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LOK Report – News von Mittwoch, 17.09.14

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TOP-Themen
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TU Berlin erhält Hochschulpreis
für Güterverkehr und Logistik

Absatzlinie
Anklage gegen RFF erhoben

Absatzlinie
3,9 Mrd. Euro für die
Infrastruktur in Italien

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Foto links: Paul G. Liebhart

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBMVI: Dobrindt verleiht Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik 2014
Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute den Hochschulpreis für Güterverkehr und Logistik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Potsdam vergeben. Ausgezeichnet wurde das Fachgebiet Logistik der Fakultät Wirtschaft und Management der Technischen Universität Berlin. Den Preis nahmen der Leiter des Fachgebiets, Herr Professor Frank Straube, und der Gründer des Lehrstuhls, Herr Professor Helmut Baumgarten, entgegen.
"Mobilität fördert Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze. Deutschland ist Logistikweltmeister - ein Standortvorteil, den wir dauerhaft sichern wollen. Dafür brauchen wir topausgebildete Spitzenkräfte. Die TU Berlin leistet mit ihrem Lehrangebot einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung unserer Nachwuchslogistiker", sagte Bundesminister Dobrindt bei der Verleihung.
Der Hochschulpreis 2014 steht unter dem Motto "Intermodalität - Wege zur Verknüpfung der Verkehrsträger und zur Optimierung der Transportketten". Dobrindt: "Der Verkehr nimmt zu. Allein das Güterverkehrsaufkommen steigt im Jahr 2014 um 3,5 Prozent. Deshalb müssen die wachsenden Transportströme effizient organisieren und die Verkehrsträger besser vernetzt werden. Hier setzt der Lehrstuhl für Logistik der TU Berlin an. Wer bereits als Student begreift wie Intermodalität funktioniert, wird deren Potenzial später im Berufsleben erkennen und nutzen."
Der Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik ist eine Maßnahme des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik. Ziel ist es, das deutsche Hochschulangebot in diesem Bereich besser zu vermarkten, und junge Leute für ein Studium der Logistik zu begeistern. Der Preis wurde zum zweiten Mal vergeben.
Am Dienstag findet auf Einladung von Bundesminister Alexander Dobrindt die Nationale Konferenz Güterverkehr in Potsdam statt. Bereits zum vierten Mal treffen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um sich über die Zukunft des Logistikstandorts Deutschland auszutauschen und über die Weiterentwicklung des Aktionsplans zu beraten (Pressemeldung BMVI, 17.09.14).

RechteckBrandenburg: Logistiker tagen in Potsdam
Die brandenburgische Landeshauptstadt ist Gastgeberin der hochkarätig besetzten nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik. Für das Brandenburger Verkehrsministerium hält Infrastrukturstaatssekretärin Kathrin Schneider das Grußwort.
Deutschland ist der größte und attraktivste Logistikstandort der Europäischen Union und verfügt weltweit über eine der am weitesten entwickelten Verkehrsinfrastrukturen. Insbesondere die Region Berlin-Brandenburg etabliert sich immer mehr zur zentralen Drehscheibe für europäische Verkehrs- und Warenströme (Ost-West /Nord-Süd)
Fünf der Güterverkehrszentren (GVZ) der Hauptstadtregion sind unter den 20 besten GVZ der gesamten Bundesrepublik. Das GVZ Großbeeren belegt im nationalen Ranking der Deutsche GVZ-Gesellschaft (DGG) erneut Platz 3, im internationalen Vergleich gehört es zu den zehn besten Europas.
Nach 1990 wurde kein Mega-Hub in Brandenburg etabliert. Vielmehr entwickelte sich eine Reihe einzelner Standorte, die ausgewählte Funktionen im Seehafenhinterlandverkehr übernehmen und sich optimal ergänzen können (zum Beispiel Falkenberg mit BLG Railtec GmbH Automotive, Schwarzheide mit BASF Chemielogistik, GVZ Großbeeren mit Firma Fiege –Textillogistik).
Neben dem Hafen Magdeburg ergeben sich speziell für die Häfen Wustermark und Wittenberge Perspektiven im Containerhinterlandverkehr. Prognostiziert wird gegenwärtig für Brandenburg bis 2025 eine Wachstumsquote von 6,1 Prozent im Containerverkehr - dies steht knapp über den bundesweit erwarteten Prognosen (6 Prozent).
Die Region punktet mit wettbewerbsfähigen Transportkosten durch gute Verkehrsanbindungen. Kostenvorteile gegenüber Seehäfen sind insbesondere die Grundstücks- und Arbeitskosten.
Die insgesamt positive Entwicklung zeigt sich auch in den Beschäftigungszahlen: In Berlin und Brandenburg sind rund 127.000 Menschen direkt in der Logistikbranche beschäftigt. Hinzu kommen noch 17.100 Mitarbeiter in Servicebereichen und 57.500 indirekt logistikabhängige Beschäftigte. (Quelle: "Logistik in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg", Fraunhofer ILS und Progress-Institut für Wirtschaftsforschung, Februar 2014)
Unter dem Motto "Strategie Europa 2020" stehen die Unternehmen vor einer der wichtigsten strukturellen Umwandlungsprozesse, den die Branche jemals erlebt hat. Hierbei geht es um die Umstellung auf eine grüne, kohlendioxidarme, energie- und ressourceneffiziente Wirtschaft.
In der laufenden EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 werden die Mittel aus der Kohäsionspolitik noch stärker dafür eingesetzt. Grüne Logistik bedeutet Energieeffizienz, Emissionsreduktion, Ressourcenschonung in den Logistikprozessen - nicht nur auf der Ebene einzelner Unternehmen, sondern auch im regionalen Verbund. Weiterhin geht darum, logistische Leistungen mit Blick auf Energieeffizienz anzubieten (zum Beispiel durch energieeffiziente Belegungsplanung). Ein Dauerbrenner der Verkehrspolitik ist seit Jahren die Verlagerung des Transports auf umweltfreundliche Alternativen (Wasserstraße, Schiene) sowie die Stärkung des Container-Transports
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 17.09.14).

