetzt. Außerdem gibt FASSI Tipps, wann ausgerollt, gebremst oder beschleunigt werden soll.
FASSI ist in allen Baureihen 480.0 / 480.5, 485 / 885 und 481 / 482 bis Ende Dezember 2014 eingebaut worden. Vom 01.01.2015 bis zum 12.04.2015 wurde ein umfassender Testbetrieb durchgeführt. Seit Montag, den 13.04.2015 läuft der Echtbetrieb.
Alle Systeme sind doppelt ausgelegt. Die Software und die Kommunikation läuft über GSM über mehrere SIM Karten. Abgestellte Fahrzeugen können so mit Software versorgt werden. Auf den Fahrzeug ist ein Notfall-Buchfahrplan vorhanden.
In einer 2. Phase sollen Anschlußwartezeiten, Anschlüsse Umsteigemöglichkeiten zum Regionalverkehr, Bus und Straßenbahn U-Bahn angezeigt werden. So warten im S-Bahnhof Berlin Gesundbrunnen die Züge des Innenrings auf die Züge, die am gleichen Bahnsteig nach / von Wannsee fahren und umgekehrt (Thomas Splittgerber, 29.05.15).

RechteckFünen



Zwischen Nyborg und dem gegenüberliegenden Kosör auf Seeland hatte man in den 80-Jahren eine über 6 km lange Straßen- und Eisenbahnverbindung gebaut, deren Eröffnung groß gefeiert wurde. Zusammen mit deren Bau wurde der Bahnhof in Nyborg verlegt. Genau dort hält kurz ein Pärchen IC-3 Dieseltriebwagen, bevor es auf dem Weg nach Kopenhagen diese Brücke in Angriff nimmt.
Kurze Zeit später "brettert" eine ME bei 160 km/h mit ihren Doppelstockwagen am Bahnsteig vorbei. 500 m weg liegt der alte Bahnhof an der Zufahrtstraße. Dahinter viel freie Fläche und am Rande das ehemalige Lokdepot. Rechts davon gingen die Gleise zur Eisenbahnfähre Nyborg-Korsör die mit Eröffnung der Brücke den Betrieb einstellte. Die Kais im Hafen sind noch erhalten.
Die Brücken-Verbindung hat eigentlich zwei Teile: Einen flacheren Bereich von Nyborg aus bestehend aus Betonteilen auf Stelzen - hier gerade von einer Diesellok Reihe MZ mit einem Autotransportzug befahren - und einer imposanten Hängebrücke. Der flache Teil wird von Straße und Bahn benutzt, die Hängebrücke und die anschließende Rampe nur von der Straße, während die Bahn diesen Bereich wegen der Schiffs-Fahrrinne im Tunnel unterquert (Andreas Bogott, 29.05.15).

RechteckMetronom und Westfalenbahn testen

Zum Fahrplanwechsel im Dezember erfolgen bekanntlich auf elektrischen Strecken vor allem in Ostniedersachsen umfangreiche Veränderungen, der "Rote Riese DB" verabschiedet sich von weiteren Strecken, und die Privaten folgen nach. Das sind in diesem Fall die OHE-Tochter metronom und die Westfalenbahn, Bielefeld, die von vier Partnern, darunter der Mindener Kreisbahn, gehalten wird.
Für den Verkehr Hannover – Wolfsburg setzt metronom 20 vierteilige Coradia INT 54 ein, die länger als die Coradia 41 sind. Sie fahren auch von Wolfsburg über Braunschweig nach Hildesheim im Bereich des Braunschweiger Zweckverbandes. Derzeit sind zwei dieser Triebwagenzüge in Uelzen abgestellt und haben schon umfangreiche Testfahrten, sogar auf der Deisterbahn, absolviert, wo sie wohl nie fahren werden.
Ihre Unterhaltung findet allerdings nicht in Uelzen oder überhaupt bei metronom statt sondern im Herstellerwerk Alstom, Salzgitter.
Die Westfalenbahn, Bielefeld, von deren vier Gesellschaftern eine die Mindener Kreisbahn ist, geht mit 13 dreiteiligen und fünf fünfteiligen Elektrotriebwagen von Stadler an den Start zwischen Braunschweig und Bielefeld sowie über Osnabrück von Löhne aus bis Theine. Dafür wird in Minden von der MKB gerade eine Wartungsanlage gebaut. Abgesehen von der S-Bahn Hannover, der Relation von der Landeshauptstadt nach Norddeich und einem kleinen Netz zwischen Bad Harzburg und Göttingen rollt dann kaum noch etwas in Rot auf dem Gleisnetz in Niedersachsen, sieht man von grenzüberschreitenden Verbindungen wie Braunschweig – Magdeburg, Lüneburg – Lübeck oder Uelzen – Stendal ab.
Das Bild zeigt einen der mit einem bisher nicht angewendeten Farbdesign und dem Niedersachsenross versehenen Züge im Abstellbereich in der Nähe des Stellwerks (WR, 29.05.15)
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RechteckMüllheim/Baden



Nachdem in den letzten Wochen immer mal wieder die 151 124 von SRI in klassischem Grün in Müllheim/Baden pausierte, so auch am 29.04. neben 'Blauwal' 907 der SNCF als RB nach Mulhouse, gab es am 25.05. mit 6193 211 (Jimmy 2), 217 und 225 (Abnahmedatum 10.04.2015) drei Vectron von European Locomotive Leasing (ELL bzw. D-ELOC) mit Österreich-Zulassung zu bewundern, die jüngste davon in einem leicht abgewandelten Farbschema mit Grundfarbe des Lokkastens in dunkelblau statt dunkelgrau.
Am 26.05 war eine bunte Mischung mit 193 217 ELL, 151 124 SRI und 482 007 SBB zu sehen (Jürgen Recknagel, 29.05.15)
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RechteckMysłowice


In Mysłowice traf ich die TRAXX E-Lok 185 250 von Orlen KolTrans, daneben die DBPL 311D-04 (Ryszard Rusak, 29.05.15).

