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LOK Report – News von Donnerstag, 24.07.14

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Foto Harald Becker

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Dieselnetz Allgäu an DB Regio
Absatzlinie
Vorinfo Dieselnetz Erzgebirge
Absatzlinie
Franz. Eisenbahnreform
im Senat definitiv angenommen

Absatzlinie
Südafrika-Vertrag rettet Alstom
Absatzlinie
Durchstich am Gobet-Tunnel
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Foto links: Harald Becker

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckGDL: Konzerntarifverträge für Veolia Verkehr gefordert
Mit Schreiben vom 18. Juli 2014 hat die GDL Veolia Verkehr aufgefordert, einen Konzern-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag und einen Konzern-Rahmen-Zugbegleitertarifvertrag abzuschließen. Die Tarifverträge sollen bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), NordWestBahn (NWB), trans regio, Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt (VVSA) sowie bei Veolia Verkehr Personalservice (VVPS) wirksam werden.
Bei der NWB und bei VVSA sind die einheitlichen Rahmenregelungen bereits im Haustarifvertrag wirksam, zumindest für Lokomotivführer. Bei der NOB und bei trans regio gelten Teile davon. Es bietet sich also an, die Regelungen in Konzerntarifverträgen zusammenzufassen. Zugleich können die Regelungen auf den konzerninternen Dienstleister VVPS ausgedehnt werden.
Mit den Rahmentarifverträgen stellte die GDL folgende Forderungen:
• Entgelt für Streckenlokomotivführer national von 2 612 bis 3 287 Euro und für Zugbegleiter 2 312 bis 2 879 Euro,
• Ergänzung der Entgelttabelle um zwei weitere Stufen, die nach je weiteren fünf Jahren Berufserfahrung erreicht werden sollen. Das maximale Entgelt wäre dann nach 35 statt bisher 25 Jahren Berufserfahrung erreicht; pro weitere Stufe soll das Entgelt um 60 Euro erhöht werden,
• eine Absenkung der Referenz-Arbeitszeit von 2 036 auf 1 932 Stunden (37-Stunden-Woche),
• eine Erhöhung des Zeitzuschlags für Nachtarbeit von bisher zwei auf dann vier Minuten,
• eine Erhöhung der Nachtarbeitszulage von bisher 2,80 Euro auf dann 3 Euro.
• Eine Regelung zu einem zeitlich befristeten Kündigungsschutz bei gesundheitsbedingter Fahrdienstuntauglichkeit sowie Anspruch auf Abfindung, wenn eine Weiterbeschäftigung nicht möglich ist
(24.07.14).

Industrie

RechteckHaCon: Mobility Lab in Berlin gegründet
Ab sofort ist HaCon mit einem Büro in Berlin vertreten. Das Softwareunternehmen hat mit Christian Maertins einen erfolgreichen Startup-Gründer und Experten auf dem Gebiet der vernetzten Mobilität und User-orientierten Produktentwicklung gewinnen können. In der Hauptstadt widmet sich das neue Mobility Lab vor allem der intelligenten Verknüpfung aller Verkehrsmittel und Transportoptionen sowie den neuesten Trends in Sachen Apps. Das dreiköpfige Team hat am Prenzlauer Berg sein Quartier bezogen und wird sukzessive ausgebaut.
Ergänzend zur F&E-Abteilung in Hannover wird das Berliner Büro die Forschung und Entwicklung der Firma weiter vorantreiben. Das Lab-Format schafft Raum für Experimente, zum Beispiel zur Erprobung neuer Technologien wie Wearables. Mobilitätsdienste und ihre Verknüpfung sowie die Integration in neue Nutzeroberflächen stehen besonders im Fokus, erläutert Maertins: "Wir wollen die Stärken und Kernkompetenzen der Hannoverschen Kollegen um neue Impulse ergänzen, beispielsweise im Hinblick auf vernetzte Mobilität und zukunftsfähiges Design für unsere HAFAS-Produkte".
Ziel seien die Evolution der Fahrplanauskunft zur Mobilitätsauskunft von morgen sowie die Erschließung neuer Märkte. "Berlin ist europaweit Vorreiter in Bezug auf Angebot und Nachfrage vernetzter Transportlösungen", begründet HaCon-Geschäftsführer Michael Frankenberg die Entscheidung für das neue Büro.
"Wir sind überzeugt, dass die Hauptstadt mit ihrer Startup-Kultur beste Voraussetzungen bietet, um Mobilitätsprozesse noch besser zu ergründen und dadurch mit unseren Produkten auch in Zukunft immer mindestens einen Schritt voraus zu sein."
(Pressemeldung HaCon, 24.07.14).

