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LOK Report – News von Freitag, 18.04.14

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Foto links: Rüdiger Lüders

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckGDL: Streik bei der Rostocker Straßenbahn - alle Züge standen still
Und wieder standen alle Züge bei der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) still. Auch die Ersatzverkehre funktionierten nicht. Entsprechende Busse fuhren ziemlich leer umher. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte am 17.04.14 bereits zum sechsten Mal zu dem knapp dreistündigen Arbeitskampf aufgerufen.
„Bei der 98-prozentigen Zustimmung zum Streik in der Urabstimmung und der Wirksamkeit der Streiks müsste das Unternehmen eigentlich begriffen haben, dass sie den Tarifkonflikt nicht aussitzen kann“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.
Als neue Eskalationsstufe hat die RSAG deshalb gedroht, die Mitarbeiter zu entlassen und die Schuld der Gewerkschaft zuzuschieben. Sie will den Subunternehmervertrag mit der DB Regio AG kündigen. „Ein solch perfides Vorgehen fordert nicht nur jeden betroffenen Fahrgast heraus, sondern erfordert in erster Linie eine glasklare Positionierung des Eigentümers“, so Weselsky.
Obwohl die GDL eine moderate und stufenweise Entgelterhöhung zum Niveau der Flächentarifverträge für Lokomotivführer BuRa-LfTV und Zugbegleiter BuRa-ZUBTV angeboten hat, unterbreitet die RSAG auch weiterhin kein verbessertes Angebot. Weselsky forderte das Unternehmen erneut auf, schnellstens ein akzeptables Angebot vorzulegen und die Fahrgäste nicht weiter in Mitleidenschaft zu ziehen: „Es liegt einzig an ihm, weitere Arbeitskämpfe zu verhindern.“ (Pressemeldung GDL, 18.04.14).

Industrie

Rechteck Funkwerk: Konzernjahresabschluss 2013
Die Funkwerk AG erzielte im Geschäftsjahr 2013 in den fortgeführten Geschäftsbereichen einen Konzernumsatz von 94,8 Mio. Euro, der rund 12 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert blieb (Vorjahr: 107,3 Mio. Euro). Sowohl im Segment Traffic & Control Communication als auch im Bereich Security Communication reduzierte sich das Umsatzvolumen auf 47,9 (Vorjahr 56,3) Mio. Euro bzw. 46,9 (Vorjahr: 50,9) Mio. Euro. Die Werte aus beiden Jahren wurden jeweils um veräußerte Unternehmensteile bereinigt. 2013 verkaufte Funkwerk die Microsyst Systemelectronic GmbH in Weiden, die britische Tochtergesellschaft Funkwerk Information Technologies York Limited und die Funkwerk eurotelematik GmbH, Ulm. Außerdem trennte sich die Gruppe nach sorgfältiger Chancen-/Risikenabwägung vom Geschäftsbereich Betriebsleit- und Signaltechnik, der im Wesentlichen am bisherigen Standort Kiel angesiedelt war. Wirtschaftlich fand die Transaktion zum 1. Januar 2014 statt, der endgültige Vollzug erfolgte Anfang dieser Woche erfolgreich.
Die konzernweiten Auftragseingänge summierten sich 2013 auf 91,8 Mio. Euro gegenüber 96,3 Mio. Euro im Vorjahr. Nachdem mehrere Auftragsvergaben lediglich zeitlich verschoben wurden, rechnet die Gesellschaft 2014 mit einem Nachholeffekt. Der Auftragsbestand lag Ende Dezember bei 45,3 (Vorjahr: 47,2) Mio. Euro.
Neben den Verkäufen, mit denen Funkwerk eine Konzentration auf ihr angestammtes Kerngeschäft und rentable Einheiten abstrebt, prägten Restrukturierungsarbeiten im Werk Salzgitter, Fertigungsverlagerungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität den Geschäftsverlauf. Das operative Betriebsergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche vor Wertkorrekturen und Restrukturierungsaufwendungen war mit 0,1 (Vorjahr: 2,2) Mio. Euro leicht positiv. Das EBIT verbesserte von -4,7 Mio. Euro auf -1,3 Mio. Euro. Hierfür waren deutlich verringerte Restrukturierungsaufwendungen sowie Wertkorrekturen verantwortlich. Nach Steuern reduzierte sich der Nettofehlbetrag von -7,3 Mio. Euro auf -5,1 Mio. Euro. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von -0,63 (Vorjahr: -0,90) Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr 2014 prognostiziert die Funkwerk AG einen leichten Umsatzanstieg auf rund 100 Mio. Euro im Konzern. Dabei setzt sie auf organisches Wachstum, einen beständigeren Grundumsatz, den Ausbau der Serviceaktivitäten und eine zunehmende Internationalisierung. Besondere Chancen sieht die Gesellschaft im Bereich ganzheitlicher Lösungen und will sich als Spezialist für anspruchsvolle Systeme positionieren. Das operative Betriebsergebnis im Konzern verbessert sich im laufenden Jahr voraussichtlich auf rund 2 Mio. Euro.
Im März 2014 unterzeichnete die Funkwerk AG mit der Hörmann Holding GmbH & Co. KG und der Hörmann Finance GmbH, beides Unternehmen des Mehrheitsaktionärs, Verträge zur Sicherung der Anschlussfinanzierung, nachdem der bisherige Konsortialdarlehensvertrag mit drei deutschen Banken auslief. Mit einem unbefristeten Avalrahmen von bis zu 20 Mio. Euro und einer zusätzlichen Factoring-Vereinbarung wurde eine stabile Grundlage für die Zukunft der Funkwerk AG geschaffen (Pressemeldung Funkwerk, 18.04.14).

