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LOK Report – News von Dienstag, 26.07.16

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Sorgen Motivationsprobleme beim Bahnpersonal für Verspätungen?
Absatzlinie

Risiko für Unglücks-TGV
schon drei Tage vorher erkannt

Absatzlinie
GB Railfreight fährt wieder
Autozüge durch den Kanaltunnel

Absatzlinie

Verlängerung der Meterspur
Trento - Marilleva nach Mezzana

Absatzlinie
400-Millionen-Euro-Paket
für die Bahn in Vorarlberg

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Jonathan Christoph

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Industrie

RechteckGünzburger Steigtechnik: Effiziente Wartung in der Bahnindustrie
Minimierte Standzeiten und höchste Effizienz dank innovativer Wartungstechnik: Wie Lokomotiven, Triebwägen oder Waggone wieder schnellstmöglich ins Schienennetz zurückkommen, weil sich über Prozessoptimierung die Standzeiten in der Wartung deutlich reduzieren lassen, das zeigt der bayerische Qualitätshersteller Günzburger Steigtechnik auf der Innotrans 2016 in Berlin. Der Spezialist für Wartungsanlagen für Schienen- und Nutzfahrzeuge präsentiert an seinem Stand (City Cube Halle B, Stand 516) effiziente und sichere Lösungen für das Arbeiten in der Höhe, sowie sein neues Kompendium „Steigtechnik-Lösungen für Schienenfahrzeuge Nr. 6“, das speziell zur Innotrans erstellt wurde.
Absolutes Highlight sind dabei die High-End-Wartungsanlagen wie zum Beispiel die erste kabellose elektrisch verstellbare Arbeitsbühne für die Bahnindustrie, welche die Günzburger Steigtechnik für Alstom entwickelt hat.
Dass sich die automatisierten Aufdacharbeitsanlagen der Günzburger Steigtechnik nicht nur in der Wartung und Instandhaltung, sondern auch als eigene Montagelinien in der Fertigung von Schienen- und Nutzfahrzeugen einsetzen lassen, zeigt das Unternehmen am Beispiel eines Projekt bei einem führenden Bushersteller. Dort werden in der neuen Produktion sämtliche Aufdacharbeitsschritte auf Dacharbeitsanlagen der Günzburger Steigtechnik vorgenommen.
Einen umfassenden Überblick über das breite Produktsortiment der Günzburger Steigtechnik bietet dabei der neue Katalog „Steigtechnik-Lösungen für Schienenfahrzeuge Nr. 6“, der speziell für die Bahn-Branche entwickelt wurde und erstmals auf der Innotrans 2016 vorgestellt wird. Der neue Katalog informiert gebündelt über branchentypische Standardlösungen wie Steigleitern, Tritte oder Laufstege in Modulbauweise, aber auch über standardisierte Basislösungen speziell für Schienenfahrzeuge sowie individuelle Sonderlösungen. Mit ihren Aufdacharbeitsanlagen, elektrisch verstellbaren Wartungsbühnen, Laufsteganlagen, Gleis- und Treppenpodesten, Überstiegen und Überbrückungen steigert die Günzburger Steigtechnik nicht nur die Effizienz in den Werkstätten, sondern erhöht gleichzeitig auch die Arbeitssicherheit für das Wartungspersonal.
Weiterer Pluspunkt: Mit der innovativen Wartungstechnik aus Günzburg ist auch besonders komfortables und ergonomisches Arbeiten möglich. Die elektrisch verstellbaren Arbeitsbühnen des Unternehmens lassen sich auf Knopfdruck in die ideale Arbeitsposition fahren, so dass die Techniker ihre Handgriffe stets in einer ergonomischen Haltung ausführen können. Auch zeitintensive Umbauten gehören der Vergangenheit an, stattdessen kann jeder Arbeitsbereich individuell und ohne Zeitverlust per Knopfdruck angefahren werden.
Bei der Entwicklung aller Steigtechniklösungen legt die Günzburger Steigtechnik Wert auf höchste Qualität, Funktionalität und Sicherheit. Die Günzburger Steigtechnik ist als erster Hersteller überhaupt in Deutschland mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis „Made in Germany“ des TÜV Nord ausgezeichnet worden. Die Produkte des Unternehmens verfügen über 15 Jahre Qualitätsgarantie (Pressemeldung Günzburger Steigtechnik, 26.07.16.).