RechteckEBA: Hinweise zur Bestellung von Triebfahrzeugführerscheinen
Die Triebfahrzeugführerscheinstelle des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) informiert alle Eisenbahnunternehmen und Triebfahrzeugführer bzw. -bewerber über Lieferfristen für den Triebfahrzeugführerschein und gibt Hinweise, wie die Antragsbearbeitung beschleunigt werden kann
(Pressemeldung EBA, 17.09.14).

Leserbrief

RechteckLeserbrief: Ersatzverkehr für Schwarzwald IC
Sehr geehrter Herr Minister, liebe Eisenbahnfreunde!
Der hochgradig steuergeldsubventionierte Staatskonzern zieht sich aus dem vermeintlich "defizitären" Schwarzwaldverkehr durch seine Profit-Sparte "DB-Fernverkehr" zurück. Das ist, solange dem kein, schon längst politisch überfälliger Riegel vorgeschoben wird, mit kapitalistischer Denke durchaus nachvollziehbar.
Dass ein Schwesterunternehmen des Quasi-Monopolisten die eigentlich anderweitig vorgesehenen Mittel für Kompensationsverkehre missbrauchen darf, ist eine gottserbärmliche Schande. Baden-Württemberg ist wohl dank S(chwachsinn) 21 nach wie vor in Geiselhaft des DB-Konzerns, dessen Lobbyisten und anderen Profiteuren - das ist, unabhängig der politischen Verhältnisse, sehr traurig.
Viele Grüße aus dem Nachbarländle Bayern - bei uns stehen die Politiker wenigstens zu ihrer fragwürdigen und zweifellosen Automobilaffinität, Ihnen scheint der Spagat aus pseudo-Schienen- und real existierender Automobil-Politik nicht gelungen zu sein (Philipp Reindl, München, 17.09.14).