RechteckRhomberg Bahntechnik: Drei Neuaufträge für VDE 8.1
Foto  RegioInfra
Gleich alle Ausschreibungen für die elektrotechnischen Anlagen am Kernstück der Hochleistungsstrecke von München nach Berlin hat die Rhomberg Bahntechnik jüngst gewonnen. Drei Neuaufträge für eine 107 Kilometer lange Teilstrecke der Aus- und Neubaustrecke über Nürnberg, Erfurt, Leipzig und Halle sind der Lohn.
Damit ist die Tochter der Rhomberg Sersa Rail Group verantwortlich für die elektro-technischen Anlagen 50 Hz der Lose Nord, Mitte und Süd am Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit Nummer 8.1 (VDE8.1). „Wir sind stolz, nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Brenner Zulaufstrecke in Tirol nun unsere Ausrüstungssparte auch bei der DB einsetzen zu dürfen“, freut sich Dirk Diederich.
Die Hauptarbeiten finden vom Mai 2014 bis September 2015 statt. Die Lose Nord, Mitte und Süd des VDE 8.1 Neubaus Ebersfeld-Erfurt umfassen einen großen Teil der elektrotechnischen Ausrüstung der Tunnel und offenen Strecken. Neben der Planung werden in den vielen Tunneln (insgesamt ca. 40 Kilometer Haupttunnel) samt Rettungsstollen und -schächten verschiedene Sicherheitsinstallationen wie beispielsweise die Notbeleuchtung und die Fluchtwegbeschilderung samt Energieversorgung ausgeführt. Vor den Rettungsplätzen und Portalen werden Betonschalthäuser inklusive Niederspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen errichtet. Zudem werden in den Außenbereichen weitere Arbeiten, wie z. B. der Einbau von Weichenheizungen durchgeführt.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wird sich die Reisezeit von heute knapp sechs Stunden auf etwa vier Stunden reduzieren. „Die größten Herausforderungen bei diesem Projekt sind der straffe Terminplan und die Logistik der Baustelle über eine Länge von 107 km“, so Andreas Förster (Pressemeldung Rhomberg Bahntechnik, 18.04.14).

RechteckTX Logistik: Abfahrten von Rotterdam nach Bayern jetzt vier Mal die Woche
European Gateway Services (EGS), Logistiktochter des Rotterdamer Terminalbetreibers ECT, und die TX Logistik AG (TXL) haben die Frequenz auf der gemeinsamen Schienenverbindung zwischen Rotterdam und Bayern von drei auf vier Abfahrten pro Woche erhöht.
Gestartet worden war die intermodale Verbindung zwischen Rotterdam und den bayerischen Wirtschaftsmetropolen Nürnberg und München vor knapp zwei Jahren. Transportiert werden sowohl kontinentale Ladeeinheiten als auch maritime Überseecontainer. „Die Nachfrage hat in den vergangenen Monaten stark angezogen“, erläutert Frank Lehner, Vorstand TX Logistik. „Das führte teilweise zu Überbuchungen, so dass wir mit EGS zusammen beschlossen haben, die Kapazität zu erhöhen.“ Konkret bedeutet dies eine zusätzliche Ankunft und Abfahrt am Donnerstagabend in Nürnberg und München – zusätzlich zu den bisherigen An- und Abfahrten am Montag, Mittwoch und Freitag.
„Diese Schienenverbindung trifft vor allem das Interesse von Reedern, Spediteuren und Branchen mit hohem Anteil an Import- und Exportgütern“, bestätigt Mark van Andel, Direktor EGS. So werden Überseecontainer aus Rotterdam zuverlässig in das süddeutsche Hinterland weitergeleitet, und das Ladungsaufkommen der exportorientierten bayerischen Großunternehmen und Mittelstandsbetriebe erreicht so Europas umschlagsstärksten Seehafen mit seinen zahlreichen Überseeanbindungen.
Die Züge, von denen jeder über eine Stellplatzkapazität von 80 TEU (Standard- Containereinheit) verfügt, werden von TXL und EGS gemeinsam vermarktet, wobei TX Logistik zusätzlich Organisation, Disposition und Traktion übernimmt. In Rotterdam werden das CTT sowie die beiden Containerterminals Euromax und ECT Delta angefahren. Auch Umfuhren via LKW und Binnenschiff zu weiteren Terminals und Häfen wie z.B. Antwerpen, Vlissingen, Terneuzen und Moerdijk werden angeboten und genutzt. Frank Lehner: „Dadurch kann unser Zugprodukt flexibel für verschiedene multimodale Transportlösungen genutzt werden.“ (Pressemeldung TX Logistik, 18.04.14).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Tauberbischofsheim an das ESTW Miltenberg angeschlossen
Am vergangenen Wochenende hat die Westfrankenbahn die Weichen und Signalanlagen des Bahnhofs Tauberbischofsheim an das elektronische Stellwerk in Miltenberg angeschlossen. Die Umstellung verlief problemlos: seit Sonntag, 13. April 2014 um 6.14 Uhr wird der Zugbetrieb in Tauberbischofsheim von Miltenberg aus gesteuert.
Durch die neue Stellwerkstechnik können Züge jetzt auf beiden Gleisen sowohl in Richtung Wertheim als auch in Richtung Lauda ein- und ausfahren. Dazu wurde die Belegung der Gleise kundenfreundlich geändert. Die neuen Aushangfahrpläne sind seit 13. April veröffentlicht. Weiterhin wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen der Fahrscheinautomat auf Bahnsteig 1 zentral in Höhe des Mittelzugangs versetzt.
Einblicke in die betrieblichen Zusammenhänge können Bahninteressierte am Donnerstag, 1. Mai 2014, in Miltenberg gewinnen. Dorthin lädt das Verkehrsunternehmen zum ‚Tag der offenen Tür‘ ein. Neben einer Fahrzeugschau besteht unter anderem auch die Möglichkeit zur Mitfahrt im Führerstand eines Zuges. Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.westfrankenbahn.de (Pressemeldung Deutsche Bahn, 18.04.14).