RechteckRolls-Royce: Bahnantriebe von MTU auf der Innotrans
Rolls-Royce präsentiert auf der internationalen Bahnmesse Innotrans vom 20. bis 23. September 2016 aktuelle und zukunftsweisende Antriebs- und Servicelösungen der Marke MTU. Im Mittelpunkt werden dabei in Halle 18, Stand 301, das MTU-Hybrid-PowerPack, die Lokomotiv-Motoren der MTU-Baureihe 4000 und die weiterentwickelten Serviceleistungen für Bahnkunden stehen. Die Marke MTU ist Teil von Rolls-Royce Power Systems. Nach mehreren Jahren der Entwicklung und Erprobung zeigt Rolls-Royce das MTU-Hybrid-PowerPack erstmals als marktreifes und sofort bestellbares Produkt. Nach einer Erprobung, die auch Testfahrten von insgesamt rund 15.000 Kilometern Länge umfasste, kann das Hybrid-PowerPack ab sofort als umweltschonende und kostensparende Antriebslösung an Kunden geliefert werden. Als Neuheit präsentiert Rolls-Royce auch das speziell für die Anforderungen im Schienenverkehr entwickelte MTU-Batteriesystem EnergyPack, welches sämtliche relevanten Bahnnormen erfüllt und im Rahmen einer Langzeiterprobung seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen konnte. Das Hybrid-PowerPack verbindet einen Dieselmotor mit einem kombinierten Elektromotor/Generator und dem Batteriesystem zum Speichern von Energie, die beim Bremsen zurückgewonnen wird. Es ermöglicht so eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 25 Prozent und eine deutliche Verringerung der Lärmemissionen gegenüber einem reinen Diesel-Antrieb mit modernen MTU-Motoren. Die Antriebslösung eignet sich ebenso für Neuentwicklungen wie für die Remotorisierung von vorhandenen Fahrzeugen und kann auch in Verbindung mit einem Pantographen (Stromabnehmer in Elektro-Lokomotiven) verwendet werden. Das MTU-Hybrid-PowerPack kann somit in verschiedensten Anwendungen und Szenarien Anwendern helfen, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig Geld zu sparen.
MTU-PowerPacks sind kompakte Antriebssysteme, die neben Motor und Kraftübertragung alle für den Antrieb des Fahrzeugs benötigten Nebenaggregate, wie Kühlsystem und Abgasnachbehandlung, enthalten. MTU hat dieses Konzept bereits vor 20 Jahren als erster Anbieter weltweit entwickelt und seitdem mehr als 6.000 PowerPacks an Bahnkunden in aller Welt geliefert.
Ebenfalls weltweit bewährt sind die MTU-Lokomotiv-Motoren der Baureihe 4000: Sie decken in verschiedenen Emissionsstufen einen Leistungsbereich von 850 bis 3.300 Kilowatt ab. Sie treiben Strecken- und Güterlokomotiven sowie Spezialfahrzeuge auf allen Kontinenten an, teilweise unter extremsten Umweltbedingungen: in großer Höhe, Kälte, Hitze und in Sandstürmen. Sie zeichnen sich dabei durch ihre Zuverlässigkeit und hohe Leistung bei kleinem Bauraum aus. Seit 1996 wurden mehr als 2.800 Bahnmotoren der Baureihe 4000 ausgeliefert. Auf dem Stand gezeigt wird der stärkste Motor der Baureihe: Der 20V 4000 R63L leistet 3.300 Kilowatt. MTU-Motoren dieses Typs werden in Südafrika insgesamt 232 Güterlokomotiven des chinesischen Herstellers CRRC antreiben. Die ersten Lokomotiven wurden kürzlich an den Betreiber Transnet Freight Rail übergeben.
Als Systempartner der Bahnindustrie bietet Rolls-Royce den Kunden von MTU-Produkten auch umfassende Service-Leistungen über die gesamte Lebensdauer der Antriebslösungen. Das MTU ValueCare-Portfolio beinhaltet neben kundenspezifischen Wartungsverträgen, schneller Ersatzteilversorgung und Verbrauchsprodukten wie Kühlmittel, Motoröl und -filter auch Reman-Motoren und -Teile. Ergänzend unterstützen Remote Services den effektiven Betrieb und die optimierte Wartung der Kundenanlagen durch die Möglichkeit der Betriebsdatenbereitstellung und Auswertung auf einem webbasierten Portal. (Pressemeldung Rolls-Royce, 26.07.16.).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Bahnbetriebsunfall in Plochingen
Am Freitagmorgen (22.07.2016) kam es gegen 07:45 Uhr im Bahnhof Plochingen zu einem Bahnbetriebsunfall an dem eine Rangierfahrt und ein Regionalexpresszug beteiligt waren. Bei der Ausfahrt des Regionalexpresses (RE) 22011 nach Tübingen kollidierte dieser auf Gleis 10 mit einer Rangierfahrt.
Die Rangierfahrt bestand aus einer Triebwageneinheit der sogenannten Baureihe 650. Verletzt wurde niemand. Die rund 200 Fahrgäste wurden vom Notfallmanager der Deutschen Bahn AG evakuiert. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest.
Durch den Vorfall war die Bahnstrecke Plochingen - Wendlingen gesperrt. Die zuständige Bundespolizeiinspektion Stuttgart ermittelt nun nach der Unfallursache (Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Stuttgart, 26.07.16).