Industrie

RechteckRWS2014: 12th RailWorld Summit 2014
With the support of State Railway of Thailand, Mass Rapid Transit Authority of Thailand (MRTA) and Bangkok Mass Transit Public Co. Ltd (BTS), organizing committee of RailWorld Summit announced to hold its 12th RailWorld Summit 2014 from October 23-24, 2014 at "Lebua At State Tower" Bangkok, Thailand.
It is forecasted that in coming 20 years the Demand of Rail transportation in Asia and Asia pacific region is expected to double. In order to meet this demand the major stake holders especially rail and metro operators have solve the internal and external challenges, especially improve the financial and operational efficiency so that they can maximize the utilization of available resources for the future expansion.
The south East Asia region will experience the investment of around 146 Billion US Dollar until 2020. Major contributors on this huge investment are supposed to be Thailand (68 billion USD) and Singapore (56 billion USD) where as Malaysia, Laos, Indonesia and Vietnam will share the rest.
Being Asia's leading rail conference, the 12th Annual RailWorld Summit 2014 (RWS 2014) will continue the saga of providing necessary platform to all rail industry stake holders. RWS 2014 will take you and your business to the next level with most trending topic, innovative networking and various discussions in this event. Featuring with 26+ speakers and panelist this year we are expecting 280+ participants to register for the event.
Confirmed speakers of RWS2014:
• Chula SUKMANOP, Director -General, Office of Transport and Traffic Policy and Planning, Ministry of Transport, Thailand
• Voravuth MALA, Marketing Director, State Railway of Thailand (SRT)
• Yongsit ROJSRIKUL, Governor, Mass Rapid Transit Authority of Thailand (MRTA)
• Chamroon TANGPAISALKIT, Chairman, State Railway of Thailand Electrical Train (SRTET)
• Sermanto DWIATMOKO, Directorate General of Railways, Ministry of Transportation, Indonesia
• Tonny YEAP, Head of Special Projects & Technology Division, Land Public Transport Commission (SPAD)
• Tommy JEN, Assistant Director, Deputy Head of Operation Control Center, Taiwan High Speed Railway Corporation, Taiwan
• Phuritath PHANITPHOTJAMARN, Senior Chief Engineer, Bangkok Metro Public Company Limited (BMCL)
• G.J.C. GUNATHILAKE, Additional Secretary (Engineering), Ministry of Ports and Highways, Sri Lanka
• Hernando T. CABRERA, Spokesperson & Board Secretary, Light Rail Transit Authority (LRTA), Philippines
• Speaker TBC, CSR Sifang Co. Ltd
• Dave ONG, Deputy Director Passenger Service Quality Management, SMRT, Singapore
• Thomas GODFREY, Head of Engineering (Asia Pacific), Bombardier Transportation
• Daniel DUNOYE, Director Business Development, Asia Pacific, Alstom Transport
• Suhaimi YAACOB, President – Rail, Scomi Engineering
For more information on the RWS2014 including the latest list of speakers, participants and sponsors visit the event website h /www.cdmc.org.cn/2014/rwsa/ (Pressemeldung RWS2014, 17.09.14).

RechteckSCI Verkehr: Druck auf den Markt für die Instandhaltung wächst

Das weltweite Marktvolumen für Fahrzeuginstandhaltung wächst bei gleichzeitig deutlich geringerer Volatilität weiterhin stärker als das Neufahrzeuggeschäft. Dies stellt die auf Bahnmärkte spezialisierte Beratungsfirma SCI Verkehr in ihrer aktuellen MultiClient-Studie "Rail Vehicle Maintenance – Global Trends in the After-Sales Market" fest. Um diesen attraktiven Markt ringen neben wenigen freien Anbietern insbesondere die Hersteller der Fahrzeuge und die Bahnbetreiber.
Die Staatsbahnen haben den Wettbewerb angenommen und die Instandhaltung als wichtiges Geschäftsfeld erkannt. Im vergleichsweise fest strukturierten Markt der Fahrzeuginstandhaltung mit nur langsamen Umwälzungs-prozessen revolutioniert die russische Staatsbahn RZD den Heimatmarkt durch massive Privatisierungen. Umfangreiche Neubeschaffungen in nahezu allen Weltmarktregionen sorgen dabei für weiter wachsende After-Sales-Volumina.
Die größten Wachstumspotenziale liegen dabei im Hochgeschwindigkeits- und im Stadtverkehr auf Schienen (vor allem Metros) in den Marktregionen Asien, Afrika und Südamerika aufgrund umfangreicher Neu- und Ausbauprojekte (Pressemeldung SCI Verkehr, 17.09.14).