RechteckKeolis: Prüfungssystem zur Fahrzeugbeschaffung
Die Keolis Deutschland GmbH & Co. KG hat im Amtsblatt der Europäischen Union ein Prüfungssystem für zwei Lose zur Fahrzeugbeschaffung/Leasing ausgeschrieben (2014/S 139-250348):
• Los 1 – Fahrzeuglieferung: Herstellung und Lieferung (Werklieferungsvertrag) von Schienenfahrzeugen für die Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr auf Strecken der DB Netz AG in Deutschland und gegebenenfalls auf grenznahen Strecken in den Nachbarstaaten Deutschlands (z. B. Pro Rail in den Niederlanden). Es werden nur Neufahrzeuge „direkt vom Hersteller“ berücksichtigt: Elektrisch angetriebene, mehrteilige Triebzüge.
• Los 2 – Leasing (mit Fahrzeugbeschaffung): Leasingdienstleistungen (inklusive Fahrzeugbeschaffung) für (vom Leasinggeber zur Verfügung zu stellende) Eisenbahnfahrzeuge zur Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr auf Strecken der DB Netz AG in Deutschland und gegebenenfalls auf grenznahen Strecken in den Nachbarstaaten Deutschlands (z. B. Pro Rail in den Niederlanden) Es werden Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge berücksichtigt: Elektrisch angetriebene, mehrteilige Triebzüge (24.07.14).