RechteckBW: Zugverspätungen und -ausfälle nicht hinnehmbar
Das vermehrte Auftreten von Zugverspätungen und -ausfällen im Öffentlichen- und Schienenpersonennahverkehr um Stuttgart sowie die im Verkehrsministerium eintreffenden Bürgerbeschwerden nimmt das Ministerium sehr ernst. 
Die Hausleitung hat aus diesem Grund bereits im Juni zu einem noch vor der Sommerpause stattfindenden Gesprächstermin mit den Geschäftsführern von DB Regio AG, Go-Ahead und Abellio sowie Vertretern des Betriebsrats eingeladen. Da Motivationsprobleme beim Bahnpersonal als eine mögliche Ursache genannt werden, soll bei dem Gespräch erörtert werden, wie die Übernahme des Personals von den neuen Betreibern gewährleistet werden kann. Das Ministerium erwartet im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass Alt- und Neubetreiber schnellstmöglich in einen Informationsaustausch eintreten, um schnell für eine sichere Planung auf allen Seiten zu sorgen. Verkehrsministerium und NVBW, sind bereit, dies zu unterstützen.
Das Verkehrsministerium ist sich seiner sozialen Verantwortung als Aufgabenträger bewusst. Das Ministerium teilt den Eindruck, dass Zugausfälle aus personellen Gründen eine Hauptursache sein können – belastbare Zahlen aus jüngster Zeit liegen jedoch noch nicht vor. Das Problem sind weniger unbesetzte Stellen beim Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern vielmehr kurzfristige Krankmeldungen von Triebfahrzeugführern oder auch betrieblich notwendigen Zugbegleitern – für welche dann kurzfristig kein Ersatz gefunden werden kann. Es ist wahrscheinlich, dass auch zwischen den gehäuft auftretenden Verspätungen und Ausfällen wegen Fahrzeugproblemen zumindest teilweise ein Zusammenhang mit Motivationsproblemen beim Instandhaltungspersonal besteht. 
Zudem ist das Pünktlichkeitsproblem Gegenstand steter und intensiver Diskussionen der regelmäßigen "Arbeitsgruppe Qualität" (Verkehrsministerium, DB Regio AG und NVBW). Diese dient dazu, sowohl kurzfristige Störungen im Bahnbetrieb als auch langfristige Probleme wie etwa gehäufte Zugausfälle, Verspätungsschwerpunkte, Sperrungen durch Baumaßnahmen und generell Probleme mit der Betriebsqualität zu identifizieren, den dafür verantwortlichen Mitgliedern der Arbeitsgruppe mit Nachdruck zu verdeutlichen und Lösungsansätze z.B. in Form von Arbeitsaufträgen mitzugeben. Das Thema "Zugausfälle" ist dabei ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt.
Ständige Zugverspätungen und -ausfälle sind aus Sicht des Verkehrsministeriums nicht hinnehmbar. Daher enthalten die neuen Verkehrsverträge des Landes hohe Anforderungen an die zu leistende Betriebsqualität. Insbesondere Kriterien wie Pünktlichkeit, Anschlusssicherheit, Fahrgastinformation, Sauberkeit, Sicherheit, etc. werden verkehrsvertraglich vorausgesetzt. Bei Schlecht- oder Nichtleistung durch das Eisenbahnunternehmen wird der Zuschuss entsprechend um vordefinierte Summen gekürzt werden, sodass etwa ausgefallene Zugleistungen (ein Zug gilt in der Regel vertraglich als ausgefallen, sobald er eine Verspätung von über 30 Minuten aufweist) auch nicht bezahlt werden.
Die Landesregierung erwartet von der DB Regio AG, dass sie sich als zuverlässiger Partner erweist, auch dort, wo es zum Ende der Übergangsverträge einen Betreiberwechsel geben wird, und dass sie die nötigen Maßnahmen zur Verbesserung der Personalmotivation einleitet und Anreize setzt. Was die Folgen des Betreiberwechsels in Netz 1 anbelangt, steht das Verkehrsministerium weiterhin mit Abellio, Go-Ahead und dem Betriebsrat der DB Regio AG in Kontakt, um den von den Betreiberwechseln in 2019/20 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Perspektiven für eine Übernahme durch die neuen Betreiber aufzuzeigen (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, 26.07.16).