RechteckVerein Hamburger Spediteure: Staffelholzübergabe in der Geschäftsführung

Zum Jahreswechsel wird die Geschäftsführung des Verein Hamburger Spediteure (VHSp) erweitert. Stefan Saß wird ab 1. Januar 2015 Mit-Geschäftsführer des Vereins und wird dann ab Mai kommenden Jahres diese Position allein besetzen. Saß folgt auf Kurt-Jürgen Schimmelpfeng, der nach 35 Jahren an der Spitze des VHSp sein Amt übergeben wird.
Als stellvertretender Geschäftsführer verantwortet Stefan Saß bislang die Aufgabenfelder des Landverkehrs, Lagerei und Logistik, Gefahrgut, sowie der Ausbildungsbereich und die Beratung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Die Beratertätigkeit wird auch zukünftig Teil seines Aufgabenspektrums sein. In seiner neuen Funktion erweitert sich dieses unter anderem um die Führung der Verbandsgeschäfte. Der Jurist hat langjährige Erfahrung in der Branche und im Verein. Seit 2002 ist er in der Geschäftsstelle des Vereins tätig. Der Beschluss über die neue Vereinsführung fiel durch den Vorstand, der über die Nachfolge von Kurt-Jürgen Schimmelpfeng entschied. Mitte September wurde der Arbeitsvertrag unterzeichnet, Saß berichtet: "Das entgegengebrachte Vertrauen weiß ich sehr zu schätzen und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Hamburger Speditionswelt ist buchstäblich immer in Bewegung und insbesondere aktuell ist vieles im Umbruch – ich werde alles daran setzen, die Interessen unserer Mitglieder dabei intensiv zu vertreten und durchzusetzen."
Die Übergabe der Geschäftsführung erfolgt fließend. Schon jetzt findet eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schimmelpfeng und Saß statt. In der Doppelspitze werden mit Beginn nächsten Jahres sukzessive die Aufgaben an den neuen Geschäftsführer übergeben, bevor dieser ab 1. Mai die alleinige Verantwortung tragen wird. "Ich freue mich, das Staffelholz in vertrauensvolle Hände legen zu können. Als bisheriger stellvertretender Geschäftsführer kennt Stefan Saß die Branche, den Verein, seine Mitglieder und er weiß um die Besonderheiten unseres Alltags. Natürlich werde ich dem Speditionsgewerbe und unserem Speditionshaus immer eng verbunden bleiben", erklärt Kurt-Jürgen Schimmelpfeng, Geschäftsführer des Verein Hamburger Spediteurer (Pressemeldung Verein Hamburger Spediteure, 17.09.14).

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LOK Report Reiseführer 2014/2015

Aus den Ländern

RechteckBW: Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung "Leiseres Mittelrheintal"
In seiner achten Sitzung berieten in Lorch die Mitglieder des Beirates "Leiseres Mittelrheintal" die endgültigen Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung. Für die abschließende Beratung konnten noch weitere Vorschläge von Bürgern und Kommunen für lärmmindernde Maßnahmen in die Untersuchung eingearbeitet werden. Weitere zentrale Themen waren die Fragen, wann erste Maßnahmen umgesetzt und wie diese finanziert werden können. Darüber hinaus informierte die Deutsche Bahn den Beirat über die beiden Messstationen in Osterspai und Bad Salzig. Die dort ermittelten Daten werden ab dem 16. September auf der Internetseite der Deutschen Bahn veröffentlicht.
Der Beirat empfiehlt die Umsetzung von knapp 80 Maßnahmen im Untersuchungsbereich. Im Wesentlichen geht es um den Einbau von Schienenstegabschirmungen auf einer Länge von über 110 Kilometern, der Errichtung von Lärmschutzwänden auf über 21 Kilometer Länge und der Ausfachung von Geländern auf Eisenbahnbrücken und Stützbauwerken auf rund drei Kilometer Länge. Hinzu kommen niedrige Lärmschutzwände sowie Schienenschmiereinrichtungen. Fester Bestandteil der Untersuchung ist auch das von der Deutschen Bahn zusätzlich durchgeführte Schienenschleifen, das ebenfalls in der Betrachtung eingeflossen ist.
Die Realisierung des Maßnahmenpaketes kostet nach derzeitigem Stand rund 80 Millionen Euro. Hinzu kommen pro Jahr 3 Millionen Euro Kosten für die laufenden Instandhaltungsaufwendungen. Bevor allerdings erste Maßnahmen umgesetzt werden, muss die Finanzierung geklärt werden. Hierzu haben die Beteiligten aus Bund, den Ländern und der Bahn entsprechende Gespräche aufgenommen. Weitere wichtige Voraussetzung ist die Verabschiedung der neuen "Schall 03"im Bundesrat am 19. September. Die "Schall 03 ist eine Berechnungsvorschrift, mit der der Verkehrslärm beurteilt wird. Die Machbarkeitsuntersuchung hat unterstellt, dass die neue Vorschrift wie geplant zum 01.Januar 2015 in Kraft tritt.
Neben der Machbarkeitsuntersuchung informierte die Deutsche Bahn über die beiden Lärmmessstationen in Bad Salzig und Osterspai. "Mit der regelmäßigen Veröffentlichung der Daten der beiden Lärmmessstationen gehen wir neue Wege", so Ines Jahnel, Lärmschutzbeauftragte der DB AG. "Wir schaffen damit nicht nur Transparenz, sondern leisten auch einen Betrag zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion. Darüber hinaus wollen wir die Wirksamkeit der Lärmschutzmaßnahmen über einen längeren Zeitraum aufzeigen und dokumentieren. Hierbei kommt der Umrüstung der Güterwagen auf die Flüsterbremse eine entscheidende Bedeutung zu" Gemessen werden die Schallemissionen der vorbeifahrenden Züge. Neben den Vorbeifahrtpegeln der einzelnen Züge werden auch Mittelungspegel für Tage, Wochen und Monate veröffentlicht, um den Vergleich der Lärmbelastung im Zeitverlauf zu ermöglichen. Auch die Anzahl der Züge wird erfasst und veröffentlicht. Die Ergebnisse werden regelmäßig wöchentlich veröffentlicht. Die Daten sind jeweils am Dienstag der Folgewoche ab 14 Uhr verfügbar.
Für den Dialog vor Ort verfügt die Deutsche Bahn zudem über ein neues Infomobil Lärmschutz, das sie gemeinsam mit der Vereinigung der Privatgüterwagen-Interessenten e.V. (VPI) und der Infrastrukturinitiative "Damit Deutschland vorne bleibt" betreibt. Das Kernstück der neuen mobilen Ausstellung sind zwei interaktive Infoterminals, an denen sich realitätsnah verschiedene Szenarien vorbeifahrender Güter- und Personenverkehrszüge und die Wirkung von Schallschutzmaßnahmen darstellen lassen. Das InfoMobil wird am Dienstag, 16. September, von 12 Uhr bis 19 Uhr, und am Mittwoch, 17. September, von 10 Uhr bis 18 Uhr in Lorch, Parkplatz/Festplatz "Wasem" und am Donnerstag, 18. September, von 10 Uhr bis 18 Uhr, und am Freitag, 19. September, 10 Uhr bis 14 Uhr, in Boppard: Parkplatz Hauptbahnhof für alle Interessierten bereit stehen.
Der "Beirat leiseres Mittelrheintal" wurde im Dezember 2012 gegründet. Das Gremium unter Vorsitz der Deutschen Bahn besteht aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Verkehrs- und Umweltministerien der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie den beiden Bürgerinitiativen Initiative gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. und Pro Rheintal. Der Beirat hat sich zum Ziel gesetzt, weitere ergänzende technische Maßnahmen zur Reduzierung des Schienenverkehrslärms im Mittelrheintal zu erarbeiten und den Dialog zwischen den Beteiligten zu verbessern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 17.09.14).