RechteckBrandenburg: Haltepunkte erstrahlen im neuen Glanz
Foto  RegioInfraFoto RegioInfra
Neue, barrierefreie Haltepunkte sollen im Landkreis Seenplatte für mehr Attraktivität für Fahrgäste sorgen. Die RIG – Regio Infra GmbH & Co.KG hat in die Verbesserung des örtlichen Nahverkehrs investiert und gestern die zwei neu errichteten Haltepunkte Weißer See und Zirtow-Leussow entlang der R6 Neustrelitz-Mirow eingeweiht.
„Ich freue sehr darüber, die offizielle Einweihung unserer neuen Haltestellen durchführen zu dürfen.“, informiert RIG-Geschäftsführer Tino Hahn. „Im Rahmen des Konzeptes für den Betrieb der Strecke wurde auch eine kleine Investitionenssumme zur Attraktivitätssteigerung und Modernisierung der Strecke in Abstimmung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern vereinbart und vom Land zur Verfügung gestellt. Besonders erfreulich ist es daher, dass unsere ersten Investitionen in den Neubau von barrierefreien Bahnhöfen geht.“ so Herr Hahn weiter.
Beide Bahnhöfe wurden komplett neu errichtet und verfügen jetzt über einen 30 Meter langen Bahnsteig mit barrierefreier Höhe. Weiterhin wurden die Bahnhöfe Zirtow-Leussow und Weißer See mit Sitzplätzen, Papierkörben, Stationsschildern inkl. Blindenschrift und einem modernen Taktilsystem für Blinde ausgestattet.
Im Jahr 2012 sah es schlecht aus für die Bahnstrecke R6 zwischen Neustrelitz und Mirow. Sie stand kurz vor der Stilllegung. Die RIG arbeitet daraufhin Hand in Hand mit der Bürgerinitiative vor Ort, dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Seenplatte, um einen Erhalt der Strecke sicherzustellen. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein tragfähiges Konzept für den Weiterbetrieb des Bahnverkehres erarbeitete und umgesetzt. Zusammen mit dem Land und den Landkreis wurde ein Modelprojekt für Mecklenburg-Vorpommern vereinbart, dass den Versuch wagte, die Leistungen als integriertes Konzept bestehend aus Eisenbahn- und Busverkehr sowie touristischen Verkehren umzusetzen. Mittlerweile kann auf ein sehr erfolgreiches erstes Jahr zurückgeblickt werden (Pressemeldung RegioInfra, 18.04.14).

RechteckNiedersachsen: Ausbau der Infraktruktur zum Jade-Weser-Port
Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag, 22. April mit den Arbeiten zur Ertüchtigung des Streckenabschnitts zwischen dem Umrichterwerk Roffhausen und der Abzweigung „Weißer Floh“ auf der Strecke Sande–Jever.
Um den Betrieb während der Bauarbeiten aufrechterhalten zu können, wird auf einer Länge von rund 1.500 Metern parallel neben dem bestehenden Gleis ein zweites Gleis erstellt. Dafür muss der nicht tragfähige Untergrund für den Neubau vorbereitet werden. So wird beispielsweise im Bereich der Autobahnbrücke eine Fahrbahn mit Tiefgründungen aus Bohrpfählen und Stahlbetonplatten zur Aufnahme der Gleise gebaut. Zusätzlich zu dem neuen Bahngleis werden bis Sommer 2016 eine Stahlbetonbrücke zum Schutz der Pipelinerohre der IVG Kavernenbetriebsführungsgesellschaft mbH, mehrere Durchlässe unter den Gleisen sowie eine neue Brücke über das Gewässer „Upjeversches Tief“ errichtet.
Der Personenzugverkehr wird von diesen Arbeiten nicht beeinträchtigt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 18.04.14).

RechteckSachsen: Ehemaliger Bahnhof wird zu Gartenschaugelände
Landwirtschaftsminister Frank Kupfer hat sich heute (17. April 2014) über den Stand der Bauarbeiten und die Vorbereitungen für die 7. Landesgartenschau in Oelsnitz (Erzgebirgskreis) informiert. Bürgermeister Hans-Ludwig Richter sowie die Landesgartenschau-Geschäftsführer Bernd Birkigt und Jochen Heinz erläuterten in der zukünftigen Blumenhalle die geplanten Attraktionen während der Landesgartenschau und bei einem Rundgang den Fortschritt bei den Arbeiten auf dem Gelände. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass sich hier in Oelsnitz seit dem ersten Spatenstich bereits sehr viel getan hat“, lobte der Minister Kupfer. „Ich bin mir sicher, dass die Landesgartenschau die Attraktivität der Stadt für ihre Bewohner und für Touristen enorm steigern wird. Dafür sorgen die stadtnahen Freizeit- und Naherholungsangebote sowie die zusammenhängenden Grünzonen, die hier bis ins nächste Jahr entstehen.“
Für die Landesgartenschau soll das an die Innenstadt angrenzende und bislang völlig unzugängliche 15 Hektar große Areal des ehemaligen Verschiebe- und Verladebahnhofs umgestaltet und ökologisch aufgewertet werden. Auch die Integration von zwei Teichen erfolgt dabei. Ein wichtiger Anlaufpunkt für die Besucher wird der Gebäudekomplex mit der neugebauten Blumenhalle sein. Das Große Stellwerk ist mittlerweile saniert. Derzeit erfolgt der denkmalgerechte Innenausbau und der Einbau von Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlagen. Vom obersten Geschoss bietet sich ein Blick über das gesamte Gartenschaugelände. Bei der neugebauten 600 Quadratmeter großen Blumenhalle sind die Handwerker zurzeit mit dem Innenausbau beschäftigt. Für die Brücke, über die Einheimische und Gäste auf das Areal gelangen, sind die Fundamente gegossen. Mit der Montage der Brückenteile soll Ende Mai begonnen werden. Die Landschaftsgärtner haben bereits die ersten Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt. In den nächsten Wochen beginnen die Arbeiten am Eisenbahnspielplatz und am Kleinkinderspielplatz in der Nähe des Rosenhügels.
Die 7. Sächsische Landesgartenschau findet vom 25. April bis 11. Oktober 2015 in Oelsnitz statt. Der Freistaat unterstützt das Vorhaben mit rund 3,9 Millionen Euro. Landesgartenschauen finden in Sachsen seit 1996 statt. Austragungsorte waren bisher Lichtenstein (1996), Zittau (1999), Großenhain (2002), Oschatz (2006), Reichenbach (2009) und Löbau (2012). Für die Ausrichtung der 8. Landesgartenschau im Jahr 2019 haben sich die vier Städte Markkleeberg (Landkreis Leipzig), Frankenberg (Landkreis Mittelsachsen), Glauchau (Landkreis Zwickau) und Bischofswerda (Landkreis Bautzen) beworben
(Pressemeldung Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 18.04.14).