RechteckBrandenburg: Einschränkungen im Verkehr nach Kostrzyn
Wie bekannt ist, sind die für den grenzüberschreitenden Verkehr beschafften „Link“-Triebwagen statt wie geplant rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel 2015 erst Mitte Juni diesen Jahres an die NEB übergeben worden.
Zum Einsatz der Fahrzeuge ist eine ca. achttägige Ausbildung jedes Triebfahrzeugführers auf der RB26 notwendig. Dort soll das Fahrzeug zukünftig eingesetzt werden. Inzwischen konnten einige die notwendige Baureihenausbildung bekommen, es hat sich aber herausgestellt, dass aufgrund der Urlaubszeit und des Krankenstandes die Ausbildung im erforderlichen Umfang bei laufendem Betrieb mit dem vorhandenen Personalbestand nicht schnell genug umgesetzt werden kann.
Dies beeinträchtigt die Stabilität des gesamten Betriebes bei der NEB, bedingt durch den insgesamt zu geringen einsatzfähigen Fahrzeugbestand. Detlef Bröcker, Geschäftsführer der NEB, sagt dazu „Aufgrund der spezifischen notwendigen Kenntnisse im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Verkehr auf der RB26, wie auch infolge des deutschlandweiten Triebfahrzeugführermangels, ist ein Ersatz der eigenen Triebfahrzeugführer während der Ausbildungszeit durch externe Personale derzeit leider nicht möglich. Wir sehen uns daher schweren Herzens gezwungen, zur Stabilisierung der betrieblichen Situation und zur Ermöglichung der dringend notwendigen Ausbildung auf den „Link“-Triebwagen, für einen begrenzten Zeitraum mit Ersatzverkehr zu fahren. Damit soll sichergestellt werden, dass spätestens zum Schuljahresbeginn die neuen Triebwagen auf der RB26 stabil eingesetzt werden und in der Folge der Verkehr auf allen Linien der NEB in gewohntem Umfang und Qualität durchgeführt werden kann.“
Konkret fährt die RB26 auf dem grenzüberschreitenden Abschnitt Seelow-Gusow bis Kostrzyn ab Dienstag dem 26. Juli 2016 vorübergehend bis voraussichtlich 04. September im Busersatzverkehr. Ab Berlin-Lichtenberg bis Seelow-Gusow fahren alle Züge nach dem regulären Fahrplan. Von Seelow-Gusow Bahnhof fahren Ersatzbusse nach Küstrin-Kietz Dorf. Dort erfolgt ein Umstieg in kleinere Busse, die dann bis Kostrzyn Bahnhof fahren ebenso in umgekehrter Richtung. Der zusätzliche Umstieg ist durch die eingeschränkte Traglast der Brücke erforderlich.
Werbig ist durch einen separaten Bus-Pendel von/nach Seelow-Gusow angebunden. Einige Züge in den Randlagen sind nicht betroffen. Ob ein Schienenverkehr mit Umstieg in Seelow-Gusow für den Zug von/nach Krzyz möglich ist, wird aktuell noch geprüft (Pressemeldung NEB, 26.07.16).

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LOK Report

Reinhard Schulz, Sigurd Hilkenbach
Mit der Straßenbahn durch das Berlin der 60er Jahre

• Band 1: Die Linien 1, 11 und 2 ISBN 978-3-935909-31-0
• Band 2: Die Linien 3 und 4 ISBN 978-3-935909-32-7
• Band 3: Die Linien 6, 13 und 22 ISBN 978-3-935909-33-4
• Band 4: Die Linien 15 und 25 ISBN 978-3-935909-34-1
• Band 5: Die Linien 19, 26, 27 und 46 ISBN 978-3-935909-35-8

Jeweils 96 Seiten, Format 210 x 240 mm, zahlreiche Fotos (Duoton), gebunden, 22,80 Euro (zzgl. Versand)

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck 25 Jahre Eisenbahn-Romantik, Sauschwänzle-Fest





Am Wochenende fand das Sauschwänzle-Fest unter dem Motto: 25 Jahre SWR Eisenbahn-Romantik bei der Sauschwänzle Bahn im Wutachtal statt. Drei Tage wurde gefeiert, so auch am Sonntag, der allerdings ziemlich neblig begann, ehe die Sonne mit aller Macht durchbrach. Später tauchten dann auch Wolken und einzelne Schauer auf.
Am Samstag und Sonntag pendelte die Dampflok BB262 dreimal nach Weizen, während die Dampflok 50 2988 der DSB dreimal sogar bis Stühlingen pendelte, hier wurde allerdings zum Umsetzen eine Koef benötigt, in Fützen kreuzten sich die beiden Dampfzüge jeweils.In Blumberg stand in Diesellok V100 1200 als Reserve, dort präsentierten sich auch zahlreiche Museumsbahnen und Museumsbahnvereine aus Baden Württemberg.
Im Festzelt gab es Unterhaltung und Verpflegung und am Stand des SWR-Fernsehen schrieb Hagen von Ortloff, Kultmoderator und Erfinder der Fernsehreihe Eisenbahn-Romantik pausenlos Autogramme und lies sich auch mit den Autogrammjägern fotografieren. Ein ganz herzliches Dankeschön für viele tolle und interessante Momente in den vergangenen 25 Jahren. Ein dank auch an alle die zu den gelungenen Feierlichkeiten beigetragen haben (Harald Becker, 26.07.16).