RechteckBayern: Neue Signale zwischen Lohr und Wiesthal
Am kommenden Wochenende wird zur Vorbereitung auf die ab nächstem Jahr beginnende Stellwerkserneuerung im Stellwerk Lohr eine Erneuerung der Hard- und Software durchgeführt. Deshalb werden von Samstag, 20. September (22.10 Uhr), bis Sonntag, 21. September (14.15 Uhr), alle Regionalverkehrszüge zwischen Gemünden (Main) und Partenstein durch Busse ersetzt. Die Reisezeit verlängert sich dadurch um bis zu 30 Minuten. Auch die Fernverkehrszüge sind von dieser Streckensperrung betroffen. Sie werden zwischen Würzburg Hbf und Hanau Hbf umgeleitet und halten nicht in Aschaffenburg.
Während dieser Zeit werden am Sonntag, 21. September 2014, zwischen Lohr und Wiesthal zudem neue Signale mit Hilfe eines Hubschraubers aufgestellt. Diese Maßnahme ist Bestandteil des Neubaus der Umfahrung des Schwarzkopftunnels. Um die Betriebsabläufe zu optimieren, wird die Leit- und Sicherungstechnik erneuert und an moderne Standards angepasst.
So wird künftig der gesamte Streckenbereich zwischen Lohr und Aschaffenburg von der Betriebszentrale in München über das erweiterte Elektronische Stellwerk (ESTW) Lohr gesteuert. Hinzu kommen elektronische Stellrechner in Partenstein, Wiesthal und Laufach. Mit der ESTW-Technik werden Weichen und Signale elektronisch gestellt und ganze Strecken zentral gesteuert
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 17.09.14).