RechteckPingelheini


"Pingelheini": so heißt der Museumszug auf der Bremen-Thedinghauser-Eisenbahn, der mehrmals im Jahr südlich von Bremen zwischen Bremen-Kirchhuchting und Thedinghausen über Leeste verkehrt. Es findet aber auch noch regulärer Güterverkehr auf dieser Bahnlinie statt.
Wegen einem Schaden an der Stammlok V41 seit einigen Monaten ist jetzt die V61 Zuglok des "Pingelheini", diese Lok war zuvor in Hoya bei der VGH. Betriebsmittelpunkt der Kleinbahn ist Leeste, wo ein zweiständiger Lokschuppen steht. Die Fotos entstanden alle am Pfingstsonntag dem 24.05.2015 (Dr. Jochen Christoph, 29.05.15)
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RechteckWürzburg



Durch den Würzburger Hauptbahnhof rollte am frühen Nachmittag diese Überführung des DB-Museums. In Schlepp von 140 423-5 waren 111 001-4 und E03 001 sowie u.a. ein Schnellzugwagen der DB Stiftung (GWS, 29.05.15).

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Tanago

Europa

RechteckFrankreich: ARAF verteidigt ihre Unabhängigkeit
Die Regulierungsbehörde für den Bahnbetrieb (ARAF) hat am 13.05.15 eine ablehnende Stellungnahme (Avis n° 2015 - 016 du 13 mai 2015) zu dem Entwurf eines Dekrets der Regierung in Bezug auf die Organisation und Arbeitsweise der ARAF innerhalb der Bahnreform gegeben. Die ARAF hat dabei eine Reihe von Empfehlungen gegeben, die die Unabhängigkeit gegenüber der Regierung erhalten sollen.
Der Entwurf der Regierung sah ein paar Einschränkungen vor, die für die Kollegen der Regulierungsbehörde für elektronische Kommunikation und Post (ARCEP) und der Regulierungsbehörde für Energie Energie (CRE) nicht gelten. Die Empfehlungen der Araf betreffen drei Punkte der Verordnung: die Verfahren zur Anhörung der Regierung, den jährlichen Tätigkeitsbericht und die rechtzeitige Veröffentlichung der Stellungnahmen der Araf.
In einem Interview mit Le Parisien verteidigt ARAF-Präsident Pierre Cardo in seiner Rolle als "Eisenbahnpolizist" noch einmal seine Schlüsselrolle zur Überwachung des Wettbewerbs nach Jahrzehnten eines Monopols der SNCF. Erstens, weil nach dem Güterverkehr auch der Schienenpersonenverkehr für den Wettbewerb geöffnet werden soll und zweitens, weil die Regierung plant, als Teil des Macron-Gesetz der ARAF auch die Regulierung der Omnibus-branche und vor allem der Autobahnkonzessionen zu übertragen. Aber Pierre Cardo sieht diese Unabhängigkeit durch das vorgeschlagene Dekret bedroht.
Der Entwurf sieht vor, dass die ARAF vor jeder Entscheidung die Regierung konsultieren muss. "Wo ist in diesem Fall unsere Unabhängigkeit? Europa wollte die Araf und das Parlament hat uns geschaffen, um zu vermeiden, dass der Staat schizophren wird, er soll einerseits Richter und Jury sein und ist andererseits Mehrheitsaktionär der SNCF", erklärt er die Position der ARAF.
Die ARAF müsse Entscheidungen treffen können, die nicht immer angenehm für die SNCF sein werden. Mit Blick auf einen Moloch wie die SNCF, brauche man eine starke Regulierungsbehörde, sonst werde die SNCF "den Wettbewerb erschlagen, statt sich ihm anzupassen".
Die ARAF hat derzeit 48 Angestellte, es sollten 60 werden, mit der Liberalisierung des Busmarkts und Kontrolle der Autobahnen wird man 70 Mitarbeiter benötigen. Da man es mit Gruppen wie Vinci und Eiffage zu tun haben wird, benötigt man eine starke ARAF, denn "ihre Verträge sind Beton". (WKZ, Quellen ARAF, Mobilcites, Le Parisien, 29.05.15).

RechteckGriechenland: Zugortung per GPS
Das griechische EVU TrainOSE bietet seit Neuestem seinen Kunden auf den elektrifizierten Strecken im Bereich der S-Bahnen (Proastiakos) Athen und Thessaloniki eine live-Ortung der Züge per GPS an, was auch das Reisen der Smartphonebesitzer erleichtern soll (Johannes Schenkel, 29.05.15).

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