RechteckChiemsee



Am 19. Juli fuhr ich mit dem Zug aus Aschau (Chiemgau) nach Prien und dann mit der Dampfstraßenbahn (Chiemseebahn, Spur 1000 mm) von 1887 zum Bhf Prien-Stock. Weiter ging es mit dem Schiff nach Herrenchiemsee (Fahrkarte Dampfstrassenbahn/Schiff hin und zurück 10,40 Euro). Dort besichtigte ich das Schloß Ludwigs II. von Bayern (1845-1886) und das ehemalige Kloster. Zurück vom Schloß zum Hafen fuhr ich mit der Pferdekutsche (3,50 Euro). Auf dem Chiemsse ist auch der alte Dampfer Ludwig Fessier aus dem Jahre 1926 in Betrieb (Martin Kubík, 26.07.16).

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Tanago

Mit der Kamera notiert

RechteckGuten Morgen


Seit kurzem wirbt eine durchgehend beklebte Garnitur von Railjet-Waggons mit "Taurus" 1116.232-0 für die neueste "Innovation" des österr. Staatsfernsehens ORF: Frühstücksfernsehen. Am 23. Juli erreicht der Zug im Tandem als RJ 564 Wien-Innsbruck den Innsbrucker Hauptbahnhof, am 24. Juli verlässt der Werbeträger Innsbruck Hbf als RJ 869 Innsbruck-Wien. Neben den Sendezeiten zieren die Moderaten - aus allen neun Bundesländern jeweils eine/r - die Seitenwände.
Weil die heftig beworbene Innovation des Jahres 2016 "Frühstücksfernsehen" in sehr vielen anderen Staaten seit langen Jahren zum Standard gehört, lesen manche den Werbespruch an den beiden Köpfen des Zuges "ORF Wie wir" auch doppeldeutig.
Im Hintergrund der gelbe 4024.088 "Raiffeisen", der als Rangierfahrt auf die Einfahrt ins Stumpfgleis 3 a wartet. (GK, 26.07.16).

RechteckMinden


Die Fotos aus Minden zeigen 143 871-2 vor Autozug Seelze nach Osnabrück am 17.7.16 (Einsatz im 140-Plan), vor Bückeburg aufgenommen 186 431-3 Railpool zwischen Porta Westfalica und Minden am Abend 19.7.16, 225 133-8 ex DB jetzt Bocholter-Eisenbahn in Minden am 20.07.16 und 185-CL 002 Captrain vor Stahlröhrenzug in Minden am 22.07.16, (Jochen Christoph, 26.07.16).

RechteckSalzbergen

Wegen der sommerlichen Temparaturen werden die IC-Züge zwischen Berlin und Amsterdamm in Bad Bentheim gebrochen. In Bad Bentheim müssen die Reisenden umsteigen.
Auf dem DB Abschnitt Bad Bentheim - Berlin fahren die IC entweder mit Steuerwagen oder mit zwei Loks. Das Wagen bestehen aus 1. und 2. Wagenklasse gemischt und "natürlich" mit ehemaligen IR-Wagen ohne KLimaanlage. Die Reisenden sind begeistert.
Abglichtet wurde der IC 240 mit 101 065 an der Zugspitze und der 101 086 am Zugschluß (Hans Stein, 26.07.16).

RechteckStörtebecker-Express

211 030 zu sehen am 23.07.16 mit dem "Störtebeker-Express" von Saalfeld nach Bergen auf Rügen bei Großeutersdorf (Alexander Hertel, 26.07.16).

RechteckVarel

Am vergangenen Montag, dem 18.7, konnte die 225 809 (ex 218 009) eine Woche vor Ende ihrer zweiten Verlängerung und den damit endenden Fristen nochmals fotografiert werden. Sie beförderte den GC 62445 von Wilhelmshaven-Ölweiche zu den Buna-Werken, fotografiert zwischen Varel und Jaderberg.
Damit ist Oldenburg ab jetzt erstmals wieder 225-frei, man darf gespannt sein, ob die andere ehemalige 218.0, die 225 803, welche noch Fristen bis Mai 2017 hätte, nochmals zurückkommen wird (Jonathan Christoph, 26.07.16).