Aus den Ländern

RechteckBayern: Dieselnetz Allgäu geht an DB Regio
Im August 2013 hatten die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI) das Dieselnetz Allgäu in zwei Betriebsstufen und zwei Losen neu ausgeschrieben. Der Zuschlag für beide Lose soll jetzt an die DB Regio AG erteilt werden. Das Netz erstreckt sich über das gesamte bayerische Allgäu mit Ausnahme der engeren Einzugsbereiche von München, Augsburg und Ulm sowie der Strecke nach Füssen. Der neue Verkehrsvertrag beginnt im Dezember 2017 und endet im Dezember 2029. Ziel der Ausschreibung war der Erhalt des heutigen Angebots mit einigen Detailverbesserungen.
Da es auf dem deutschen Markt derzeit keine neuen, niederflurigen Neigetechnik-Dieseltriebzüge gibt, hatten BEG und MVI die Verkehre von Los 2 alternativ mit gebrauchten Neigetechniktriebzügen oder neuen niederflurigen Fahrzeugen ausgeschrieben. DB Regio wird weiterhin die im Allgäu schon seit etwa zehn Jahren fahrenden spurtstarken, hochflurigen Neigetechnikzüge einsetzen. Die Innenräume der Fahrzeuge sollen aufgefrischt werden. Damit bleibt die zwischen Augsburg und Oberstdorf/Lindau 2011 eingeführte Neigetechnik mindestens bis Dezember 2029 erhalten. Im Dezember 2020 sollen in einer zweiten Stufe die Verkehre des heutigen Alex von München nach Oberstdorf und Lindau ebenfalls auf Neigetechnik umgestellt werden. Anlass ist die für diesen Zeitpunkt geplante Elektrifizierung der Strecke von Geltendorf über Memmingen nach Lindau, die zu einem grundlegend neuen Fahrplankonzept im Allgäu führen wird. Bis dahin ist geplant, weitgehend den Status quo zu fahren.
Die Neigetechnikfahrzeuge sollen – wie heute – auf der Linie von Augsburg nach Oberstdorf und Lindau verkehren, neu auch zwischen Augsburg und Memmingen sowie Bad Wörishofen sowie bis zur Elektrifizierung auch zwischen München und Memmingen. Die übrigen ausgeschriebenen Linien, insbesondere die Regionalexpresslinie von Ulm nach Oberstdorf und Röthenbach bzw. Lindau sowie die Regionalbahnen nach Pfronten und von München nach Kempten, wird DB Regio ab Ende 2017 mit niederflurigen Neufahrzeugen ohne Neigetechnik betreiben. Neu ist, dass die Linien von Ulm und München zweistündlich abwechselnd umsteigefrei über Kempten hinaus bis Pfronten-Steinach verkehren. Nach der Elektrifizierung der Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau werden die Züge statt von München dann von Augsburg kommen mit Anschluss in Buchloe aus München. Eine Verbesserung für Pendler bringt der neue Berufsverkehrszug gegen 16 Uhr von München nach Memmingen an Werktagen. Dafür entfällt ein Zugpaar in nachfrageschwacher Zeit zwischen Memmingen und Ulm. Die beiden bestehenden Zugpaare des Allgäu-Franken-Expresses von Nürnberg nach Oberstdorf und Lindau und zurück bleiben erhalten.
Für beide Lose schreibt die BEG vor, dass die Züge zu 100 Prozent mit Zugbegleitern besetzt sein müssen, d. h. in jedem Zug ist künftig ein Zugbegleiter an Bord. Das ist durchschnittlich ein Drittel mehr als heute. Dadurch profitieren Einheimische und Touristen künftig von noch mehr Service im Zug. Außerdem ist DB Regio verpflichtet, in den Hauptverkehrszeiten im Zulauf auf München und Augsburg bei einzelnen Zügen mehr Sitzplätze anzubieten. Auch die Fahrgastinformation verbessert sich: Die BEG schreibt vor, dass DB Regio seine Fahrgäste vor und während der Fahrt umfassend auch auf Basis von Echtzeitdaten informieren muss. Und zwar sowohl in den Fahrzeugen und an den Stationen als auch über elektronische Auskunftsmedien wie Internet oder mobile Endgeräte. Die BEG erwartet zudem die Anerkennung der Tarife des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV), des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbundes (AVV), der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING) und des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbundes (bodo). Für Fahrten außerhalb der Verbundgebiete gelten die Preise und Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG. Anerkannt werden müssen neben den Nahverkehrsfahrkarten aller Eisenbahnverkehrs-unternehmen unter anderem die BahnCard, das Bayern-Ticket sowie das Baden-Württemberg-Ticket. Außerdem fordert die BEG die Einführung eines preislich attraktiven Kurzstreckentickets, einer Abo-Plus-Karte, sowie die Anerkennung der Gästekarte als Fahrschein, sofern die Tourismusorte für den finanziellen Ausgleich sorgen. Zudem verlangt die BEG unter anderem die Wiedereinrichtung eines Verkaufsschalters in Pfronten-Ried. In Oberstdorf muss der Schalter künftig auch am Wochenende besetzt sein.
DB Regio verpflichtet sich, am Qualitätsmesssystem der BEG teilzunehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgast­information im Zug, die Servicequalität und die Kundenfreundlichkeit. Auch gelten hohe Anforderungen beispielsweise hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschluss­sicherung.
Das Vergabeverfahren hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft zusammen mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg durchgeführt. 99 Prozent der Verkehre liegen in Bayern, etwa ein Prozent liegt in Baden-Württemberg. Das Verfahren wurde am 31. August 2013 im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Der endgültige Zuschlag kann wegen der Einspruchsmöglichkeiten der unterlegenen Bieter frühestens am 4. August 2014 erfolgen
(Pressemeldung BEG, 24.07.14).