RechteckSachsen: Fördermittelbescheid für die Döllnitzbahn
Staatsminister Sven Morlok überreichte heute dem Geschäftsführer der Döllnitzbahn GmbH, Ingo Neidhardt, einen Zuwendungsbescheid über rund 320.000 Euro. Die Mittel stehen für die Instandsetzung des zweiten Bauabschnittes im Streckennetz Mügeln – Glossen zur Verfügung. Die Kosten der Baumaßnahmen werden sich in 2014 dabei auf rund 427.000 Euro belaufen. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit 75 Prozent der förderfähigen Kosten.
"Die langfristige finanzielle Absicherung des Betriebs der Schmalspurbahnen ist ein klares Bekenntnis des Freistaates zur sächsischen Dampfbahntradition. Im aktuellen Haushalt sind für Investitionen in die Schmalspurbahnen für 2013 und 2014 insgesamt sechs Millionen Euro eingestellt. Auch in der ÖPNV-Finanzierungsverordnung von 2015 bis 2020 sind zweckgebunden jährlich 8,74 Millionen Euro für die fünf sächsischen Schmalspurbahnen vorgesehen", sagte Minister Morlok.
Zur nachhaltigen und langfristigen Sicherung der Sächsischen Schmalspurbahnen sowie der Parkeisenbahnen einschließlich der Waldeisenbahn Muskau und weiteren musealen Schmalspurbahneinrichtungen hat das SMWA aktuell eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel regelt (Pressemeldung Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 18.04.14).