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Farrail Tours

Europa

RechteckFrankreich: Risiko für Unglücks-TGV schon drei Tage vorher erkannt
Am 14. November 2015 kostete die Entgleisung eines Test-TGV bei Eckwersheim in der Nähe von Strasbourg das Leben von 11 Menschen. Drei Tage zuvor, während eines ähnlichen Tests, gab es schon Probleme, die geforderten Geschwindigkeit an kritischen Stellen herabsetzen zu können, wie die Zeitung Le Parisien nach der Auswertung von Aufnahmen der GoPro-Überwachungskamera im Führerstand enthüllt. Selbst die "Elite der Triebfahrzeugführer" hatte demnach Schwierigkeiten die vorgeschriebenen Bremsvorgänge zu bewerkstelligen.
Am 11. November 2015 waren vier Mitarbeiter der SNCF und ihrer Tochtergesellschaft Systra im Führerstand. Den Kilometerpunkt (KP) 398 sollte der Lokführer mit einer Geschwindigkeit von 330 km/h passieren. "Man muss dort 27 km/h langsamer werden, man kann das nicht innerhalb von 700 m schaffen", sagte einer der Eisenbahner laut Le Parisien. Er empfiehlt deshalb, den Bremspunkt vorzuverlegen. "Sollen wir das Bremsen vorverlegen, müssen wir bei 398 schon im Bremsvorgang sein, das bedeutet, dass wir 500 m vorher bremsen müssen". Er fügte ausdrücklich hinzu: "Kurz nach 397 bremsen wir, wir werden nicht verrückt spielen." ("On va pas jouer aux cons")
Noch besorgniserregender war die Situation am PK 400, hier sollte die Geschwindigkeit von 330 auf 230 km/h reduziert werden. "Es sind 100 km h auf etwa 1,7 km abzubremsen. Dies ist ärgerlich", sagte einer der Eisenbahner. Tatsächlich schaften sie 297,9 km/h, oder 67 km/h mehr als vorgegeben.
Drei Tage später entgleiste der Zug bei KP 404 mit 243 statt 176 km/h. "Man kann mit Recht fragen, ob die Tests mit der notwendigen Strenge überwacht wurden", sagte eine von Le Parisien zitierte, mit der Angelegenheit beschäftigte Quelle. "Mit diesem Video sehen wir jetzt, dass auch die Elite der Triebfahrzeugführer die größten Schwierigkeiten hatten, die für diese Tests erforderlichen Geschwindigkeitsreduzierungen durchzuführen."
Die SNCF gab zu den Presseveröffentlichungen keinen Kommentar. Ein interner Unfallbericht wird für den sommer 2016 erwartet (WKZ, Franz A Roski, Quelle Le Parisien, 26.07.16).

RechteckFrankreich: Kabinenaufnahmen im Unglücks-TGV zeigen Ratlosigkeit
"Erst großes Stimmengewirr, und dann Stöhnen". So beschreibt die Zeitung Le Parisien die Aufnahmen der GoPro-Überwachungskamera im Cockpit des am 14. November 2015 entgleisten Test-TGV bei Eckwersheim in der Nähe von Strasbourg. In der Kabine hatten alle sieben Insassen überlebt, die Opfer waren in einem anderen Wagen des Zuges. "Es war keine Panik in der Kabine spürbar. Die Worte waren platziert, relativ ruhig und klar und deutlich", erklärte der leitende Offizier der Gerichtspolizei, der die Aufnahmen nach der Entgleisung mit mehr als 243 km/h kommentierte.
Unterdessen herrschte noch Ratlosigkeit auf dem Führerstand: Es ist aber schwierig, im vorhandenen Gewirr die Stimmen zuzuordnen: "Oh, ich weiss nicht, ich kann es nicht verstehen." "Oh, das ist nicht möglich! Was ist passiert", fragte ein Verletzter. "Wir sind entgleist ... Wir waren zu schnell" antwortete ein anderer. "Aber, verdammt, wir hatten die richtige Geschwindigkeit!" "Er hat gebremst, er hat gebremst, aber sicher, aber sicher! Es hätte langsamer werden müssen."
Ziemlich schnell wurde versucht, den Rettungsdienst zu rufen. "Hallo! Wir sind mit dem Test-TGV auf der LGV Est européenne, Phase 2e, entgleist. Ich wiederhole, ich wiederhole: Dies ist die LGV Est européenne. Wir müssen Herrn Pepy (Chef der SNCF) sofort Bescheid geben. Stimmt! Wir sind entgleist."
"Ich denke, dass wir nicht schneller als 200 waren! Ich denke, wir waren schnell, aber das wird die Maschine zeigen." Die Untersuchung der Maschine ergab, dass der Zug zum Zeitpunkt der Entgleisung 243 km/h fuhr (WKZ, Franz A Roski, Quelle Le Parisien, 26.07.16).

RechteckGroßbritannien: GB Railfreight fährt wieder Autozüge durch den Kanaltunnel
In der Nacht vom 4. auf den Juli 2016 ist zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder ein Zug mit Neuwagen von Bristol in Großbritannien nach Gent in Belgien durch den Kanaltunnel gefahren. Die Traktion für den Autozug wurde im Auftrag des europäischen Automobil-transportspezialisten STVA UK Ltd von GB Railfreight gestellt, der Schienengüterverkehrs-Tochtergesellschaft der Groupe Eurotunnel.
Der Vertrag mit STVA UK Ltd sieht einen Zug pro Woche zwischen der Bristol Port Company in Portbury und Gent vor. Die ersten Wagen wurden von der Diesellokomotive 66713 (Class 66) von Portbury zum Kanaltunnel und anschließend von der E-Lokomotive 92044 (Class 92) durch den Tunnel geschleppt. Ab Frethun waren B Logistics und Europorte France für den Weitertransport nach Gent in Belgien verantwortlich.
Jeder Zug wird aus neun angepassten Doppeldeck-STVA-Wagen bestehen, von denen jeder 24 Autos tragen kann, also 216 Autos pro Woche. Die Komponenten zur Herstellung der Fahrzeuge stammen wiederum teilweise von kontinentaleuropäischen Lieferanten und waren bereits durch den Tunnel zu dem Montagewerk transportiert worden. Dieser Zug kann daher als Symbol für den Austausch und die Just-in-time-Logistik zwischen dem Kontinent und dem Vereinigten Königreich gelten.
Der Vertrag erlaubt es für GB Railfreight auch, das Portfolio weiter zu diversifizieren. Nach dem Rückgang der Kernrohstoffe wie Kohle und Stahl ist das Unternehmen darauf bedacht, zunehmende Wettbewerbsfähigkeit in anderen Märkten zu erlangen (WKZ, Quelle Eurotunnel, 26.07.16).