RechteckSachsen: Vorinformation zum Dieselnetz Erzgebirge
Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat im Amtsblatt der Europäischen Union eine Vorinformation zum Dieselnetz Erzgebirge über zehn Jahre gegeben (2014/S 139-249639).
Es geht um den SPNV auf folgenden Linien im Gebiet des ZVMS:
1. Chemnitz Hbf – Annaberg-Buchholz Süd – Cranzahl (heutige Bezeichnung: „RB 80“) mit ca. 662 000 Zug-km/Jahr.
2. Chemnitz Hbf – Olbernhau – Olbernhau-Grünthal (heutige Bezeichnung: „RB 81“) mit ca. 525 000 Zug-km/Jahr.
3. Zwickau Hbf – Schwarzenberg – Johanngeorgenstadt (heutige Bezeichnung: "RB 95") mit ca. 710 000 Zug-km/Jahr.
4. optional: Freiberg – Holzhau (heutige Bezeichnung: „RB 83“) mit ca. 257 000 Zug-km/Jahr.
5. optional: ergänzende Leistungen zu Ziffern 1 bis 3 mit ca. 82 000 Zug-km/Jahr.
Betriebsaufnahme zu Ziffern 1. bis 3.: Dezember 2017. Betriebsaufnahme zu Ziffer 4.: Dezember 2019 (Peter Klotz, 24.07.14).

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Fachhochschule Erfurt

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck AlbBähnel
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
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Am Sonntag war ein besonderer Fahrtag bei der Schmalspurbahn AlbBähnel der Ulmer Eisenbahnfreunde. Es wurde als PmG gefahren auf der Strecke zwischen Amstetten/Württ. und Oppingen. Zusammen mit den Oldtimer-Schlepper-Freunden Temmenhausen, Güterbe- und entladen in Oppingen war es ein Zeitsprung in die Vergangenheit (Harald Becker, 24.07.14).

RechteckBahn informiert über Planungen zwischen Alfter und Bonn-Duisdorf
Die Deutsche Bahn lädt zum „Tag der offenen Baustelle“ nach Alfter ein. Im Rahmen des zweigleisen Ausbaus der Regional-Bahn RB 23 zwischen Alfter-Witterschlick und Bonn-Duisdorf findet am Dienstag, dem 29. Juli ab 16:30 Uhr ein Tag der offenen Baustelle statt. Treffpunkt ist die Personenunterführung am Klausenweg (ehemaliger Bahnübergang Klausenweg) in Alfter.
Auf dem Programm steht eine Vorstellung des Projekts durch die Projektleitung der DB sowie eine Baustellenbesichtigung mit anschließender Fragerunde. Die Baustellenbesichtigung findet zwar auf befestigten Wegen statt, festes Schuhwerk ist jedoch zwingend erforderlich, da die Veranstaltung bei jeder Witterung stattfindet. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist nicht erforderlich.
Da es vor Ort nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen gibt, empfehlen wir eine Anreise zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Der nächstgelegene Bahnhof ist der Haltepunkt Witterschlick. Für Fragen steht die DB ProjektBau den Bürgern unter 0203 3017 2799 gerne zur Verfügung
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 24.07.14).

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Bahnberufe

Mit der Kamera notiert

RechteckFlensburg
Foto  John ChristensenFoto  John Christensen
Foto  John ChristensenFoto  John Christensen
CNL 1272 kommt hier mit zwei Diesellokomotive der BR 218 in Flensburg an. In der Nacht vom Samtag auf Sonntag ist die wegen Renovierungsarbeiten Brücke geschlossen. Die Strecke von Kiel nach Flensburg ist nicht elektrifiziert. Es geht hier weiter in Richtung Padborg über Flensburg Weiche, wo die beiden Dieselloks abgeläöst werden. 120 149 fährt weiter nach Padborg. Der Zug hat insgesamt 15 Einheiten. Auf Gleis 2 steht Re 21063 nach Hamburg Hbf mit 112 153 (John Christensen, 24.12.13)
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RechteckWeimar
Foto Alex HuberFoto Alex Huber
Die 182 024 hat die neue Beklebung "Wir Gratulieren dem Weltmeister", aufgenommen am 14.07.14 (Alex Huber, 24.07.14)
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LOK Report 08/14