RechteckSachsen-Anhalt: Nordhäuser Modell wird 10 Jahre alt
Foto  HSB/M. BeinFoto  HSB/F. Fröschki
Fotos: HSB/M. Bein, HSB/F. Fröschki.
Am 30. April 2004 war es soweit: Im Südharz wurde mit einem feierlichen „Rollout“ der nagelneuen Zweisystem-Straßenbahnwagen vom Typ „Combino Duo“ auf dem Bahnhofsplatz von Nordhausen ein neues Nahverkehrszeitalter eingeläutet. Bereits einen Tag später wurde das innovative Verkehrskonzept umgesetzt, das fortan als „Nordhäuser Modell“ einen vertakteten Mischbetrieb von Zügen der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und „Combino Duos“ der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) auf dem HSB-Streckenabschnitt zwischen Nordhausen und Ilfeld vorsah. Bereits zwei Jahre zuvor waren hierfür durch die Verbindung der Infrastrukturen zwischen Straßen- und Eisenbahn die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen worden. Bereits mit Ablauf des ersten Betriebsjahres zeichnete sich der große Erfolg des neuen Konzepts mit deutlichen Fahrgastzuwächsen ab. Am 30. April dieses Jahres wird dessen zehnjähriger Geburtstag nun mit einem gemeinsamen offiziellen Akt der HSB und VBN gewürdigt. Anlässlich dieses besonderen Tages werden im frisch renovierten Nordhäuser Empfangsgebäude der HSB darüber hinaus auch eine thematische Fotoausstellung sowie ein neuer „Dampfladen“ eröffnet.
Das „Nordhäuser Modell“ wurde vor nunmehr zehn Jahren unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in Betrieb genommen. Was seinerzeit für viel Furore und einen dauerhaften Anstieg der Fahrgastzahlen sorgte, findet auch heute noch eine weitreichende regionale wie überregionale Beachtung. Doch wie kam es zum heutigen Erfolgsmodell? Vorausgegangen war gegen Ende des letzten Jahrtausends der gemeinsame Wille, durch die Überwindung der Systemgrenzen zwischen der Nordhäuser Straßenbahn und den Harzer Schmalspurbahnen attraktivere regionale Verbindungen im Südharz zu schaffen und dadurch mehr Personenverkehr auf die Schiene zu bringen. Um dieses große Ziel zu erreichen, mussten jedoch zunächst zahlreiche einzelne Etappen absolviert werden.
Zum einen galt es, die betrieblichen Voraussetzungen für das innovative Verkehrskonzept zu schaffen. So mussten erst einmal die Gleisinfrastrukturen der Eisenbahn (HSB) und der Straßenbahn miteinander verbunden werden. Beide hatten mit 1.000 mm zwar immerhin schon dieselbe Spurweite, es galten jedoch mit der Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BO Strab) sowie der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen (ESBO) unterschiedliche Betriebsvorschriften. Nachdem der entsprechende „Lückenschluss“ nach relativ kurzer Bauzeit bereits am 27. April 2002 feierlich in Betrieb genommen werden konnte, fuhren die Triebwagen der HSB fortan über die neu geschaffene Gleisverbindung direkt auf den Nordhäuser Bahnhofsplatz und boten damit erstmals direkte Umsteigemöglichkeiten zur Straßenbahn.
Die zukünftig durchgehend vorgesehenen Fahrten zwischen dem Nordhäuser Krankenhaus und der Ilfelder Neanderklinik machten zum anderen aber auch die Beschaffung von sogenannten „Zweisystem“-Fahrzeugen erforderlich, die sowohl auf Straßenbahn- als auch auf Eisenbahngleisen fahren konnten. Daher erteilte das Verkehrsunternehmen der Stadt Nordhausen noch gegen Ende des Jahres 2002 der Firma Siemens den Auftrag zum Bau von drei Fahrzeugen auf Basis der bereits seit zwei Jahren in Nordhausen eingesetzten Straßenbahnzüge vom Typ „Combino“. Der neue als „Combino Duo“ bezeichnete Typ sollte mit einem Diesel-Hybrid-Antrieb fahren und seinen Fahrstrom dabei sowohl aus der Fahrleitung der Straßenbahn als auch durch ein Dieselaggregat auf der oberleitungsfreien HSB-Strecke bis nach Ilfeld beziehen. Der entsprechende Spezialantrieb entstand dabei in Zusammenarbeit mit dem Nordhäuser Institut für Maschinen, Antriebe und elektronische Gerätetechnik gGmbH (IMG). Der erste Combino Duo wurde dann am 12. Februar 2004 ausgeliefert. Nur fünf Tage später begann der erfolgreiche Probebetrieb. Die beiden weiteren Fahrzeuge folgten dann am 18. März bzw. 27. April 2004.
Neben den betrieblichen Aspekten mussten aber auch die rechtlichen Grundlagen für die Realisierung des Nordhäuser Modells geschaffen werden. Ein wichtiger Meilenstein war hierbei der Abschluss des Verkehrsvertrages zwischen der HSB und dem Freistaat Thüringen am 28. Februar 2003, der eine langjährige Bestellung der entsprechenden Nahverkehrsleistungen vorsah. Da die HSB die Leistungen nur teilweise selbst erbringen konnte, beauftragte sie wiederum die VBN mit der Erbringung von Leistungen mit den Combino Duo-Fahrzeugen. Seit der Inbetriebnahme des Nordhäuser Modells kommt dabei das Personal der HSB und der VBN jeweils hälftig zum Einsatz.
Mit Blick auf die künftige Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts wurden von der HSB über die betrieblichen und rechtlichen Grundlagen hinaus aber auch schon frühzeitig weitere infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt. So wurde am 10. Juni 2001 mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs Nordhausen-Krimderode - bisher nur Haltepunkt, nunmehr mit Kreuzungsmöglichkeit - die Voraussetzung für einen Stundentakt zwischen Nordhausen Krankenhaus – Ilfeld geschaffen. Bis Ende 2003 wurden die Gleisanlagen durch Sanierungen für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h hergerichtet und durch weitere Anpassungen für den Betrieb mit den Combino-Duo-Triebwagen vorbereitet. Aufgrund der zu erwartenden höheren Zugdichte wurde für den Abschnitt Nordhausen Nord (ausschließlich) – Ilfeld ein leistungsfähiges elektronisches Stellwerk errichtet, dessen Inbetriebnahme am 22. April 2004 erfolgte. Um die Erreichbarkeit des Verkehrsangebotes für die Bevölkerung zu verbessern, errichtete das kommunale Bahnunternehmen zudem auch eine Reihe von neuen Zugangsstellen. So wurden bereits am 1. Januar 1997 die Haltepunkte Niedersachswerfen Herkules Markt, Niedersachwerfen Ilfelder Straße sowie Ilfeld Schreiberweise eröffnet. Es folgten am 10. Juni 2001 die Stationen Nordhausen Hesseröder Straße und Nordhausen Ricarda-Huch-Straße.
Am 30. April 2004 war es dann schließlich soweit. Bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung feierten zehntausende Besucher auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz das Ereignis und säumten das festliche „Rollout“ der neuen Combino Duo-Fahrzeuge. Mit den Besuchern feierte auf der Bühne der besondere Stargast Yvonne Catterfeld. Unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit wurde dann einen Tag später, am 1. Mai 2004, das neue Verkehrskonzept fahrplanmäßig in Betrieb genommen. Am gleichen Tag erfolgte auch die Eröffnung des neuen Endhaltepunkts Ilfeld Neanderklinik. Es wird seitdem montags bis freitags ein Stundentakt von Nordhausen Krankenhaus (Straßenbahnnetz) bis Ilfeld Neanderklinik (HSB) gefahren, an den Wochenenden und feiertags ein Zweistundentakt. Dieser Takt ist durch weitere Fahrten mit klassischen Eisenbahnfahrzeugen der HSB – wie dem täglichen Dampfzug zum Brocken - verdichtet. Zwischen dem Nordhäuser Bahnhof und dem Krankenhaus verkehrt wie auch schon zuvor die Straßenbahnlinie 1 der VBN, die bis Ilfeld Neanderklinik durchfahrenden Züge werden seit der Inbetriebnahme des neuen Konzepts als Linie 10 geführt.
Von Anfang an fand das Nordhäuser Modell eine große Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung und so ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Gleich im Eröffnungsjahr konnte zwischen Nordhausen und Ilfeld ein Fahrgastzuwachs um 17 % verzeichnet werden. An weiteren Verbesserungen des Angebots wird bis heute schrittweise gearbeitet. So wurde am Haltepunkt Nordhausen Altentor im Jahre 2005 ein neuer Bahnsteig gebaut, darüber hinaus wurden die Bahnsteige der Bahnhöfe Niedersachwerfen Ost und Ilfeld im Jahre 2006 einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Als bislang letzter neuer Haltepunkt wurde am 26. April 2010 Nordhausen Schurzfell eröffnet. Zur Erhöhung der Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und des Bahnbetriebs wurde im Jahre 2009 der Bahnübergang an der Nordhäuser Freiherr-vom Stein-Straße durch eine Straßenunterführung ersetzt. Darüber hinaus wurde 2013 eine neue Bahnübergangssicherungsanlage in der Nordhäuser Ricarda-Huch-Straße errichtet. Im Bau befinden sich derzeit zwei entsprechende Anlagen im Bereich der Landgemeinde Harztor, deren Fertigstellung für Mitte 2014 vorgesehen ist. Alle bisherigen sowie laufenden Investitionen in die Fahrzeuge und die Infrastruktur waren nur durch die finanzielle Unterstützung des Freistaates Thüringen möglich geworden.
Mit der Umsetzung des Nordhäuser Modells wurde bewiesen, dass innovative Lösungen zur Verbindung des Stadt- und Regionalverkehrs nicht nur in dicht besiedelten Ballungsgebieten möglich sind. Den zehnjährigen Geburtstag des Erfolgskonzepts werden die HSB und die VBN am 30. April dieses Jahres in Anwesenheit von zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik mit einem offiziellen Akt im frisch sanierten Empfangsgebäude des Bahnhofs Nordhausen Nord würdigen und dabei auch die Fotoausstellung „10 Jahre Nordhäuser Modell“ eröffnen. Diese wird anschließend vier Wochen lang im neuen „Dampfladen“ des Südharzer Tourismusverbandes e. V. zu sehen sein, der am 30. April ebenfalls offiziell seine Pforten öffnen wird. Neben einer Vielzahl touristischer Dienstleistungen wird hier zukünftig auch die Angebotspalette der Harzer Schmalspurbahnen erhältlich sein. In der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr bietet darüber hinaus die Deutsche Post am 30. April im Bahnhofsgebäude einen Sonderstempel „10 Jahre Nordhäuser Modell“ an. Tagsüber dreht eine historische Straßenbahn ihre Runden durch die Kreisstadt, und am Nachmittag finden zwei historische Dampfzugfahrten zwischen Nordhausen und Ilfeld statt
(Pressemeldung HSB, 18.04.14).