RechteckItalien: Verlängerung der Meterspur Trento - Marilleva nach Mezzana eröffnet


Am 23.07.16 konnte nach zwei Jahren Bauzeit die Verlängerung der Meterspur-Bahnlinie Trento - Marilleva (Nonstalbahn) nach Mezzana durch die Autonome Provinz Trento (Trient) und den Verkehrsverbund Trentino Trasporti eröffnet werden. Die Kosten der 800 m langen Verlängerung (1000 mm, 3000 V DC, Profil 50 E5) betrugen 14 Mio. Euro, hinzu kamen knapp 1 Mio. Euro für die Signalisierung (Zugbeeinflussungssystem ACC-M).
Der Ortsteil Marilleva 900 liegt auf 900 m Meereshöhe im Tal, während über eine Gondelbahn Merilleva 1400 erreichbar ist. Die Verlängerung der Bahn nach Mezzana bedingte den Umbau des sich über 1 km erstreckenden Umfelds und ist Teil eines umfassenden Rahmenplans zur Verbesserung der Gesamtmobilität der Gemeinde, der auch eine Fußgänger- und Fahrradzone umfasst.
Das Projekt wurde von einer Gruppierung entworfen, bestehend aus Systra (Paris), I.C. Srl (Trento), VIA Ingegneria (Roma), Systra-Sotecni (Roma), Lozano Lalinde (Roma) und Geologia Applicata (Mezzocorona). Bauleitung und Sicherheitsabstimmung übernahmen die Ingenierbüros Roberto Boller und Raffaele Ferrari. Den Bauauftrag erhielt ein Konsortium aus der Mutter Collini Lavori (Trento), B.T.D. (Imer) und Consorzio Lavoro Ambiente (Trento) (WKZ, GK, Quelle Autonome Provinz Trento, 26.07.16).

RechteckÖsterreich: 400-Millionen-Euro-Paket für die Bahn in Vorarlberg

Landesrat Johannes Rauch und Verkehrsminister Jörg Leichtfried während der Vertragsunterzeichnung. Foto bmvit / Johannes Zinner.
Verkehrsministerium und Land Vorarlberg haben heute ein Bahnpaket in der Höhe von rund 400 Millionen Euro unterzeichnet. Mit der gemeinsamen Vereinbarung wird das Bahnangebot für die Fahrgäste ab 2019 weiter ausgebaut. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird die Bahn in Vorarlberg jährlich mehr als 3,2 Millionen Kilometer zurücklegen. Damit werden die Züge öfter fahren, etwa der Regional-Express zwischen Bregenz und Bludenz im Stundentakt bis 20 Uhr abends. Und es wird eine direkte S-Bahn-Verbindung zwischen Lustenau und Dornbirn geben, mit stündlichen Intervallen in der Pendlerzeit. Als Kern der Vereinbarung werden 21 neue Züge für den Nahverkehr angeschafft. Diese sind 100 Meter lang und verfügen über eine moderne Ausstattung: bequeme Sitze, Steckdosen, barrierefreie Zugänge, Klimaanlage und Fahrradabstellplätze. Damit bieten sie mehr Komfort für eine höhere Anzahl an Fahrgästen. Die Transportkapazität wird dabei mit rund 2.000 Sitzplätzen um mehr als 40 Prozent steigen. Erstmals bestellen Verkehrsministerium und Land Vorarlberg die Leistungen im Schienenpersonenverkehr gemeinsam. Mit der Umsetzung werden die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beauftragt.
Verkehrsminister Jörg Leichtfried betont: "Mit dem Bahnpaket für Vorarlberg sorgen wir für noch mehr Qualität auf der Schiene: mehr Züge, kürzere Fahrtdauer, mehr Sitzplätze und höherer Komfort für die Fahrgäste. Verkehrsministerium und Land Vorarlberg schaffen ein gemeinsames Angebot, das auf die Wünsche der Vorarlberger Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer punktgenau zugeschnitten ist."
Landesrat Johannes Rauch ergänzt: "Vorarlberg macht sich auf den Weg eine neue Mobilitätskultur zu entwickeln. Von der starken Konzentration auf das Auto hin zu einer Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsformen: Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing wo immer es geht, das eigene Auto dort, wo nicht anders möglich. Vom Stress im Stau und bei der Parkplatzsuche, hin zu öffentlicher Mobilität mit hoher Qualität und bestem Service."
12,3 Millionen Fahrgäste zählte die Bahn in Vorarlberg im Jahr 2015, fast doppelt so viel wie 2007. Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind nicht nur besonders eifrige, sie zählen auch zu den zufriedensten ZugfahrerInnen in Österreich: Im vergangenen Jahr haben sie das Bahnangebot mit der Gesamtnote 1,97 beurteilt (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 26.07.16).