RechteckBayern: Pro Bahn zum Verkehrskonzept Münchner Norden
Das Verkehrskonzept Münchner Norden sollt am 17.09.14 im Planungsausschuss des Stadtrates beschlossen werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat zu diesem Konzept eine Stellungnahme verfasst, und diese den Ausschussmitgliedern zugesandt. "Es fällt schon auf, dass keine einzige konkrete Maßnahme für die Verbesserung des sehr wichtigen Stadt-Umland-Verkehrs mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln im Konzept enthalten ist" so Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN. Vielmehr lässt sich die Stadt mit den bekannten Pauschalaussagen des Freistaats Bayern abspeisen:
Verbesserungen auf der S1 wären derzeit nicht möglich, und außerdem würde nach der immer wieder verschobenen Inbetriebnahme des zweiten S-Bahn-Tunnels in mehr als zehn Jahren alles besser.
Es entsteht daher der Eindruck, dass man bei den für den Münchner Norden sehr wichtigen Verkehrsbeziehungen mit dem Umland keine vernünftigen und nachhaltigen Lösungsvorschläge präsentieren kann.
"Die Stadt München muss auch die S-Bahn als für sie und ihre Bürger wichtigen Teil des Verkehrsangebotes verstehen. Sie muss ihren Einfluß beim Freistaat geltend machen, um bald Taktverbesserungen auf der S1 zu erreichen. Der viergleisige Ausbau der Strecke bis Neufahrn muss wieder auf die politische Agenda." so Andreas Barth weiter. Die Pläne der bayerischen Staatsregierung, die Flughafenanbindung von Moosach und Feldmoching aus vom heutigen 20-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt zu reduzieren, lehnt PRO BAHN ab
(Pressemeldung PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V, 17.09.14).

RechteckBerlin: Fortbestand des VBB Bus&Bahn-Begleitservice gesichert
Der Bus&Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) kann seine Arbeit fortsetzen. Dank der Unterstützung der Berliner Jobcenter und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen kann der kostenlose Service für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab sofort weiter wie bisher angeboten werden.
Noch im September werden die ersten 20 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Bus&Bahn-Begleitservice eingestellt. In einer zweieinhalb monatigen Qualifizierung werden sie unter anderem mit einem Mobilitätstraining in der Begleitung mobilitätseingeschränkter Menschen geschult und erwerben vertiefte Kenntnisse über das Berliner Bus- und Bahn-Streckennetz, einschließlich der Tarif- und Beförderungsbedingungen. Die Stellen für den Bus&Bahn-Begleitservice werden u.a. von den Berliner Jobcentern über Instrumente der Arbeitsmarktförderung (FAV- Förderung von Arbeitsverhältnissen) finanziert und ergänzend von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert.
Arbeitssenatorin Dilek Kolat: "Ich freue mich sehr, dass wir uns erfolgreich dafür einsetzen konnten, dass der VBB-Begleitservice seine Arbeit fortführen kann. Das Angebot, mobilitätseingeschränkten Menschen mehr Teilhabe zu ermöglichen, ist mir wichtig. Gleichzeitig ist es eine Chance für Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu schaffen. Ich kann mir kaum eine erfolgreichere Verknüpfung zweier so wichtiger politischer Ziele vorstellen."
VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: "Wir sind alle erleichtert, dass es weitergeht, denn dieser so dringend gebrauchte Service stand bedrohlich vor dem Aus. Ich danke allen, die sich für die Fortführung des VBB Bus&Bahn-Begleitservice engagiert haben: Ihre breite Unterstützung hat es möglich gemacht, dass auch weiterhin mobilitätseingeschränkte Menschen sicher begleitet mit den Bussen und Bahnen in Berlin unterwegs sein können."
Seit dem Sommer dieses Jahres ist ein Großteil der Arbeitsverträge beim Bus & Bahn-Begleitservice fristgemäß ausgelaufen. Eine Weiterfinanzierung der rund 80 benötigten Stellen konnte jetzt positiv entschieden werden. Sobald genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Schulungen absolviert haben, werden die im Juli reduzierten Servicezeiten wieder auf die Abendstunden und das Wochenende ausgeweitet. Aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen und notwendigen Qualifizierungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es jedoch bis ins 1. Quartal 2015 dauern, bis die derzeit eingeschränkten Dienstzeiten wieder ausgedehnt werden können.
Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice unterstützt seit Oktober 2008 mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Öffentlichen Nahverkehr. In dieser Zeit wurden insgesamt mehr als 70.000 Begleitungen durchgeführt und knapp 300 Mitarbeiter/innen über Arbeitsmarktprogramme (sozialversicherungspflichtig und in der Regel mit einer Beschäftigungsdauer von 24 Monaten) qualifiziert und beschäftigt werden. Einsatzgebiet des Bus & Bahn-Begleitservice ist das gesamte Berliner Stadtgebiet (inklusive Flughafen Schönefeld) – von der Wohnungstür zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr (030) 34 64 99 40 oder über die VBB-Homepage www.VBB.de/begleitservice angefragt werden.
Die in Berlin tätigen Verkehrsunternehmen kooperieren mit dem Begleitservice und gewähren dem Begleitpersonal im Einsatz freie Fahrt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 17.09.14).