RechteckThüringen: Bahnhof Bad Sulza wird attraktiver
Pünktlich zum MDR-Osterspaziergang am 20.04.2014 wird der Bahnhof Bad Sulza attraktiver. So wurde von der Stadt eine neue Park & Ride-Anlage mit Fördermitteln des Freistaats Thüringen errichtet. Damit stehen den Bahnreisenden 21 Pkw- und 16 überdachte Fahrradstellplätze kostenfrei zur Verfügung. Insgesamt sind ca. 210.000 € in die neue Anlage investiert worden.
Zusätzlich wurde das Bahnhofsumfeld in Bad Sulza aufgewertet. Im Rahmen des Bahnhofsverschönerungsprogramms der NVS sind in den vergangenen Jahren alte Gebäude abgebrochen und Graffitischutzboards im Personentunnel montiert worden. Kürzlich erfolgte noch der Rückbau des alten Toilettenhäuschens in Vorbereitung auf den bevorstehenden barrierefreien Ausbau des Bahnhofes. Insgesamt wurden ca. 80.000 € in die Verschönerungsmaßnahmen investiert, wovon die Hälfte die NVS bereitgestellt hat. Weitere Partner waren die DB AG sowie die Stadt Bad Sulza.
Im kommenden Jahr wird der barrierefreie Ausbau der gesamten Bahnsteiganlage erfolgen. Im Dezember 2015 werden zudem neue und barrierefreie Niederflurfahrzeuge den Bahnhof Bad Sulza anfahren. Damit ist dann der Bahnhof auch von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen nutzbar.
Arne Behrens (Geschäftsführer NVS): „Mit den vorgenommenen Investitionen und den noch folgenden Maßnahmen zum barrierefreien Ausbau wird der Bahnhof Bad Sulza deutlich an Attraktivität gewinnen.“ Johannes Hertwig (Bürgermeister Stadt): „Der Bahnhof, als ein „Tor“ zur Stadt, wird nun in einen gästefreundlichen, dem Heilbad Bad Sulza würdigen, Zustand versetzt. Ein erster wichtiger Schritt war der Bau der Park-and-Ride-Anlage und die Verschönerung des Umfeldes. Das ist eine erfreuliche Tatsache im Festjahr 950 Jahre Stadtrecht.“ (Pressemeldung NVS, 18.04.14).

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Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTerminvorschläge zum Wochenende
Termine zu Museumsveranstaltungen an diesem Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (18.04.14).

RechteckMit der historischen Olympia-S-Bahn die schönsten Ecken Bayerns entdecken
Die S-Bahn München bietet auch 2014 wieder vier Sonderfahrten inklusive Rahmenprogramm mit Münchens erstem S-Bahn-Zug an. Die Fahrkarten für die Tagesausflüge nach Dinkelsbühl, Regensburg und Nürnberg sowie an den Königssee sind ab sofort erhältlich.
Nach den vier fast ausverkauften Fahrten im letzten Jahr führt die S-Bahn München auch in 2014 die beliebten Sonderfahrten mit dem historischen S-Bahn-Triebzug (ET 420 001) durch. Damit lässt sie nicht nur Eisenbahnerherzen höher schlagen, sondern gibt allen Interessierten auch Gelegenheit, ein Stück S-Bahn-Geschichte live zu erleben. Die Sonderfahrten werden jeweils mit einem attraktiven Rahmenprogramm am Zielort verbunden.
In Kooperation mit der „Interessengemeinschaft S-Bahn München“ (IGS) werden insgesamt vier Ziele angefahren. „Die Sonderfahrten sind nicht nur etwas für Eisenbahn-Fans. Viele Gäste möchten einfach einen schönen Tag verbringen und freuen sich, einmal mit dem historischen Zug zu fahren – ein echtes Stück Münchner Geschichte“, erklärt Bernhard Weisser, Geschäftsleiter der S-Bahn München.
Die Fahrten in der Zusammenfassung:
Sa, 31.05.2014 Königssee mit Schifffahrt
So, 22.06.2014 Dinkelsbühl mit Dampfzugfahrt
Sa, 26.07.2014 Bamberg mit Stadtführung und Schifffahrt
Sa, 20.09.2014 Nürnberg mit Stadtrundfahrt und DB-Museum (Pressemeldung Deutsche Bahn, 18.04.14).