RechteckÖsterreich: ÖBB-Infrastruktur AG investiert 4 Mio Euro in neue Umschlaggeräte

Die ÖBB-Infrastruktur AG investiert im Geschäftsbereich von Terminal Service Austria (TSA) in eine neue Generation von Umschlaggeräten. Bis zu 40.000 Betriebsstunden auf den alten Geräten machten die Anschaffung der langjährig in Betrieb befindlichen Maschinen notwendig. Insgesamt wurden auf den TSA Terminals in Wolfurt, Wels und Wien-Nordwest sieben Containerstapler, drei Terminalzugmaschinen und ein Gabelstapler neu angeschafft.
"Diese Investitionen für unsere Standorte betragen über vier Millionen Euro. Sie sind notwendig, um das Kerngeschäft der Terminals im Sinne unserer Kunden zu bewältigen und unter anderem auch unseren Mitarbeitern die Arbeit auf den Standorten zu erleichtern." so TSA Geschäftsführer Andreas Fuchs. Die europaweite Ausschreibung konnte ein bereits langjähriger Partner von TSA gewinnen – die Firma Kalmar. Die Zusammenarbeit von TSA und Kalmar besteht bereits seit 25 Jahren. "Der erste Containerstapler am Terminal Wels der Firma Kalmar wurde 1992 in Betrieb genommen", erinnert sich Jürgen Wurzer, Geschäftsführer der Firma Kalmar Austria GmbH.
Die feierliche Übergabe der neuen Umschlaggeräte fand am 30.Juni 2016 am Terminal Wels statt. Zu diesem Event sind auch Frederik Malmborg und Mikael Andersson von Kalmar/Cargotec Schweden angereist. Johann Schnürzer, Terminalleiter von Wels, betonte die über Jahre gute operative Zusammenarbeit mit der Firma Kalmar. "Oft war es eine Herausforderung, die großen und sperrigen Ersatzteile rasch zu liefern und einzubauen, doch durch den professionellen Einsatz von beiden Seiten konnten immer rasche Lösungen gefunden werden." (Pressemeldung ÖBB, 26.07.16).

RechteckSchweiz: Neue Beschilderung für die Orientierung in den Bahnhöfen

Reisende finden im Bahnhof den Weg zu Tram, Bus und Schiff künftig einfacher: Die SBB passt ab August 2016 an 270 Bahnhöfen die Wegweiser zu den öffentlichen Nahverkehrsmitteln an. Allein im Hauptbahnhof Zürich tauscht sie über 150 Schilder aus oder ergänzt sie.
Bis Ende 2016 investiert die SBB 3,3 Millionen Franken in eine einheitliche und einfachere Kundenführung zum öffentlichen Nahverkehr im Bahnhof. So hängt sie beispielsweise im Tiefbahnhof Zürich Löwenstrasse pro Perron bei den Aufgängen je zehn zusätzliche Wegweiser auf. Im gesamten Hauptbahnhof Zürich tauscht sie über 150 Schilder aus oder ergänzt diese, um den Weg zu Tram und Bus sowie zu den Ausgängen für ortsunkundige Reisende verständlicher zu gestalten. Im Bahnhof Bern montiert sie neue Schilder auf den Perrons, damit sich die Reisenden beim Aussteigen aus dem Zug besser orientieren können.
Im letzten Jahr hatte die SBB aufgrund von Kundenrückmeldungen in Zusammenarbeit mit Pro Bahn ein Projekt zur Verbesserung der Kundenführung lanciert. Fach-personen haben in den 400 wichtigsten Bahnhöfen die bestehenden Schilder erfasst und den einfachsten Umsteigeweg definiert.
Anhand dieser Ergebnisse optimiert die SBB nun bis Ende 2016 die Kundenführung an 270 Bahnhöfen in der gesamten Schweiz. Dazu vereinheitlicht und ergänzt sie die Wegweiser und entfernt überflüssige Schilder. Dank der einheitlichen und durchgängigen Beschilderung finden die Reisenden den einfachsten Weg zum gesuchten öV-Anschluss. Zusätzlich bietet die SBB ihren Kunden im Internet und mit der «Mein Bahnhof» App verschiedene Möglichkeiten, sich schon vor, beziehungsweise während der Reise über die Situation im Bahnhof zu informieren (Pressemeldung SBB, 26.07.16).

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