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Bahnberufe

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck Schwarzwaldbahn-Tage Triberg
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
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Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Schwarzwaldbahn-Tage mit Bahnhofsfest in Triberg statt. Die Schwarzwaldbahn verbindet das Oberrheinische Tiefland mit dem Bodenseeraum. Rund um den Bahnhof wurde gefeiert.
Musik, Spaß, Infos und Unterhaltung gab es auf dem Bahnhofsvorplatz, wo auch die Dampflok 50 245 als Denkmal steht. Eine Fahrzeugausstellung mit modernen und historischen E-Loks auf Gleis 3. Drei Dampfzugpendelfahrten mit 52 7596 (EFZ) und 50 2988(WTB) nach St. Georgen und zurück, sowie eine TEE-Fahrt mit 218 105 und 111 001 nach St. Georgen, hinunter nach Hausach und zurück nach Triberg lockten viele kleine und große Besucher an (Harald Becker, 17.09.14).

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LOK Report 10/14

LOK Report Ausgabe 10/14

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Mit der Kamera notiert

RechteckDiesellok der Türkischen Staatsbahn in München Ost
Foto Wolfgang Fischer
Am Montag, dem 15.09.2014, stand in München Ost stundenlang die offenbar fabrikneue Diesellok DE 29 006 der Türkischen Staatsbahn TCDD. Angehängt waren mehrere vierachsige gedeckte Güterwagen von RailAdventure (Wolfgang Fischer, 17.09.14).

RechteckEinstellung Vejprty - Cranzahl
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Mit dem neuen Fahrplanwechsel im Dezember wird die touristisch beliebte Strecke Vejprty (Weipert) - Cranzahl ganzjährlich ohne Personnenverkehr sein. Der Freistaat Sachsen streicht alle Züge und ersetzt sie durch Busse. Trotz Einstellung des grenzüberschreitenden Verkehrs sieht der Fahrplanentwurf der Tschechischen Bahnen zwei Zugpaare Chomutov - Vejprty an Wochenenden vom 1. Mai bis Ende September vor. Für fast ein halbes Jahr kann der Bahnhof Vejprty aber erst einmal zugesperrt werden.
Schuld trägt auch der katastrophale Tarif für tschechische Bürger: Die Fahrkarte Veprty - Annaberg kostet 159 Kronen, ein Bier im Gasthaus 25,-Kronen, im Geschäft ca 10 Kronen. Die neue Busverbindung Vejprty - Annaberg wird nur 23 Kronen kosten.
Die Fotos zeigen den Bhf Vejprty im Jahre 2011. Der südliche Teil des Gebäudes wurde im Jahre 2013 abgerissen (Martin Kubik, Ergänzung Joachim Piephans, 24.12.13)

RechteckFranz-Josefs-Bahn mit Bmz-Umlauf
Foto Paul G. Liebhart
Seit mehr als zwei Jahren wird das Zugpaar 2105 und 2110 zwischen Wien Franz-Josefs-Bahnhof und Gründen NÖ mit Fernverkehrswagen geführt. An Montagen wird REX 2105 umlaufbedingt mit zwei Lokomotiven bespannt. Am 15.09. konnte der REX 2105 kurz vor dem Zielbahnhof in Wien Heiligenstadt fotografiert werden (Paul G. Liebhart, 17.09.14).

RechteckTuroszow
Foto Jörg Flecks
STK M62-1812 ist zurück von der Pesa im Neulack. Abnahme 10.09.14. Hier in Turoszow (Jörg Flecks, 17.09.14).