RechteckDampflokomotive 99 1590-1 nach Hauptuntersuchung wieder im Einsatz
Foto  IG Preßnitztalbahn e.V.Foto  IG Preßnitztalbahn e.V.
Foto  IG Preßnitztalbahn e.V.Foto  IG Preßnitztalbahn e.V.
Foto  IG Preßnitztalbahn e.V.Foto  IG Preßnitztalbahn e.V. Die Mitglieder des Vereines Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn in Jöhstadt freuen sich: „Es ist geschafft, die Dampflok 99 1590-1 wird nun die nächsten 8 Jahre wieder den Betrieb auf der Museumsbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt bereichern können.“
Die Lokomotive wurde in der Sächsischen Maschinenfabrik AG in Chemnitz für die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen gebaut. Diese nahmen das Fahrzeug unter der Betriebsnummer 180 am 19.04.1913 in Betrieb. Die Deutsche Reichsbahn als Rechtsnachfolger ordnete die Lok als 99 590 in ihr Fahrzeugverzeichnis ein. 1944 gelangte die Maschine zur Schmalspurbahn Hetzdorf – Eppendorf, später zu den Bahnbetriebswerken Buchholz und Aue im Erzgebirge. Stationierungen wurden in dieser Zeit in Oberwiesenthal, Kirchberg, Oberrittersgrün und auf der Schmalspurbahn Wolkenstein –Jöhstadt vermerkt. Als eine der Stammlokomotiven in Jöhstadt beförderte sie Reise- und Güterzüge durch das romantische Preßnitz- und Schwarzwassertal. Seit 1970 hat sie die Betriebsnummer 99 1590-1. Mit der Stillegung der Schmalspurbahn Wolkenstein – Jöhstadt gab es kein entsprechendes Einsatzgebiet mehr. Die Maschine wurde nach Leipzig transportiert und dort im Mai 1989 als Denkmal auf dem Gelände des Reichsbahnausbesserungswerkes Leipzig-Engelsdorf aufgestellt.
Die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. kaufte die Lokomotive und organisierte 1992 die Überführung der Denkmallok nach Jöhstadt. Sie war damals die dritte Dampflokomotive, die der Verein von der Deutschen Reichsbahn übernehmen konnte. Bis zum Oktober 1994 gelang es die Lok im Ausbesserungswerk für Schmalspurdampflokomotiven in Görlitz-Schlauroth wieder betriebsfähig für die Museumsbahn in Jöhstadt aufzuarbeiten. Im Jahr 2003 ermöglichte das Dampflokwerk in Meiningen eine weitere Untersuchung, so dass die Maschine vor knapp zwei Jahren das letzte Mal im Einsatz war, bevor die gesetzlichen Betriebsfristen für den Kessel und das Fahrwerk abliefen.
Nach knapp einem weiteren Jahr zeichnete sich eine Lösung zur Durchführung der notwendigen Arbeiten ab. Mitglieder der Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. begannen im Frühjahr 2013 mit der erneuten betriebsfähigen Aufarbeitung. Der Großteil der Arbeiten wurde in der eigenen Werkstatt in Jöhstadt durchgeführt. Eine Vielzahl ehrenamtlich erbrachter Stunden, viel Herzblut und Engagement investierten die Vereinsmitglieder in „ihre Lok“. Eine gute Abstimmung und Koordination der Arbeiten ermöglichten, nun bereits nach nur 11 Monaten - eine Rekordzeit für den Verein – die Instandsetzung erfolgreich zu beenden. Einzelne Komponenten, wie zum Beispiel der Dampfkessel, die Dampfzylinder, Kolbenstangen und Achsen, wurden im Dampflokwerk Meiningen bearbeitet.
Am Donnerstag, den 17. April 2014, fand nun die abschließende Probefahrt der Lok zwischen Steinbach und Jöhstadt statt. Allen an der Aufarbeitung Beteiligten wurde durch den sachverständigen Prüfer eine „sehr gute Arbeit“ bescheinigt.
Den Preßnitztalbahnern bleibt noch mehr Zeit an den nächsten Tagen zum Feiern, denn von Karfreitag bis Ostermontag sind alle Interessierten eingeladen, die wieder im Einsatz befindliche Lokomotive bei einem Ausflug mit der Preßnitztalbahn in Aktion zu erleben. 99 1590-1 wird dabei von ihren älteren Schwestern, den Lokomotiven 99 1542-2 und 99 1568-7 tatkräftig unterstützt. „Leider“, so erklärt der Vereinsvorsitzende Mario Böhme, „wird es auf absehbare Zeit auch schon wieder der letzte gleichzeitige Einsatz aller drei Maschinen der sächsischen Gattung IV K in Jöhstadt sein. 99 1568-7 wird nach den Feiertagen bis auf weiteres abgestellt. Die gesetzlich maximale Einsatzzeit ist dann abgelaufen und für eine Wiederaufarbeitung ist die Finanzierung noch nicht gesichert.“
Vom 18. bis 21. April verkehren die Züge der Preßnitztalbahn stündlich von den Bahnhöfen Jöhstadt und Steinbach. Für Eisenbahnfreunde besonders interessant, werden die Vorspannleistungen bei einzelnen Zügen sein. Das heißt, der Zug verkehrt dann mit zwei Lokomotiven. An allen Tagen ist auch der Osterhase im Schwarzwasser- und Preßnitztal und erwartet die jüngsten Fahrgäste mit einer kleinen Überraschung. An den Bahnhöfen Steinbach und Jöhstadt sowie in den Buffetwagen ist für einen kleinen Imbiss sowie Getränke gesorgt. Auch der gepflegte Wanderweg entlang der Bahn sowie die Gaststätten und das Besucherbergwerk Andreas-Gegentrum-Stolln laden zu einem Besuch ein.
Für eine Anreise aus Richtung Chemnitz bietet die Preßnitztalbahn die Möglichkeit vom Bahnhof Wolkenstein mit einem Oldtimerbus bis zum Bahnhof Steinbach zu fahren. Dabei besteht Anschluss von und zu den Zügen der DB Erzgebirgsbahn. Weitere Halte des Ausflugsbusses sind die ehemaligen Bahnstationen in Großrückerswalde, Niederschmiedeberg und Oberschmiedeberg (Pressemeldung IG Preßnitztalbahn e.V., 18.04.14)