LOK Report Ausgabe 08/14

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Europa

RechteckFrankreich: Eisenbahnreform im Senat definitiv angenommen
In der Nacht von Dienstag, 22., bis Mittwoch, 23.07.14 hat auch der Senat dem in der gemischten Kommission ausgehandelten Gesetzestext zur Bahnreform mit 189:150 Stimmen definitiv angenommen. Sozialisten, RDSE (meist PRG), Umweltschützer und UDI-UC stimmten dafür, Kommunisten und UMP dagegen.
Ebenfalls verabschiedet wurde einstimmig (210:0) der Entwurf eines Ausführungsgesetzes (loi organique) über die Ernennung von Führungskräften der SNCF.
Damit tritt die Bahnreform im Januar 2015 in Kraft (WKZ, Quelle Senat, 23.07.14).

RechteckFrankreich: Südafrika-Vertrag zieht Alstom in die Höhe
Im ersten Quartal vom 1. April bis zum 30. Juni 2014 hat Alstom Bestellungen in Höhe von 8,2 Mrd. Euro verbucht, das doppelte des Niveaues im ersten Quartal des Vorjahres (+114%), davon entfielen 1,5 Mrd. auf Thermal Power, 1,2 Mrd. auf Grid, 0,7 Mrd. auf Renewable Power und 4,8 Mrd. auf Transport. Dieses Rekordergebnis für Transport beruht im wesentlichen aus einem Vertrag für Vorortbahnen mit PRASA in Südafrika für rund 4 Mird. Euro.
Der Umsatz fiel aufgrund geringerer Auftragseingänge im Vorzeitraum organisch um 1% auf 4,3 Mrd. Euro. Wechselkurseffekte hatten einen negativen Einfluss von 3% auf den Umsatz.
Der Umsatz sank vor allem bei Thermal Power, Renewable Power (beide portfoliobereinigt -10%) und Grid (-5%). Transport hingegen konnte seinen Umsatz organisch um 17% steigern, was auf die fortschreitende Ausführung des Auftragsbestands und eine niedrige Vergleichsbasis im ersten Quartal 2013/14 zurückzuführen ist.
Der Auftragsbestand erreicht zum 30. Juni 2014 56 Mrd. Euro, das entspricht einem Umsatz für 33 Monate
(WKZ, Quelle Alstom, 23.07.14).

RechteckSchweiz: Durchstich am Gobet-Tunnel in Sierre/Siders
Der Bau des Gobet-Tunnels in Siders ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Simplon-Linie. Die Ausbrucharbeiten für die Tunnelröhre haben im Mai 2013 begonnen und konnten nun zwei Wochen früher als geplant beendet werden. Heute fand der Tunneldurchstich statt.
Nach über einem Jahr sind die Ausbrucharbeiten am neuen Gobet-Tunnel abgeschlossen. Die 36 Bauarbeiter arbeiteten sich täglich einen Meter durch den brüchigen Felsen des Goubing. Etwa 80'000 Kubikmeter Gestein wurden aus der 375 Meter langen Tunnelröhre ausgehoben. Zum Durchstich waren heute Vertreter der Gemeinde Siders, der beteiligten Bauunternehmen sowie der SBB anwesend.
Die nächste Etappe der Arbeiten ist der Einbau der Bahntechnik. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen und die Schienen verlegt sind, kann der neue Tunnel im Juni 2015 in Betrieb genommen werden.
Der Abschluss der Ausbrucharbeiten wird am 27. September 2014 mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Dazu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Die Besucherinnen und Besucher werden die neue Tunnelröhre, welche die Quartiere Glarey und Graben verbindet, begehen können. Animationen und Führungen sind ebenfalls vorgesehen.
Der Gobet-Tunnel ist eine wichtige Etappe in der Modernisierung der Simplon-Linie. Eines der Ziele der SBB ist es, die Strecke Lausanne–Brig mit doppelstöckigen Zügen zu bedienen. Um dieses Projekt umzusetzen, braucht es eine Anpassung der Tunnels von Burier, St-Maurice und Raspille. Ausserdem müssen dafür zwölf Brücken erhöht werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen, frühestens jedoch 2018, wie laufende Studien zurzeit prüfen
(Pressemeldung SBB, 23.07.14).

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