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Europa

RechteckFrankreich: Bretigny führt zur Anklageerhebung gegen RFF
Am 12.07.13 entgleiste der Intercités 3657 auf dem Bahnhof in Bretigny-sur-Orge (Essonne), wobei sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden. Am 16.09.14 wurde vor dem Landgericht (tribunal de grande instance, TGI) Evry (91) Anklageerhebung wegen "fahrlässiger Tötung und Verletzungen" gegen den Infrastrukturbetreiber Réseau Ferré de France (RFF) eingeleitet. Die entsprechende Anklage der SNCF wird am 18.09.14 aus den gleichen Gründen erfolgen.
Seit der Eröffnung der gerichtlichen Untersuchung haben mehrere Experten Wartungs-probleme als Ursache der Entgleisung des Zuges festgestellt. Der Abschlussbericht der beauftragten Ingenieure Michel Dubernard und Pierre Henquenet sprach von einem "Zustand des bisher nicht gesehenen Verfalls".
Réseau Ferré de France (RFF) erklärt in einer Pressemeldung, die Anklageschrift "zu Protokoll" zu nehmen. Die Untersuchung bezieht sich auf RFF als juristische Person. RFF erhält nun endlich Zugriff auf die Untersuchungsberichte, um die möglichen Gründe für den Unfall besser zu verstehen, sie in Zukunft zu vermeiden und so zur Feststellung der Wahrheit beizutragen. "Wir werden keinen Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit stellen", erklärte der Kommunikationsdirektor von RFF, Christophe Piednoel, vor der Bekanntgabe der Anklage.
Die Frage, ob auch die Präsidenten von SNCF und RFF angeklagt werden können, stellt sich zur Zeit noch nicht. Die Frage der Organisation der Sicherheit und den damit verbundenen Verantwortlichkeiten unterliegt komplexen Verfahren und war noch nicht Gegenstand der Untersuchungen (WKZ, Quelle France Inter, RFF, 17.09.14).

RechteckFrankreich: RFF bevorzugt Mittelvariante für neue LGV Paris - Clermont - Lyon

Die zwei verbliebenen Varianten West (links) und Mitte (rechts) für die LGV Paris - Clermont - Lyon. RFF bevorzugt die Mittelvariante, die Orléans weit umfährt. Grafik: RFF.
Eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Paris - Orleans - Clermont - Lyon (POCL) könnte im Jahr 2030 entstehen. Réseau Ferré de France (RFF) hat zwischen den während der öffentlichen Debatte diskutierten möglichen Routen seine Vorliebe für die Mittellinie angekündigt, die über 60 km ostlich an Orleans vorbeiführt.
Die Mittellinie würde vor allem helfen, die Belastung der jetzigen LGV Paris - Lyon abzubauen. Sie wäre 10 Minuten schneller als die aktuelle Strecke für den TGV Paris - Lyon. Damit ließen sich den Prognosen zufolge etwa 1 Mio. Reisende pro Jahr neu gewinnen. Die Mittelvariante ist auch kürzer als die westliche Strecke und deshalb billiger im Bau.
Allerdings umgeht die Mittelvariante zahlreiche größere Städte, was den dortigen Bürgermeistern nicht gefällt. Auch die Umweltverbände sprechen sich gegen die Strecke aus, da sie die Weinberge von Sancerre durchquert. Sie haben ein Gegenprojekt für "einen Zug mit hoher Geschwindigkeit, komfortabel und mit Halt an allen großen Städten der Region Centre" entwickelt. Die Züge würden mit 250 km/h auf bestehenden Strecken fahren, die mit einem Kostenaufwand von 5 Mrd. Euro ausgebaut werden könnten, was drei Mal billiger wäre als eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Die Entscheidung soll Ende 2014 fallen. Bei der Verwirklichung des Baues der neuen LGV ist aber zu berücksichtigen, dass auch in Frankreich das Prinzip "Sanierung vor Neubau" immer mehr Anhänger findet (WKZ, Quelle France Inter, RFF, 17.09.14).

RechteckItalien: 3,9 Mrd. Euro für die Infrastruktur
Die italienische Regierung hat einem Bericht der Nachrichten für Südtirol zufolge die Gelder für den Brennerbasistunnel bereitgestellt. Das Mobilitätsgesetz "Sblocca Italia" (Entblockung Italiens) wurde am 12.09.14 im Amtsblatt "Gazzetta Ufficiale" veröffentlicht, darunter 270 Mio. Euro für den Brennerbasistunnel.
Das Gesetz umfasst Investitionsmittel für 3,9 Mrd. Euro, darunter 47% für Straßen und Autobahnen (1,8 Mrd. Euro) und 25% für die Eisenbahn (989 Mio. Euro), davon 14% für neue Hochleistungsstrecken (Terzo Valico, Brennero und Brescia - Padova) und 11% für das konventionelle Netz. Für den öffentlichen Verkehr sind 345 Mio. Euro vorgesehen (Rom, Neapel, Straßenbahn Florenz).
Noch im August waren Zweifel laut geworden, ob oder wie ernsthaft die italienische Regierung die Finanzmittel für den Bau der Zulaufstrecken zum Brenner bereit stellt (WKZ, GK, Quelle Nachrichten für Südtirol, 17.09.14).

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