LOK Report Reiseführer 2014/2015

LOK Report Europa Reiseführer 2014/2015

Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin
Foto Dr. Klaus BeckmannFoto Dr. Klaus Beckmann
Foto Dr. Klaus BeckmannFoto Dr. Klaus Beckmann
Foto Dr. Klaus BeckmannFoto Dr. Klaus Beckmann
Am 25./26. März und am 8./9. April entstanden in Berlin ein paar Schnappschüsse vom abwechslungsreichen Betrieb auf der Stadtbahn, dem zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof erhöht durch den Stadtkern geführten, viergleisigen Herzstück des Berliner Bahnbetriebs. Fotostandpunkte waren der Hauptbahhof sowie die Bahnhöfe Friedrichstraße und Alexanderplatz.
Neben den allfälligen Stromschienen-S-Bahnen sind zu sehen die weit unter ihren technischen Möglichkeiten eingesetzten "Taurus"-Lokomotiven der DB-Reihe 182 mit RE-Doppelstockzügen Magdeburg - Frankfurt (Oder), die polnischen "Stiere" vor dem (weitaus adäquateren) Berlin-Warszawa-Express und die Doppelstocktriebzüge der ODEG auf dem Weg von Cottbus nach Wismar.
Beinahe Seltenheitswert genießen in Berlin inzwischen die DR-E-Lok-Klassiker der Baureihen 143/112. Während die RB-Linie Schönefeld - Nauen noch häufig mit 143 bedient wird, stellt eine 112 am RE1 nach Frankfurt (Oder) die große Ausnahme dar, und das Foto der Begegnung der beiden Hennigsdorfer Lokomotiven am Bahnhof Friedrichstraße markiert einen Glückstreffer.
Imposant nimmt sich die dänische 605-Doppeleinheit als EC auf dem Weg nach Kopenhagen aus. Dies ist indes nur ein punktueller Ausschnitt aus dem regen Bahnbetrieb der Hauptstadt (Dr. Klaus Beckmann, 18.04.14)
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RechteckKöln
Foto Hanno FabianFoto Hanno Fabian
Die Fussgägerbrücke vor Köln West ist morgens recht gut für Züge vom Hbf Richtung Bonn: Der von 103 235 am 16.04.2014 geführte IC 118 von Münster nach Stuttgart ist allerdings um 09:23 Uhr noch etwas verschattet. Diese Dispo-189 passierte die Fussgängerbrücke auf den Güterzuggleisen Richtung Aachen/Neuss in Süd->Nord-Richtung gegen 09:22 Uhr am 16.04.2014 (Hanno Fabian, 18.04.14)
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RechteckMaienfeld
Foto Peter WalterFoto Peter Walter
Thurbo-Triebzüge der Linie S12 Sargans - Chur - Sargans am 16.04.14 in Maienfeld/GR (Peter Walter, 18.04.14)
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RechteckStetten
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Der Bahnhof Stetten (Schwaben) an der KBS 971 (Buchloe - Memmingen) zeigt sich auch 2014 wie in der "guten alten Zeit" - die traditionelle Sicherungstechnik mit Formsignalen bietet dem Fotografen viele nette Motive. Doch mit dem geplanten Ausbau und der Elektrifizierung der Verbindung München - Memmingen - Lindau (- Zürich) wird diese Idylle sich bald wandeln. Bis dahin lassen sich hier weiterhin von Diesellokomotiven geführte Regionalzüge und EC im Bild festhalten (Rüdiger Lüders,
18.04.14).

RechteckUmbau des Bahnhofs Roßlau in vollem Gange
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Es geht voran im Bahnhof Roßlau. Bereits am zweiten Tag der Vollsperrung des Knotenbahnhofs Roßlau (Elbe) wurden vielerorts Fakten geschaffen. Die Bahnsteige 2 und 3 sind mittlerweile komplett zurückgebaut. Ebenso die umfangreichen Oberleitungsanlagen im gesamten Bahnhofs-Areal.
In den nächsten Tagen geht es nun an den Rückbau der Gleisanlagen. Seit Mitte April 2014 wird während einer sechswöchigen Sperrpause der Bahnhof Roßlau (Elbe) komplett neugestaltet. Zukünftig wird es nur noch die Bahnsteige 1 und 2 geben.
Während der umfangreichen Bauarbeiten wird der Bahnhof Roßlau (Elbe) in der Zeit vom 14. April bis 28. Mai 2014 komplett vom Schienenverkehr abgekoppelt. Nahezu alle Züge fahren in diesem Zeitraum im Schienenersatzverkehr. Lediglich einzelne RE-Züge von Magdeburg nach Lutherstadt Wittenberg fahren (ohne Halt in Roßlau, direkt über den Güterbahnhof) auch während der Sperrpause (Kai Michael Neuhold, www.verkehrsfotografie.de, 18.04.14).

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Europa

RechteckGriechenland: Streik zu Ostern
Der gesamte Bahnverkehr in Griechenland wird über Ostern an drei kompletten Tagen (19.-21.04.) bestreikt, zuzüglich einiger Verbindungen am 18.4. und am 22.4. Ostern ist in der orthodoxen Kirche das wichtigste Fest, entsprechend groß sind das Reisendenaufkommen bzw. die entgangenen Passagiere
(Johannes Schenkel, 18.04.14).

RechteckItalien: Neue Ausschreibung für Züge im Aosta-Tal
Die Ausschreibung über den Kauf von fünf neuen bimodalen Zügen für die Strecke Aosta - Turin muss neu ausgeschrieben werden, wie der Rat der Region Valle d'Aosta am 11.04.13 nach dem Scheitern des ersten Verfahrens beschlossen hat. Im ersten Verfahren gab es nur ein Angebot, das nicht den Wünschen der Region entsprach. Deshalb soll mit der Durchführung eines neuen Verfahrens sofort begonnen werden, um keine Zeit zu verlieren und damit die Finanzierung gesichert bleibt. Es stehen rund 50 Mio. Euro zur Verfügung, davon 27 vom Staat und 23 von der EU
(WKZ, GK, 18.04.14).

RechteckMazedonien: Reaktivierung Bitola - Kremenica
Mazedonische Medien berichten, dass mit Mitteln der EU die Reaktivierung der 17 km langen Strecke Bitola - Kremenica ausgeschrieben wurde. Es handelt sich dabei um die Strecke zum zweiten, sehr kleinen Eisenbahngrenzübergang MZ/OSE, der seit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien nicht mehr genutzt wurde.
Diese Strecke ist für Mazedonien vor allem wegen der Verbindung zum Hafen von Thessaloniki interessant. Zudem ist dieser Abschnitt Teil des transeuropäischen Korridors Xd, der eigentlich zum griechischen Hafen von Igoumenitsa am ionischen Meer führen soll. Auf griechischer Seite wurde die Strecke bis auf wenige Kilometer in den letzten Jahren saniert
(Johannes Schenkel, 18.04.14).

RechteckUngarn: MÁV richtet freien Internet-Service in fünf Bahnhöfen ein
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Ab April hat die ungarische Bahn MÁV kostenlosen WiFi-Internetzugang in fünf Bahnhöfen eingeführt. Zuvor hatte die Eisenbahngesellschaft bereits Internet-Zugang in mehr als 700 Wagen ermöglicht, einem Service, der bei den Passagieren sehr beliebt wurde. Von nun an werden die Passagiere in der Lage sein, das Internet kostenlos in Budapest-Déli, -Keleti, und -Nyugati als auch in Debrecen and Keszthely zu empfangen (Pressemeldung MAV,
18.04.14)

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